Archiv der Kategorie 'OS-X'

Meedia.de: Tageszeitungsapps für das iPad

Dienstag, den 13. Dezember 2011

Man hört es von allen Seiten, aber natürlich hat es bislang kaum jemand richtig „getestet”: Das Angebot von Zeitungen für das Tablet, speziell für das iPad, scheinen noch nicht so richtig in Gang gekommen zu sein. Eine oft gehörte Kritik ist, dass – ähnlich wie in den Anfangstagen der Webauftritte für Zeitungen – nicht auf das Medium eingegangen wird. Meistens erfolgt eine Übernahme der Inhalte, ohne dass man besonderen Wert legt auf Interaktivität oder den Einsatz verschiedener Medien wie Bilderschauen und Videos oder Verknüpfungen zu anderen Web-Angeboten.

Bei den Websites der Tageszeitungen haben uns mittlerweile wohl alle mal durchgekämpft. Und wenn die eigene regionale Zeitung kein passendes Angebot hat, dann locken die überregionalen auch nur begrenzt zum Umstieg vom Print-Medium auf die Online-Variante.

Auf meedia.de hat man jetzt das Angebot der Zeitungen speziell fürs iPad untersucht: Meedia: Zeitungen auf dem iPad: Tops und Flops. Untersucht werden jeweils die Kategorien Interaktivität, Multimedia, Optik, Nutzerfreundlichkeit, Inhalt sowie das Preis- /Leistungsverhältnis (max. 5 Punkte).

Das Ergebnis ist nicht – wirklich überraschend – etwas bescheiden. Der Test ist wirklich erhellend, er nennt die digitalen Vorreiter genauso wie die Mitläufer, die einfach nur das PDF in eine App packen. Lesenswert nicht nur für diejenigen, die jetzt schon iPad benutzen.

Geplant sind auch weitere Folgen zu Wochenzeitungen und Magazinen sowie eine zu Special Interest Titeln. Man darf gespannt sein.

Mehr RAM für meinen iMac: 16 GB mit Video-Anleitung selbst einbauen

Donnerstag, den 8. Dezember 2011

iMac 27 und RAM-Aufrüstung

Wenn meine Macs mal zwei Jahre alt geworden sind, werde ich nervös. Zwar ist die Lebensdauer von Macs nach meiner Erfahrung deutlich länger. Und ein Mac wird, so habe ich das zumindest festgestellt, im Laufe der Zeit auch nicht so langsam, wie ein Windows-Rechner. Aber man kennt das ja: Immer mal wieder kommt ein neues System, dann gibts auf einmal einige Apps und Programme und Updates, die nur mit dem neuen System funktionieren und nach einiger Zeit kommt man sich wirklich alt vor.

Da mein iMac mit 27 Zoll-Monitor in der jüngeren Zeit nicht wirklich viele Veränderungen erfahren hat, habe ich beschlossen, eine Neuanschaffung noch etwas hinauszuschieben.

Statt dessen gibts eine kleine Frischzellenkur: Erst einmal die 16 GB RAM für iMac 27 Zoll, Kostenpunkt rund 90 Euro. Mehr passt nicht rein, und anstelle der vorherigen 4 GB verspricht das doch schon Besserung.

Da ich kein versierter Bastler bin (Mac-Benutzer eben), suche ich mir vorher ein schönes Video (hier in englisch, hier in deutsch, wo der Einbau dieser Speichersteine genau erklärt ist. Danach komme ich zu dem Schluss: Das schaffe ich auch.

Im Prinzip ist auch alles ganz einfach. Nur das Eindrücken der RAM (richtige Seite beachten!) ist etwas schwierig und erfordert doch mehr Kraft als gedacht. Aber man merkt von alleine, wenn das zu locker ist und nicht richtig sitzt.

Bei mir gabs einen ersten, heftigen Schreck, als nach dem Einschalten nur Warntöne zu vernehmen waren und der iMac nicht startete. In ähnlichen Situationen sagt man wohl, dass dann in Sekunden das ganze Leben noch einmal an einem vorbeifliegt, bei mir waren es nur die aktuellen, nicht abgeschlossenen Projekte. Also die alten Speicher wieder rein und alles ist gut.

Schnelle Abhilfe schuf der Amazon-Marketplace-Anbieter, bei dem ich gekauft hatte (dahinter etsckt im Original dsp-memory.de: Ein Anruf genügte um den Austausch und den Versand neuer Speicher zu veranlassen, prompter und freundlicher Service. Vorsorglich bekam ich den Hinweis, dass es auch am Mac liegen sollte. Aber schon zwei Tage später zeigte sich, dass die neuen RAM-Steine anstandslos und auf Anhieb funktionierten.

Für die ruhigeren Tage ist jetzt noch das Update auf Lion geplant, und dann sollte ich noch ein paar weitere Monate mit meinem „alten” Mac klar kommen.

Fazit: Die „Aufrüstung” geht im Prinzip schnell und einfach und ist relativ preiswert. Wenn man das Vorgehen mal geübt hat, dann spart man sich sicher auch das Geld für die Neuanschaffung eines iMac mit mehr RAM, das ist nämlich ziemlich teuer. Aktuell macht das beim 27-Zoll-Modell einen Mehrpreis von 600 Euro aus. Stattdessen kauft man sich mit dieser Erfahrung lieber die Basis-Version und steckt die Steinchen dann selbst rein.

Bitte kontaktieren Sie den iTunes Support…

Mittwoch, den 19. Oktober 2011

Bitte kontaktieren Sie den iTundes Support, um diese Transaktion abzuschließen.

Ja, man will mich nicht mehr einkaufen lassen, schlimm. Aber offensichtlich haben seit gestern noch mehr Leute dieses Problem: Bitte kontaktieren Sie ..iTunes Support ..um diese Transaktion abzuschliessen.. Bislang 6 Seiten mit me-too-Einträgen, ich habe darauf verzichtet, mich dran zu hängen.

Richtig tröstlich ist es nicht, dass es so vielen anderen genauso geht. Aber ich glaube, ich muss jetzt auch nicht mehr suchen, woran es bei mir hängen könnte…

Edit: Es ist 19 Uhr und nachdem ich auf dem oben verlinkten Macuser-Forum (jetzt sind es schon 10 Seiten) gerade gelesen habe, es ginge, wenn man in seinem Account etwas zurückstellt habe ich es – ohne irgendwelche Änderungen – einfach nochmal versucht: alles ist gut. Ich denke, das wird allen anderen jetzt oder in Kürze auch so gehen.

Super-Slow-motion geht auch mit dem neuen Final Cut Pro X

Freitag, den 15. Juli 2011

Die Video-Gemeinde war und ist ziemlich begeistert von einem Plugin, dass es für professionelle Video-Schnitt-Software gibt. Es heißt Twixter und verlangsamt die Aufnahmen – ruckelfrei und mit sehr soften Übergängen – auf rechnerische rund 1000 fps. Das ist sehr, sehr langsam, wirklich Super-Zeitlupe.

Seitdem darüber berichtet wird, tauchen immer wieder auch mal andere Methoden auf, mit denen man zum gleichen Ziel kommen soll (oder zumindest einen sehr ähnlichen Effekt erreiche kann).

Diese Variante hier, über die bei Planet5D berichtet wurde, hat mich spontan begeistert: Slow motion – the 1% factor – in Final Cut Pro X. Und nachdem ich jetzt seit Erscheinen des neuen Final Cut Pro X sehr viele negative Stimmen gehört habe, gehört dieser Bericht zu den eher zaghaften Wortmeldungen, mit denen auch mehr und mehr Vorteile des neuen Programms beleuchtet werden.

Zwar beklagen sich Profis bitter über fehlende Features und mangelnde Kompatibilität mit den bisherigen ProVersionen. Aber für alle, die sich bisher zwischen iMovie und Final Cut Express, scheint das neue FCPX doch etliche Vorteile zu bringen – für einen anständigen Preis.

Pixelmator – das „kleine” Photoshop?

Donnerstag, den 23. Juni 2011

Bildbearbeitungs-Software Pixelmator

Adobe ist ja ziemlich streng mit den Nutzungsbedingungen seiner Bildbearbeitungs-Software Photoshop: Auf einem 1 Arbeitsplatz installieren. Und man will ja fast immer auch brav sein… Deswegen überlege ich mir seit längerem, welche Bildbearbeitung auf dem zweiten Mac im Haus angemessen ist: Die „große” Photoshop-Version muss es hier sowieso nicht sein, die kleine Version aus dem Hause Adobe (Elements) erscheint mir für das was es kann ein bißchen teuer.

Alternative im App-Store: Pixelmator. Wer wie ich bislang unschlüssig war, ob sich die 24 Euro für diesen Zweck – also einfache Bildbearbeitung für Sachen, die man selbst ausdruckt oder im Web veröffentlicht – auch wirklich lohnen, der sollte es vielleicht spätestens jetzt ausprobieren:

Auf der Website wird die Version 2 angekündigt. Und es wird versprochen, wer jetzt die günstigere, alte Version kauft, der kann später kostenlos auf die wahrscheinlich teurere Version updaten.

Ich muss zugeben, dass mir die Oberfläche des Bildbearbeitungsprogramms ausgesprochen gut gefällt, soweit man das aus den Screenshots beurteilen kann, und die Bewertungen im App-Store sind auch recht ordentlich.


Eine Seite von Joachim Ott