Archiv der Kategorie 'Medien'

Samson Airline: Die Funkstrecke fürs Mikro

Montag, den 20. Februar 2012

In diesem Videobeitrag stellt DeeJay Scharton von dslrfilmnoob.com eine preiswerte Funkstrecke vom Mikro zum Aufnahmegerät vor.

Die schickste Lösung, um seine O-Töne fürs Video zu bekommen ist ein kleines Lavalier-Mikrofon: Sehr unauffällig, direkt beim Sprecher, keine Übertragungsverluste durch zu große Entfernung und wenig Fremdgeräusche. Den ”robusten” Gesprächspartnern drückt man ein schmales Aufnahmegerät samt Kabel und Ansteck-Mikro in die Hand mit einigen Hinweisen zur dezenten Unterbringung aller Teile.

In die Situation, einem Mann oder einer Frau das Kabel samt Mikro durch die Bluse zu führen und das Aufnahmegerät am Körper zu befestigen, bin ich noch nicht gekommen. Muss aber auch irgendwie lösbar sein.

Bei dieser Variaten muss man zuhause in seinem Schnittprogramm Film und Ton synchronisieren, was aber auch gut geht. Die Alternative ist eine Funkstrecke. Firmen wie Sony, Sennheiser und andere bieten dafür auch eine Funkstrecke an: Die „Verkabelung” am Interviewpartner ist die gleiche. Nur die Aufnahme erfolgt dann nach Funkübertragung entweder an einem externen Aufnahmegerät (Tascam, Zoom, etc.) oder eben mit direktem Eingang in die Kamera, vorzugsweise bei einer Canon mit Magiclantern. Ein VCorteil ist auch, dass man so als Empfänger am anderen Ende der Funkstrecke gleich die Aufnahme kontrollieren und ggf. eingreifen kann.

Da das Synchronisieren bislang nicht wirklich abschreckend für mich war, habe ich den finanziellen Aufwand für eine Funkstrecke meist gescheut. Bei Ebay habe ich zwar mal eine preiswerte Azden-Lösung für eine UHF-Übertraugung gefunden. Wirklich interessant aber wurde das Thema erst jetzt, nachdem auf der DSLR-Filmnoob-Website eine interessante Samson-Lösung für rund 300 Dollar vorgestellt wurde: Samson Airline Micro Tested with the Rode Videomic.

Die Tonqualität wird sehr gelobt, das Set kommt in einer kompakten Verpackung und sieht schick und einfach bedienbar aus. Offensichtlich kann man das auch direkt in Deutschland beziehen, allerdings beträgt der Preis dann 300 Euro, was gegenüber den 300 Dollar in den USA dochr echt teuer erscheint.

Pinterest – das neue große Ding?

Freitag, den 17. Februar 2012

Screenshot der Pinterest-Seite

Facebook, Google+ und jetzt Pinterest: Vor Jahren hätte man sich noch über findige Köpfe gefreut, die an Software frickeln, mit denen das Netz „umgänglicher” wird, mit denen Interaktion und Kommunikation verbessert werden.

Wer allerdings die Medien aufmerksam verfolgt, der hat eher das Gefühl, dass jetzt Goldgräberstimmung herrscht bei großen Unternehmen, die ihr Geld in riesige Datensammelmaschinen pumpen.

Doch egal, die Hintergründe interessieren mich an dieser Stelle erst mal wenig, zunächst geht um die fast kindliche Freude am Entdecken: Mit Pinterest erhält man eine große, schicke Pinwand, auf der man seine Fundstücke aus dem Netz sammeln kann. Wer also viel auf diversen Websites unterwegs ist, der kann hier leicht Artikel, Fotos und Websites an seine Wand pinnen, an verschiedene nach Themen sortierten Boards. Und weil das Ganze unter dem Überbegriff Social Media läuft (oder Datensammelmaschine) geht es wie bei anderen Plattformen auch darum, dass man sich anderen mitteilt und schaut, was andere machen.

Meine erste Freude wurde allerdings schlagartig getrübt, als ich feststellen musste, dass auf diese Weise fremde Inhalte noch leichter und oberflächlicher herausgepickt werden können – ohne dass der sonst übliche Werbe-Effekt für die Herkunftsseite auftreten müsste. Mit anderen Worten: Jemand kann seine Pinwand mit tollen Bildern und Fundstücken spicken, ohne dass ein Brosamen davon an die eigentlichen Erzeuger / Anbieter zurückgeht.

Das war bisher anders: Was ich in meinem Blog vorstelle, das wird verlinkt, auch auf Facebook sind die Ursprünge ja in der Regel zurückzuverfolgen. Und Bilder von fremden Websites zu klauen war bisher sowieso tabu: Ein Vorschaubild erschien meistens noch ok, evt. auch als Screenshot und dafür gibts einen Backlink.

Auf Pinterest konnte ich mich durch ganze Bildertafeln klicken ohne einen Anhaltspunkt zu finden, wer das eigentlich gemacht / fotografiert hatte. Ich habe freilich auch schnell gelernt, dass andere das sorgfältiger und fairer handhaben, mit Link zum Urheber. Eine kurze Recherche ergab schnell, dass auch Fachleute das durchaus kritisch sehen (t3n:„Pinterest und die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken”).

Wieder andere stellen das, wenn ich das richtig verstanden habe, so dar, dass ein kometenhafter Aufstieg der neuen Plattform dazu führen könnte, dass das Urheberrecht den neuen „Erfordernissen” angepasst wird – was ich etwas gruselig finde: Es müssen nur genügend Leute mitmachen, damit man Rechte und Ansprüche kippt?

Meine erste Begeisterung ist auf jeden Fall erstmal einer Ernüchterung gewichen.

iPad 3 im März auch als Mini-Version?

Dienstag, den 14. Februar 2012

Wann kommt das iPad3?

In den englischsprachigen Blogs war das iPad 3 schon lange Anlass zu Spekulationen. Gemunkelt wurde viel: Bessere Kameras, höhere Auflösung, Verbindung über das schnellere LTE-Netz und auch eine kleinere Version war im Gespräch. Nach einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal berichten nun einhellig alle Medien auch in Deutschland über Apples Absicht, Anfang März mit dem neuen 10 Zoll großen iPad 3 auch eine Mini-Version mit 8 Zoll Größe vorzustellen. (Tagesspiegel: Apple Gerüchte: iPad 3 soll im März kommen – Erstmals zwei Versionen geplant.)

Das Apple iPad2 setzte die Erfolgsgeschichte des Apple Tablets erfolgreich fort, für den 7. März wird nun die Vorstellung des Nachfolgers erwartet (spekulativ).

Damit könnte man also davon ausgehen, dass trotz Jobs Abneigung gegen eine solche Mini-Version nun auch ein kleineres Format auf den Markt kommen soll. Die Marktsituation habe sich geändert, heißt es dazu. Aber gab es da nicht auch mal eine brodelnde Gerüchteküche, die genauso vehement das Erscheinen des Mini-iPhones ankündigte? (Gar nicht zureden vom iPhone 5.) Für die Mini-Variante spricht unter anderem, dass einer der wenigen ernsthaften Konkurrenten, der Kindle eReader von Amazon ein kleineres Format hat. In den USA ist außerdem bereits ein Kindle mit Farbdisplay und erweiterten Möglichkeiten erhältlich, der Kindle Fire.

Braucht die Welt zwei verschieden große iPads? Unsinnige Frage: Wenn Apple als Marktführer in diesem Segment und quasi als Alleinherrscher über Tablets seine Absatzchancen verbessern kann, indem er noch eine kleinere Variante auf den Markt bringt, dann spricht das doch für sich. Und so wie man beim iPhone dazu übergegangen ist auch das ältere Modell noch zu einem „Einstiegspreis” anzubieten, könnte es den derzeitigen Spekulationen zufolge auch das iPad 2 und eben auch das iPad Mini künftig als Ergänzung geben.

Infografiken – guter Trend, keine Software

Montag, den 13. Februar 2012

Infografiken im Web

Was ist mit dem schönen alten Spruch von Steve Jobs: „There will be an app for it”?

Im Augenblick begeistern mich toll gemachte Infografiken wie diese hier auf Cool Infographics. Man sieht sie an den verschiedensten Stellen im Netz förmlich aus dem Boden sprießen, auch auf Pinterest gibts eine schöne Sammlung (http://pinterest.com/helloquixotic/infographics/). Sehr gut gefällt mir zB die von AirBnb.

Bislang scheinen die aufwändig gemachten Illustrationen und Zahlenwerke aber die Tüftelarbeit von Designern zu bleiben: Es gibt wohl keine App dafür, die einem zumindest die Erstellung schöner Zahlendarstellungen (Kurven, Säulen, Flächengrafiken) abnimmt. Ein Blick auf Excel und seine grafischen Möglichkeiten lässt einen schaudern, auch bei NUmers aus dem Hause Apple kommt noch keine richtige Begeisterung auf.

Auch die Suche nach ansprechender Fachliteratur blieb zumindest in meinem ersten Anlauf auf Amazon erfolglos.

Dabei haben die optisch ansprechenden Zahlenwerke wirklich viele Vorteile: Man kann sich ähnlich wie bei Wimmelbildern an den einzelnen Zahlenwerken geradezu festbeißen. Man beschäftigt sich länger damit, wenn die Dinge optisch appetitlich aufgemacht sind. Und es bleibt mehr hängen.

Kleiner Nachteil: Text und Zahlen der Grafiken bleiben „verschlossen”, weil sie in den Bildern verpixelt sind. Damit sind sie auch für Suchmaschinen nicht lesbar.

Zum Wochenende: Kettcar – Zwischen den Runden

Freitag, den 10. Februar 2012

Heute ist das neue Album von Kettcar erschienen: „Zwischen den Runden”. Eine der wenigen Kaufentscheidungen, über die ich nicht lange nachdenken musste. Ich mags jetzt schon….


Eine Seite von Joachim Ott