Archiv der Kategorie 'Medien'

Micro-SIM fürs iPhone im Eigenbau – die Video-Anleitung

Dienstag, den 24. August 2010

Video fürs Erstellen einer Micro Sim Karte

Normalerweise bin ich auf Informationen der Chip-Website nicht besonders wild, weil man sich ewig durchklicken muss, bis man an die Informationen kommt.

Mit diesem Video war das aber etwas einfacher: Micro-SIM im Eigenbau. Es zeigt – wie der Name schon sagt – wie man aus einer “normalen SIM-Karte für Mobiltelefone eine Micro-Sim-Karte macht. Ich musste mich dazu etwas überwinden, an einer SIM-Karte mit der Haushaltsschere herumzuschneiden hat irgendwie etwas endgültiges. Obwohl man im Zweifelsfall natürlich eine Ersatzkarte bei seinem Provider anfordern kann.

Das Anfertigen der Micro-Sim-Karte ist so einfach, wie es dargestellt wird: Schablone ausdrucken, mit Tesafilm aufkleben, mit der Haushaltsschere abschneiden und ggf. mit der Nagelfeile versäubern. Fertig. Schablonen gibts einige im Netz, auch bei diesem Video ist ein Download verlinkt. Aufpassen beim Ausdrucken (100%, hat mit der Mac-eigenen Vorschau nicht funktioniert).

Die nächst “sicheren” Methoden auf dem Weg zur Micro Sim-Karte für ein neues Handy oder iPhone wären die Bestellung einer solchen Karte bei einem Provider, der das anbietet (Congstar tut das leider noch nicht). Oder der Kauf einer Stanzzange, wie es sie derzeit bei Ebay für rund 15 Euro gibt.

Die Micro-Sim-Karte braucht man für einige modernere Mobiltelefone, nicht nur für das neue Apple iPhone 4, und sie soll in Kürze auch Standard werden.

Ich bin übrigens auf der Suche nach einem günstigen Datentarif fürs Handy Congstar treu geblieben. Mein Favorit wäre zwar Symio gewesen, wo der Minutenpreis zwar gleich ist, dafür kann man aber eine Datenflat für rund 10 Euro dazu buchen. Da bei Congstar aber der Datentarif ebenfalls für 9 Cent pro Minute abgerechnet wird – das war die telefonische Bestätigung, die ich erhielt – kann ich für das gleiche Geld jeden Monat mehr als 100 Minuten online sein. Und da ich die meiste Zeit noch immer am Schreibtisch verbringe, werden diese 100 Minuten in den meisten Monaten durchaus ausreichend sein.

Video- und Webprojekte selbst finanzieren: The Hungry Pedaler

Dienstag, den 10. August 2010

Daniel Delaney: The Hungry PedalerMein Vorbild, mein Idol: Daniel Delaney finanziert seine Web- und Video-Projekte einfach selbst. Auf dieser Website (The Hungry Pedaler by Daniel Delaney — Kickstarter) startete er seinen Aufruf mit dem Ziel 6.500 Dollar für ein neues Projekt zusammen zu bekommen. Als ich das erste Mal auf die Seite sah war er schon erstaunlich an seinem Ziel, zuletzt war er sogar schon drüber hinaus. (Und da dieser Beitrag vorproduziert wurde ist es sicher umso interessanter, jetzt nachzusehen, wieviel Geld im Topf liegt. Schade, dass ichs nicht früher entdeckt habe, vielleicht hätte dieser Artikel auch noch ein paar Spender mehr gebracht).

Bevor jetzt alle Newcomer losstürmen und Selbstporträts und Spendenaufrufe ins Netz stellen: Dieser Daniel Delaney hatte auch bereits ganz schön was zu vorweisen, als er mit dem neuen Projekt auf den Markt ging. Er veröffentlichte seit längerem auf seinem Blog vendr.tv Video-Beiträge, in denen er – naja, die deutsche Fassung klingt etwas banal – Imbisstände aus verschiedenen Regionen vorstellte.

Auch wer kein Freund von Streetfood ist, wird dort einige leckere Geschichten finden. Für sein neues Projekt will er mit seiner Freundin zusammen aufs Rad steigen, um weitere Food-Geschichten zu produzieren.

Ach ja, der Gegenwert für die Spender ist relativ bescheiden: von T-Shirts ist dort die Rede, einer Erwähnung im Beitrag etc. Schön, dass das Projekt trotzdem gestemmt wurde!

Bilder aus dem Sandkasten: Timelapse und Tilt-Shift

Montag, den 2. August 2010

The Sandpit from Sam O'Hare on Vimeo.

Beides gibts ja schon lange: Timelapse-Videos, das sind Zeitraffer-Aufnahmen, die alles etwas schneller ablaufen lassen. Und der Tilt-Shift-Effekt, der dafür sorgt, dass es wegen der Schärfe-Unschärfe-Verteilung so wirkt, als hätte man in Modellbaugröße aufgenommen.

Dass mich dieses Video überzeugt liegt vielleicht auch an den Inhalten: New York bietet eben schon einige Szenen (wie Starts und Landung von Helikoptern am Hafen), die den Modellbau-Effekt wirklich spannend machen.

Lomography Spinner: Panoramafotografie preiswert

Dienstag, den 6. Juli 2010

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Film ist tot – eigentlich. Die Zukunft ist digital. Aber wer so alt ist wie ich und nicht gerade eben erst mit dem Fotografieren angefangen hat, der kann dem guten alten Filmstreifen noch immer einigen Reiz abgewinnen. Mal abgesehen davon, dass auch noch eine ältere Pro-Polaroid-Kamera in meinen Beständen herumliegt, habe ich sicher noch mehr KB-Kameras als digitale.

Eine meiner größten Anschaffungen in diesem Bereich war die Noblex-Panoramakamera, die mit einem Preis im vierstelligen Bereich schon deutlich über der damals sehr verbreiteten russischen (und deutlich günstigeren) Horizon lag. Auch wenn man denekt, das ist alles Geschichte: Jetzt hat Lomo die wunderbare Welt der filmgestützten Panoramafotografie wieder entdeckt Mit dem Lomography Spinner bietet man hier eine erstaunlich preisgünstige Panroamakamera mit schwenkbaren Objektiv.

Und das alles mit dem modernen, jugendlichen Anstrich, den die Lomo-Produkte verbreiten. Schon die Vorstellung auf der Website macht Laune, eine Anleitung gibts natürlich auch. Der Preis ist mit 125 Euro ein echtes Schnäppchen. Bleibt noch der Nachteil, dass die Lomo genau so aussieht, wie sie konstruiert: Als preiswertes Plastik-Spielzeug. Aber was solls: Der Spass an der Sache entscheidet, und wenn man junge Fotografen auf diese Schiene bringen kann, dann verlängert man die überschaubare Lebenszeit konventioneller Panoramakameras und des KB-Films. Schöne und überraschende Ergebnis gibts mit Sicherheit, wenn sich das Ding verbreitet.

Grimme Online Award: Die Preisträger 2010

Freitag, den 2. Juli 2010

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Jetzt stehen Sie fest, die Preisträger 2010 des Grimme Online Award. Wer öfters im Web unterwegs ist, lässt sich auch einen Besuch auf den Sieger-Websites nicht entgehen. Mein Favorit, bzw. meine Neuentdeckung ist die schweizerische Filmseite frischfilm.sf.tv/. Dort gibts jede Menge interessante Kurzfilme, eingeteilt nach Rubriken und Beliebtheit. Es gibt den “Sternstunden-Favorit der Woche” und die Möglichkeit, selbst Filme hochzuladen.

Aber so wie ich das sehe, richtet sich das Angebot fast ausschließlich an den Film-Nachwuchs, also nix für Kreti und Pleti. Deswegen sicher auch das relativ hohe Niveau der Filme.


Eine Seite von Joachim Ott