Abschied von der FR – beginnt jetzt das Zeitungssterben?
Mittwoch, den 14. November 2012
Alle hatten es vorher gesagt, trotzdem ist es ein Schock: Die Frankfurter Rundschau hat gestern Insolvenz angemeldet. Ausgerechnet: Die FR gehört bei mir zu den am höchsten geschätzten Zeitungen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie dort geschafft haben, eine attraktive und funktionierende App anzubieten. Und moderate Preise für die Einzel(!)-Ausgaben.
Inzwischen gibt es ja schon wieder widersprüchliche Gerüchte, auch eine Fortführung wird nicht mehr ganz ausgeschlossen. Ich drücke der FR die Daumen – was wenig helfen wird.
Journalisten wie Thomas Knüwer werfen immer mal wieder ein erhellendes Licht auf die Situation der Verlage, auf das Miteinander und / oder Gegeneinander von Digital und Print. Und wie man die digitale Welt in den Verlagshäusern sieht, das erschließt sich Außenstehenden nur mühsam. Aber alleine schon aus der Sicht eines Verbrauchers hat man oft genug den Eindruck, da wurde und wird einiges verschlafen.
Thomas Knüwer hat gerade heute auf seinem Blog ‘Indiskretion Ehrensache’ einen aktuellen Beitrag zu diesem Thema veröffentlicht (Zeitungssterben, die nächste Runde).
Und wer sich gerade in Knüwers Schreibe eingelesen hat (was recht leicht fällt, finde ich), dem sei auch – weil ich gerade dabei bin – ein weiterer Artikel ans Herz gelegt, den er zum New York Marathon an anderer Stelle veröffentlicht hat: Wie wir den New York Marathon liefen, den es nicht gab










