Social Media: GIFs werden besonders gerne geteilt

Leuchtturm

GIFs sind nicht tot. Auf manche wirken sie wie ein Relikt aus grauer Vorzeit. Erst recht, seit man auf fast jeder Plattform „richtige” Videos einbinden kann. Aber sie sind zumindest in einer Hinsicht sehr modern: Auf Facebook, Twitter und Instagram werden die GIFs so gerne geteilt (und verteilt) wie kaum etwas anderes. Anders gesagt: Man erhöht die Reichweite seines Posts wohl ziemlich, wenn man ihn mit einem animierten GIF bereichert.

Wer also schon die Mühe auf sich genommen hat, eigene Videos zu erstellen, der möchte vielleicht auch mehr für die Verbreitung tun – und muss dann mit den Eigenheiten der qualitativ nicht so anspruchsvollen GIFs leben.

Ich muss ehrlich sagen: Mein Favorit sind sie nicht. Wenn schon Videos in den sozialen Medien posten, dann eben Videos, die man für diesen Zweck zum Beispiel in Final Cut Pro X, anpasst. Quadratisches Format, Laufzeit etwa eine Minute, kein (sinnvoller) Ton, höchstens Musik drunter (weil der Ton standardmäßig meist abgeschaltet ist). Und dann möglichst kein ganzes Video zeigen, sondern einen Appetizer mit Link zum richtigen Video – entweder auf der eigenen Website oder auf Youtube oder Vimeo, wenn man dort einen eigenen Kanal pflegt.

Für all diejenigen, die es lieber kurz und schmerzlos mögen gibts aber wie fast immer auch einen einfachen Weg.

1. GIFs in Fremdherstellung: Giphy

Auf der Website Giphy.com kann man GIFs so einfach und schnell erzeugen, wie nirgendwo sonst: Einfach den Link zum Video eingeben, Anfang- und Endzeit des Ausschnitts mit Schiebereglern bestimmen und die Dauer angeben. Heraus kommt relativ schnell ein GIF, das man entweder als iFrame einbinden kann, diversen Plattformen des Social Web teilen kann oder direkt zu Twitter hochladen.

Außerdem gibts einen Giphy-Link und einen Download-Link, den man nutzen kann, auch um sich das GIF auf den eigenen Rechner zu holen.

Der Vorteil dieser Methode: Es geht schnell und einfach, ohne ein weiteres Programm auf dem eigenen Rechner zu nutzen. Und das Allerbeste: Newsletter-Dienste wie Mailchimp erlauben über diesen Giphy-Link die Einbindung eines animierten GIF in den Newsletter (was auf direktem Weg meines Wissens derzeit nicht geht).

Einen schon älteren Artikel generell zum Thema GIFs in Emails gibt es hier.

Und das ist ein Beispiel, dass ich gerade bei Giphy erzeugt habe:

via GIPHY

Ich finde übrigens keinen Weg, dieses Datei bei Giphy wieder zu löschen. Dafür diesen Hinweis: „You can delete a GIF or update its tags and source URL if you were logged in when you uploaded it.”

2. GIFs auf dem eigenen Rechner erzeugen: GIF Brewery

Wer gegenüber der Einbindung fremder Dienste skeptisch ist (das bin ich auch), der kann mit einfachen und preiswerten Bordmitteln selbst ein GIF erstellen und es dann verwenden wie er will, ohne die Mithilfe anderer Websites.

Dazu holt man sich das Video am besten in der Auflösung 1280 x 72 auf den Schreibtisch und besorgt sich zum Beispiel die App Gif Brewery, die für den Mac derzeit 4,99 Euro kostet. GIF Brewery öffnen und das ausgewählte Video anklicken.

Dann hat man eine Reihe weiterer Einstellmöglichkeiten, die man am besten durch Ausprobieren erforscht. Ziemlich schnell wird man feststellen, dass jeder Schritt Veränderungen in der Qualität und der Dateigröße der derzeugten GIF-Datei verursacht.

Eine gute Wiedergabegröße ist zum Beispiel 500 Pixel Breite. Auch hier muss man Anfangs- und Endpunkt auswählen, man legt fest welche Qualität das Mini-Video hat und wie stark es „beschleunigt” ist, gegenüber dem Original also schneller abläuft.

Als Anhaltspunkt: Twitter erlaubt derzeit wohl Dateien bis zu einer Größe von 2 MB, die sind schnell erreicht.

In einer Preview sieht man zuerst recht genau, wie das Ganze wirkt und kann nachjustieren. Die fertige Datei kann man dann manuell einbinden.

Apps & Co

Und schließlich gibts wohl noch ein paar Apps fürs Iphone, die man zu Erstellung von GIFs nutzen kann. Wer mit dem Handy arbeitet, der sollte sich hier schlau machen. Mir ist der Markt zu unübersichtlich, um mir einen Überblick zu verschaffen und Empfehlungen auszusprechen. Außerdem bearbeite ich Dinge lieber an meinem Desktop-Rechner.

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Pulse – elegante wireless Steuerung

Pulse - kabellose Fernsteuerung für DSLR

Eine Kamera ohne Kabel fernzusteuern ist heute kein Hexenwerk mehr: Die meisten neuen DSLR und auch spiegellose Kameras können das bereits ab Werk. Mit älteren Modellen steht man aber meistens vor einem Problem: Die Zusatzgeräte, die man dafür kauft sind teuer und sperrig, das neue Gehäuse aber noch teurer. Richtig elegant wirkt dieses Teil, dass es im Laufe des Sommers 2016 für unter 100 Dollar geben soll: Pulse – Alpine Labs LLC.

Die Kompatibilitätsliste sieht richtig gut aus – für das Heer der Old-School-Kameras von Nikon und Canon. Selbst meine Uralt-Gehäuse sind da (teilweise) noch vertreten. Aber schon bei Panasonic wird nur noch ein Modell unterstützt, die GH4 und Sony (derzeit) gar nicht.

Wer wie ich die alten Teile noch im Einsatz hat, der kommt auf diesem Wege vielleicht zu einer eleganten und kostengünstigen Lösung, die das Zweit- oder Drittgehäuse aufwertet.

Genutzt werden kann die drahtlose Fernsteuerung für Fotos, Videos und Timelapse-Aufnahmen, die bei der Anwendung natürlich im Vordergrund stehen dürften. Bei den anderen Funktionen ist die über eine App fürs iPhone, iPad steuerbare Erweiterung vielleicht auch verzichtbar.

Der Hersteller bietet auch weiteres fernsteuerbares Zubehör, auch für bewegte Timelapse-Aufnahmen.

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Free Small Business Accounting Software

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Für Freiberufler gibt es ja auch hier zulande immer mehr kleine Apps, die das Leben leichter machen sollen: Rechnungen schreiben, Steuererklärung machen, Buchhaltung. Immer mehr davon funktionieren online: die App ist nur noch Schnittstelle zur Datenbank und Website des App-Anbieters.

Ich schaue mir das immer mit Interesse an und liebäugle mit etlichen Produkten. Schon alleine deshalb, weil mich in meiner Nische (deutsche Produkte für Mac) das Verhalten mancher Software-Hersteller nervt, die mir alle drei Monate ein Update verkaufen wollen oder gleich einen Jahresvertrag mit monatlichen Updates.

Für die Rechnungstellung gibt es zumindest für den amerikanischen Markt schon dieses hierFree Small Business Accounting Software | Wave. Hat aber natürlich wie die meisten Apps den Nachteil, dass man alle seine Daten, auch Kundendaten, aus der Hand gibt. Da wirken die positiven Rezensionen amerikanischer Magazine nur auf den ersten Blick vertrauenerweckend: Wenn man weiß, wie einfach man an positive Rezensionen von Journalisten kommt…

Wird aber wohl nicht lange gehen, bis es deutsche Angebote geben wird, die dann auch mit den jeweiligen Desktop-Apps verknüpft sind. Dann wirds interessant. Und man kann dann vielleicht eher beurteilen, wie vertrauenerweckend die Anbieter sind.

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Die große Freiheit (immerhin drei Meter): USB-Lightning-Kabel für iPad und iPhone

USB-Lightnin-Kabel mit 3 Metern Länge [Affiliate-Link]Als disziplinierter iPad-Benutzer stellt man sein iPad abends in die Ladestation. Denn der Akku reicht normalerweise einen Tag, wenns ein Sonntag ist oder man auf Reisen ist und unverhältnismäßig viel am iPad macht, dann kann es mit einem langen Tag auch knapp werden.

Um eine vorzeitigen Erschöpfungszustand abzuhelfen gibts ja auch mobile Akkus, an denen man das Gerät wieder aufladen kann, wenn einige Zeit keine Steckdose auffindbar ist.

Wer die eigene Schwäche kennt und weiß, dass regelmäßiges Laden nicht sein Ding ist, der kann sich für zuhause auch dieses praktische Teil kaufen: [Apple MFi zertifiziert] iClever BoostLink 3 Meter Lightning auf USB Ladekabel mit Klettband für iPhone 6S, 6S Plus, 6 Plus, 6, 5S, 5C, 5, iPad Air 2, Air, Mini 2, Mini, iPad 4. Generation, iPod Touch 5. Generation, iPod Nano 7. Generation, Weiß [Affiliate-Link]

Das drei Meter lange USB-Kabel mit Lightning-Anschluss sorgt zumindest in den eigenen vier Wänden dafür, dass man weiter sein iPad nutzen kann. Auch wenn die nächste Steckdose weiter als drei Meter entfernt ist, kann man sich doch meistens mit einem Sessel nahe der Steckdose behelfen, bis der Akku wieder im grünen Bereich ist.

Die Kabel gibts von verschiedenen Herstellern und Anbietern, immer wieder klagt auch mal ein Amazon Kunde, das würde mit seinem Gerät nicht funktionieren. Bei diesem Kabel keine Klage in den Bewertungen und auch bei mir funktionierts prima mit dem iPad Air2 und dem iPhone 6s.

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Knifflige Youtube-Header

Youtube-Header für den Testschmecker-Kanal

Vorbei die Zeiten, als man einfach ein Foto auf sein Social Media Profil hochladen konnte, und dann hats schon irgendwie gepasst. Für die gängigsten Bildgrößen in Social Media Accounts gibts ja mittlerweile gute Infografiken wie diese hier.

Diese hier ist schon etwas genauer, denn für den kniffligen Youtube-Header gobt sie neben dem Standard-Bildmaß 2560×1440 Pixel auch die Größen an, die am Desktop, TV, Tablet und Smartphone angezeigt werden.

Dumm nur, dass man damit noch nicht weiß, wo genau aus dieser recht großen Fläche denn Yotube dann die kleineren Bildmaße „herausschneidet“ – denn einfach verkleinert wird das Bild nicht. Es gibt aber immerhin sogenannte sichere Bildzonen, die auf jeden Fall angezeigt werden.

In diesem Artikel erfährt man genau, wo man welche Bereiche mit Hilfslinien eingrenzen kann, um auf der sicheren Seite zu sein. Bei Youtube habe ich das leider so genau nicht gefunden.

Ich war vom Ergebnis übrigens erst mal enttäuscht, weil in der Administration diese Darstellung nicht geklappt hat. Aber wenn ich ein Video aus meinem neuen Testschmecker-Kanal aufrufe und dann als Besucher sozusagen den Testschmecker-Kanal selbst, stimmt alles.

*Alle Videos gibts weiterhin auf meinem ersten Youtube-Kanal Joachim Ott.

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