Archiv der Kategorie 'Internet'

Test: Ein Blog mit iPhone-Darstellung

Freitag, den 27. August 2010

Braucht man das heutzutage, dass man eine Website in einem Format für sogenannte mobile devices anbietet, also für Handys, das iPhone oder den iPod Touch? Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Aber mit dem WordPress-Plugin WP Touch lässt sich das ganz mühelos einrichten. Und wer schon einmal eine (seine?) Website auf einem Handy angesehen hat, der weiß, dass das in aller Regel nur fürchterlich ist.

iPhone-Darstellung einer Website

Ausprobiert habe ich das bei www.ecovin-baden.de. Dummerweise kann man es wirklich nur ansehen, wenn man ein Handy / iPhone hat. Selbst ein iPhone-Simulator für den normalen Browser zeigt das nicht richtig an, sonder stellt nur die “normale” Website in einem iPhone-Fenster dar.

Der Funktionsumfang ist etwas reduziert, aber alles wesentliche ist drin. Bilder, die links oder rechts vom Text umflossen sind werden auch nicht richtig dargestellt, aber das ist zu verschmerzen. Das Bild links oben zeigt das originale Theme auf einem iPhone. Rechts daneben ist die Standardansicht mit WPtouch auf dem iPhone: Ohne weitere Schnörkel werden dort nur die letzten Beiträge mit einem Kalenderblatt gezeigt.

In der unteren Reihe steht ein Blogartikel und rechts daneben die Kategorienübersicht.

Man kann die neuesten Beiträge lesen, auch eine Darstellung und Sortierung nach Kategorien ist möglich.

Micro-SIM fürs iPhone im Eigenbau – die Video-Anleitung

Dienstag, den 24. August 2010

Video fürs Erstellen einer Micro Sim Karte

Normalerweise bin ich auf Informationen der Chip-Website nicht besonders wild, weil man sich ewig durchklicken muss, bis man an die Informationen kommt.

Mit diesem Video war das aber etwas einfacher: Micro-SIM im Eigenbau. Es zeigt – wie der Name schon sagt – wie man aus einer “normalen SIM-Karte für Mobiltelefone eine Micro-Sim-Karte macht. Ich musste mich dazu etwas überwinden, an einer SIM-Karte mit der Haushaltsschere herumzuschneiden hat irgendwie etwas endgültiges. Obwohl man im Zweifelsfall natürlich eine Ersatzkarte bei seinem Provider anfordern kann.

Das Anfertigen der Micro-Sim-Karte ist so einfach, wie es dargestellt wird: Schablone ausdrucken, mit Tesafilm aufkleben, mit der Haushaltsschere abschneiden und ggf. mit der Nagelfeile versäubern. Fertig. Schablonen gibts einige im Netz, auch bei diesem Video ist ein Download verlinkt. Aufpassen beim Ausdrucken (100%, hat mit der Mac-eigenen Vorschau nicht funktioniert).

Die nächst “sicheren” Methoden auf dem Weg zur Micro Sim-Karte für ein neues Handy oder iPhone wären die Bestellung einer solchen Karte bei einem Provider, der das anbietet (Congstar tut das leider noch nicht). Oder der Kauf einer Stanzzange, wie es sie derzeit bei Ebay für rund 15 Euro gibt.

Die Micro-Sim-Karte braucht man für einige modernere Mobiltelefone, nicht nur für das neue Apple iPhone 4, und sie soll in Kürze auch Standard werden.

Ich bin übrigens auf der Suche nach einem günstigen Datentarif fürs Handy Congstar treu geblieben. Mein Favorit wäre zwar Symio gewesen, wo der Minutenpreis zwar gleich ist, dafür kann man aber eine Datenflat für rund 10 Euro dazu buchen. Da bei Congstar aber der Datentarif ebenfalls für 9 Cent pro Minute abgerechnet wird – das war die telefonische Bestätigung, die ich erhielt – kann ich für das gleiche Geld jeden Monat mehr als 100 Minuten online sein. Und da ich die meiste Zeit noch immer am Schreibtisch verbringe, werden diese 100 Minuten in den meisten Monaten durchaus ausreichend sein.

Learning Center für€“ Lightroom 3

Donnerstag, den 19. August 2010

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Photoshop Lightroom 3 ist gerade erst auf dem Markt, da gibt es schon ein Learning Center: Learning Center Lightroom 3. Verantwortlich dafür zeichnet die NAPP, die National Association of Photoshop Professionals. Federführend dabei ist auch Scott Kelby, dessen Buch Lightroom 2 mir eine große Hilfe war, und das ich vor einiger Zeit hier ebenfalls kurz vorgestellt habe.

Ich vermute mal, dass nicht alle Beiträge vollkommen neu erstellt werden mussten, so drastisch scheinen mir die Unterschiede zwischen Version 2 und 3 auch nicht zu sein.

Auf jeden Fall ist das kostenlose Learning Center mit seinen zahlreichen Videos eine gute Möglichkeit für einen schnellen Einstieg in die Materie (wenn man englisch spricht).

Video- und Webprojekte selbst finanzieren: The Hungry Pedaler

Dienstag, den 10. August 2010

Daniel Delaney: The Hungry PedalerMein Vorbild, mein Idol: Daniel Delaney finanziert seine Web- und Video-Projekte einfach selbst. Auf dieser Website (The Hungry Pedaler by Daniel Delaney — Kickstarter) startete er seinen Aufruf mit dem Ziel 6.500 Dollar für ein neues Projekt zusammen zu bekommen. Als ich das erste Mal auf die Seite sah war er schon erstaunlich an seinem Ziel, zuletzt war er sogar schon drüber hinaus. (Und da dieser Beitrag vorproduziert wurde ist es sicher umso interessanter, jetzt nachzusehen, wieviel Geld im Topf liegt. Schade, dass ichs nicht früher entdeckt habe, vielleicht hätte dieser Artikel auch noch ein paar Spender mehr gebracht).

Bevor jetzt alle Newcomer losstürmen und Selbstporträts und Spendenaufrufe ins Netz stellen: Dieser Daniel Delaney hatte auch bereits ganz schön was zu vorweisen, als er mit dem neuen Projekt auf den Markt ging. Er veröffentlichte seit längerem auf seinem Blog vendr.tv Video-Beiträge, in denen er – naja, die deutsche Fassung klingt etwas banal – Imbisstände aus verschiedenen Regionen vorstellte.

Auch wer kein Freund von Streetfood ist, wird dort einige leckere Geschichten finden. Für sein neues Projekt will er mit seiner Freundin zusammen aufs Rad steigen, um weitere Food-Geschichten zu produzieren.

Ach ja, der Gegenwert für die Spender ist relativ bescheiden: von T-Shirts ist dort die Rede, einer Erwähnung im Beitrag etc. Schön, dass das Projekt trotzdem gestemmt wurde!

Notizbücher von Liporello

Mittwoch, den 4. August 2010

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Als bekennender Fan von Papier-Notizbüchern (nix App oder I-Phone oder so, obwohl das auch seine Reize hat) muss ich doch mal auf diese Website verweisen: Bei Liporello gibt es schöne, schlichte Skizzenbücher und Leporellos. Besonders die Pocketblocks und Skizzenhefte haben es mir angetan. Nicht ganz unwesentlich: Die von Designer Lars Dittmann handgefertigten Bücher und Hefte sind gerade im Vergleich zu Moleskine und Co. ganz preiswert, so dass man sich auch einen kleinen Vorrat leisten kann.

Besonders schön finde ich, dass es auch die von mir favorisierten Querformate gibt in A5 und A4, aber auch quadratische Maße.

Für jemanden wie mich, der seinen Arbeitsalltag trotz Imac und zahlreichen Helferlein noch weitgehend mit Papier und Stift plant und bewältigt sind solche Notizbücher eine gute Ergänzung zu selbst gemachten Blöcken. Und wer (To-do)-Listen pflegt und lieb gewonnen hat, der findet sowieso schwerlich eine Alternative (selbst die Freeware Deep Notes für den Mac hat nicht den Charme handgeschriebener Zettel, die man auch abends noch vor dem Fernseher ergänzt).


Eine Seite von Joachim Ott