Online-Geschenke zur Kundenbindung?

Online-Geschenke sollten nützlich sein, witzig und gut aussehen. Im Idealfall.

Online-Geschenke sollten nützlich sein, witzig und gut aussehen. Im Idealfall.

Online-Geschenke sind die neuen Päckchen. Der gute alte Brauch, zu Weihnachten Geschenke zu machen ist ja etwas aufgeweicht in den Familien. Für den Geschäftsbereich trifft das überhaupt nicht zu. Ab Mitte November gibts Geschenke zuhauf: Preisnachlässe, Dreingaben, Black und andere Fridays. Das Email-Postfach quillt über vor Angeboten. Und beim Lesen merkt man meist, dass man all das gar nicht haben möchte.

Sinn dieser geschäftlichen Geschenke ist die Kundengewinnung oder Kundenbindung. Gut, wenn man jetzt einen Online-Shop hat, an den man die Gratis-Gaben (oder zumindest Rabatte) anbinden kann. All die Freiberufler, Dienstleister und diejenigen, deren Produkt man sich nicht zuhause ins Regal stellen kann, schauen in die Röhre. Oder gibt es auch für die Online-Geschenke, mit denen sie ihre Kunden beglücken können?

Online-Geschenke mit Phantasie

Klar ist ja schon einmal: Der Beschenkte kann kein Päckchen aufmachen. Es kann also „nur” darum gehen, jemandem eine Freude zu machen. Bestenfalls gibt man etwas weg, das einem anderen einen konkreten Nutzen bringt. Und ihn vielleicht an die gute Zusammenarbeit erinnert. Oder man findet zumindest etwas, das den anderen zum Lachen bringt. Und weil fast alle heute am oder mit einem Computer arbeiten, besteht durchaus die Wahrscheinlichkeit, dass die digitalen Präsente gut ankommen.

Digital, aber mit Schleife und ganz persönlich

Die Zahl der Beispiele ist unüberschaubar, die Form allerdings bleibt meistens gleich. Wenn man jemandem etwas digital übermitteln will, sind die Formen eingeschränkt. Es kommen PDFs in Frage, Bilder, Gutschein (sind etwas banal), E-Books. Und ja, es gehen auch Fotos und vielleicht auch Videos. Im weitesten Sinne ist zum Beispiel auch die aktuelle Weihnachts-Werbung vieler Firmen ein solches Weihnachtsgeschenk. Der Aufruf, Zeit zu schenken oder ein Frankenstein-Video von Apple, das Menschen rührt und zum Schmunzeln bringt.

Was soll das Online-Geschenk erreichen

Mal abgesehen von dem netten Nebeneffekt, dass man sich in Erinnerung bringt und seine Wertschätzung zeigt, kann man als vernünftiger Mensch bevorzugt Dinge mit einem praktischen Nutzen verschenken. Ich habe in den Anfangszeiten meiner Online-Redaktion den Betrieben einer bestimmten Branche einen sehr übersichtlichen Jahreskalender als PDF geschenkt. Der sollte als Entwurf für einen Redaktionskalender dienen und jeden Monat passende Themen für die Aktualisierung der Website vorschlagen, mit passenden Bildmotiven. Das klappte gut, weil ja alle Beschenkten in der gleichen Branche waren. So weit ich das beurteilen kann, kam das gut an. Ich wurde noch Jahre später darauf angesprochen. Konkret umgesetzt wurde es in wenigenFällen, aber seinen Sinn hatte es dennoch erfüllt.

Digitale Weihnachtskarten gehören nicht zu meinen Favoriten. Aber ich erinnere mich an schöne, ergreifende Videos, die mit ziemlichem Aufwand produziert wurden und die mir lange in Erinnerung geblieben sind. Die empfand ich auch als ein Geschenk.

PDFs, E-Books und ähnliches wird heute so breit gestreut, kostenlos oder für wenig Geld, dass es schwer ist, aufzufallen. Außerdem sollte der Beschenkte nicht den Eindruck haben, dass hier jemand nur in die große Kiste gegriffen hat und eines sehr zahlreichen Angebote an eine Email gehängt hat. Und wie immer spielt neben dem Inhalt auch die Gestaltung eine Rolle. Der Aha-Effekt beim Öffnen ist bereits der halbe Erfolg.

Werkzeug

Sie wissen sicher, was sich Kunden und Interessanten am meisten wünschen. Geben Sie es Ihnen. Und machen Sie das, was Sie am besten können. Schreiben, fotografieren, beraten, programmieren, filmen. Wenn Ihr Geschenk noch immer etwas dröge aussehen sollte, hübschen Sie es mit den Mitteln auf, die Ihnen online zur Verfügung stehen. Die obige Grafik ist zum Beispiel mit Canva erstellt und lässt selbst PDFs etwas schöner aussehen.

Geben! Und nehmen?

Dass man mit seinem Online-Geschenk auch gleichzeitig Werbung für sich macht ist ok. Es sollte aber eher dezent geschehen. Das Ganze an an Aufträge zu koppeln erscheint mir zu geschäftsmäßig. In meinen Augen ist dann die Grenze zwischen Geschenk und Werbung überschritten.

Was darf man also erwarten, damit man noch in guter Erinnerung bleibt? Meiner Meinung nach: gar nix. So ist das eben mit Geschenken. Niemand freut sich über Geschenke, die mit Hintergedanken gemacht werden. Bestenfalls kann man auch das weiterhin machen, was man mit dem Geschenk ausdrücken möchte: In Verbindung bleiben, guten Kontakt halten, aufeinander eingehen. Dann ist das Online-Geschenk quasi das i-Tüpfelchen, dass dieses gute Verhältnis noch einmal betont.

 

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Der Große JPG-Vergleich: Canon, Nikon, Sony, Fuji, iPhone, Pentax, Olympus, Panasonic

JPG-Vergleich über mehrere Kameramarken hinweg: viel Fleißarbeit, gutes Ergebnis.

Das Video mit dem JPG-Vergleich ist für die meisten Kamerabesitzer interessant. Die Gegenüberstellung der JPG-Dateien, wie sie – ohne weitere Voreinstellungen – aus der Kamera kommen ist eine ziemlich große und löbliche Aufgabe. Und wer könnte diese Aufgabe besser angehen als ein Händler?

Im kanadischen Youtube-Kanal TheCameraStoreTV findet man seit langem gute und aufschlussreiche Videos. Die gibts zu den Produkten, die dort verkauft werden, aber auch zu allen Themen, die für Foto und Video wichtig sind.

JPG-Vergleich praxisnah

Wer könnte die Aufgabe eines JPG-Vergleichs über die verbreitetsten Kamera-Modelle besser bewältigen als jemand, der alle Kamera-Marken „zur Hand” hat? Diese beiden, Chris Niccolls und Jordan Drake machen den Verlgeich – mit dem kompletten Sortiment eines Foto-Geschäfts im Rücken – sozusagen als Service und als Fleißaufgabe.

Und nein: Das ist keine Werbung. Weder von mir für einen kanadischen CameraStore (wäre ja absurd). Noch vom Camerastore für seine Produkte.

Natürlich lässt das Ergebnis des nicht-wissenschaftlichen aber praxisnahen Tests verschiedene Interpretationen zu. Und natürlich kann man durch diverse Einstellung und / oder Apps (zum Beispiel beim iPhone) einiges steuern. Aber der Ruf einiger Kameramarken beruht nicht zuletzt auf diesen ganz spezifischen Eigenheiten von Farbe und Bildstil. Und schließlich fotografieren die meisten Menschen genauso. Nämlich mit den Voreinstellungen, wie sie ab Werk zu finden sind.

Deswegen sind auch alle Hinweise auf Photoshop, Lightroom, Presets und RAW-Verarbeitung hinfällig. Auch meiner Ansicht nach ist die Qualität im Auslieferungszustand ausschlaggebend. Die meisten Fotografen (und Hobby-Fotografen) wollen sich zu Recht mit dem kreativen Teil, dem Fotografieren beschäftigen. Der Rest kann auch Spass machen, ist aber eher ein notwendiges Übel für viele Fotografen.

Ich habe nicht alle Marken im Einsatz, aber Kameras von Nikon, Canon, Panasonic und das iPhone. Und ich kann insofern das meiste nachvollziehen. Ob es für eine Kaufentscheidung wichtig ist, diesen Vergleich zu kennen, sei mal dahingestellt. Immerhin zerstört es in meinen Augen den Mythos, die Bilder einzelner Marken seien ohne weiteres Zutun besser als die anderer Marken. Und das ist ja auch schon ein gutes Ergebnis.

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Produktfotos: 5 Tipps für gute Ergebnisse

Auch für Produktfotos gilt: Brennweite, Lichtstärke, Verschlusszeit und das sogenannte Bokeh gehören zusammen .

Auch für Produktfotos gilt: Brennweite, Lichtstärke, Verschlusszeit und das sogenannte Bokeh gehören zusammen .

Produktfotos waren lange Zeit Profisache. Neben der Studio-Blitzanlage waren Vorrichtungen wie große Reflektoren im Einsatz, Hohlkehlen für eine schattenlose Ausleuchtung und leichtere Freistellung. Und natürlich ging ohne Mittelformatkameras gar nichts. In Zeiten von Ebay, Foodblogs und Online-Shops beschäftigen sich offensichtlich zigtausende mit dem Thema. Und sehr sehr viele bringen tolle Ergebnisse hervor. Wer durch Foodblogs stöbert muss sich wundern, wie viele Blogger zuhause Aufnahmen hinbekommen, die man in dieser Qualität noch vor kurzer Zeit nur in Zeitschriften gesehen hat.

Da Herbst und Winter ja auch Ebay-Saison sind, hier in paar allgemeine Tipps, wie man mit vergleichsweise wenige Aufwand zu brauchbaren Produktfotos kommt. Für spezielle Aufgaben wie Flaschenfotos oder Food-Fotografie kann man sicher noch zwei Dutzend weitere Tipps geben (hier sind zum Beispiel welche für ein schönes Bokeh), aber für den Alltagsgebrauch sollte eigentlich jeder mit Digitalkamera und einem PC / Mac damit hinkommen.

Das Schöne an der digitalen Fotografie ist ja, dass man das Prinzip Versuch und Irrtum ausreizen kann. Auch bei diesen Tipps kann man nachjustieren, bis man das gewünschte Ergebnis erzielt.

1. Produktfotos mit natürlichem Licht

Ein erschreckendes Anfänger-Erlebnis ist ja oftmals, dass die Produktfotos, die man auf dem Wohnzimmertisch gemacht hat, total verwackelt und körnig sind. Was uns hell vorkommt, ist für die Kamera oftmals – trotz bunt strahlendem Display – graue Soße. Wenig Licht führt zu langen Belichtungszeiten und / oder hoher Empfindlichkeit. Beide stellt die Kamera oftmals automatisch ein. Und wo wir soeben im Freien noch tolle Ergebnisse bekamen, siehts im Wohnzimmer dagegen sprichwörtlich dunkel aus.

Also gehen Sie ans Fenster. Selbst das Nordfenster sollte tagsüber ausreichen, wenn draußen nicht totales Schietwetter ist. Die Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung sollten Sie dagegen meiden: Die hässlichen Kontraste sind kaum auszugleichen. Ein gleichmäßiges Licht ohne zu starke Schlagschatten ist ideal. Einzige Ausnahme ist eine sehr tiefstehende Sonne, die schon durch die Atmosphäre abgemildert ist. Aber warten Sie besser nicht darauf.

2. Vergessen Sie den eingebauten Blitz

Blitze sind tolle Lichtspender. Erst recht, wenn man sie individuell / manuell steuern kann, die Reflektoren gegen die Decke richten kann oder andere Aufheller nutzt. Der kleine Blitz über der Linse ihrer Kamera dagegen hat nur von vorne viel Licht auf das Objekt, das im Gegensatz zur Umgebung überstrahlt. Das kommt bei Produktfotos eher schlecht an.

3. Stative oder Auflagen

Ein Stativ ist hilfreich, wenn man in der Wohnung fotografiert. Auch wenn Ihnen eine 30stel Sekunde ziemlich kurz vorkommt: Ob das Bild verwackelt ist, sehen Sie erst später am Bildschirm. Wenn kein Stativ zur Hand ist, behelfen Sie sich mit einem Bücherstapel oder anderen Stützen, auf die Sie die Kamera platzieren können. Und damit es beim Auslösen nicht doch noch verwackelt, benutzen Sie den Selbstauslöser. (Mit dem hat man früher Selfies gemacht, Sie erinnern sich?)

4. Tiefenschärfe

Manche Dinge sollen von vorne bis hinten knackscharf sein. Das macht Ihre Digitalkamera wahrscheinlich ganz automatisch so. Aber Sie kennen den Effekt, dass in einem guten Foto nur der bildwichtige Teil scharf ist, und der Rest etwas verschwommen. Das bekommen Sie für ein gutes Produktfoto mühelos mit einer DSLR und einem lichtstarken Normal-Objektiv hin. Ideal ist das klassische 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1,8. Sie fotografieren dazu mit offener Blende (also zum Beispiel 1,8).

Wenn ihre kompakte Digitalkamera nur ein Objektiv mit geringerer Lichtstärke hat (vielleicht 5,6), dann können Sie vielleicht das eingebaute Zoom nutzen. Festbrennweiten sind ja sowie eher selten geworden. Und eine geringere Tiefenschärfe können Sie auch erzeugen mit einer längeren Brennweite. Also gehen Sie auf die Tele-Einstellung. Und dann entfernen Sie sich gerade so weit von Ihrem Objekt, dass es an der Naheinstellgrenze leigt (einfach ausprobieren). Den Nachteil, dass dann automatisch eine langsamere Verschlusszeit gewählt wird, können Sie ausgleichen. Sie setzen einfach das Stativ oder die Buchauflage ein und benutzen den Selbstauslöser.

5. Flat-Style: senkrecht von oben

Sie sind im Internet schon auf die flat-style Aufnahmen gestoßen? Da werden ein malerisches Sammelsurium drapiert, gerne irgendwelchen stylischen Objekte. Also das Smartphone neben dem Laptop, dazu eine Sonnenbrille und die dampfende Kaffeetasse. (Fragen Sie nicht, warum es auf Ihrem Schreibtisch nie so stylisch aussieht.) Im Prinzip können Sie das ohne technische Aufwendung zuhause nachstellen. Wichtig ist, dass Sie nicht schräg, sondern senkrecht von oben fotografieren.

Deswegen ist es eher knifflig, dafür den Schreibtisch zu nehmen. Denn dann müssen Sie zum Fotografieren auf Stuhl oder Leiter steigen. Ideal ist der Fußboden vor Ihrer Balkontür, wenn dort nicht gerade die Sonne direkt hineinscheint. Wenn Sie keinen schönen Holz- oder Steinfußboden haben, nehmen Sie eine andere glatte Platte oder Fläche. Vielleicht haben Sie auch noch Dielen übrig oder einen anderen großen Karton von einer Verpackung. Es geht auch Zeichenkarton, vorzugsweise in weiß oder lichtgrau. Und wenn durch die Balkontür noch immer zu viel Licht hereinkommt, stellen Sie gegenüber, also vor sich, einen anderen weißen Karton, der das Licht reflektiert. Versuchen Sie besser nicht, mit einem Blitz aufzuhellen, das ist eher schwierig.

Normalerweise hat Ihre Kamera einen automatischen Weißlichtabgleich. Der sorgt dafür, dass Sie statt der Balkontüre auch Lampen benutzen können. Eine Stehlampe links, eine rechts, beide möglichst mit indirektem Licht, also keine Strahler. Funktioniert der Weißlichtabgleich nicht, werden die Bilder unter Glühlampenlicht rotstichig, bei Neonlampen grünstichig.

Ein Lichtzelt oder Reflektoren können das vorhandene Licht für Produktfotos wesentlich verbessern.

Ein Lichtzelt oder Reflektoren können das vorhandene Licht für Produktfotos wesentlich verbessern.

Für wenig Geld…

Die bisherigen Tipps haben keine zusätzlichen Kosten verursacht. Wenn Sie allerdings öfters gute Produktfotos brauchen, lohnt sich vielleicht ein kleines Lichtzelt oder ein paar günstige Reflektoren. Beide ergeben ein weiches, ziemlich gleichmäßiges Licht und liegen in der Preisklasse unter 50 Euro.

Natürlich können Sie noch viel mehr Aufwand treiben. Aber mit diesen Tricks sollten Sie die Situation so meistern, dass Sie klare Darstellungen für einen bestimmten Zweck hinbekommen – ohne dass Sie größere Einkäufe für Zubehör tätigen. Denn egal ob Sie für Ebay, das Foodblog oder Ihren Shop fotografieren: bessere Bilder erzeugen mehr Aufmerksamkeit und auch Vertrauen in das Produkt.

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Bad Hombres… Das ging ja schnell

„Bad Hombre”, „Nasty Woman”. So schnell und unpassend das herauskam, so schnell wurde es aufgegriffen. Der US-Wahlkampf verselbständigt sich langsam als Improvisationstheater. Wobei die Comedy-Elemente eher unabsichtlich sind.

Wer den Moment, naja nicht für die Ewigkeit, aber dennoch als Erinnerung festhalten möchte, der kann sogar schon bedruckte T-Shirts und Jacken kaufen mit den unseligen Zitaten. Dumme Sprüche auf T-Shirts gedruckt, das war mal eine tolle Geschäftsidee. Dass man damit quasi nach den Nachrichten schon eine aktuelles Angebot bekommt ist neu.

Ich würde es nicht kaufen. Man muss nicht an alles erinnert werden. Manches möchte man schnellstmöglich wieder vergessen.

Bad Hombre

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