Last christmas – mal anders
Montag, den 28. November 2011Stimmungsvolle Einstimmung in die Adventszeit. Last Christmas mal ganz anders – ohne viel Schmalz.
Stimmungsvolle Einstimmung in die Adventszeit. Last Christmas mal ganz anders – ohne viel Schmalz.

++++++++++++++++++++++++++++++++++
UPDATE: Nach doch rund 10 Tagen kam die Rücksende-Verpackung an. Die Abwicklung der Rücksende-Abholung über UPS (telefonisch mit einem Automat) ist etwas hakelig, ich habs über die Website angemeldet.
++++++++++++++++++++++++++++++++++
In der letzten Woche las ich diese Meldung gleich mehrfach: Rückrufaktion: Apple tauscht iPod nano 1. Generation aus. Das klang nicht schlecht und durchaus apple-like: Auf eine Website gehen, dort die Seriennummer eingeben und prüfen, ob das Produkt vom Rückruf betroffen ist.
Klingt gut, ist es aber nicht: Die Eingabe der Seriennummer brachte leider keine klare Aussage, ob mein Gerät nun kostenlos repariert wird. Und auch die daraufhin eintreffende Mail war eher dubios zu nennen:
Unsere erste Überprüfung hat ergeben, dass der Ersatz für Ihr Produkt sehr wahrscheinlich durch die Garantie, einem AppleCare Protection Plan, einem anderen Apple Reparatur-Erweiterungsprogramm oder Austauschprogramm abgedeckt ist und für Sie somit keine Kosten anfallen. Bei Fragen oder Unstimmigkeiten bezüglich der Abdeckung der Reparatur werden wir Sie benachrichtigen.
Also was nun: Gibt es einen kostenlosen Service oder nicht?
Die Verunsicherung steigerte sich aber auch danach noch:
Innerhalb von zwei Werktagen sollten Sie die Anweisungen zur Rücksendung des Originalprodukts sowie das zu verwendende Verpackungsmaterial erhalten. Wir bitten Sie, nur dieses Verpackungsmaterial für die Rücksendung zu verwenden.
Keine Post von Apple seit dieser Mail vom 13. November, eine Möglichkeit, telefonisch per Mail oder sonst irgendwie nachzufragen. Keine weitere Mail von Apple, wegen irgendwelcher Verzögerungen. Gar nix.
Mit etwas Glück findet man im Supportbereich der Apple-Website dennoch eine 01805-Telefonnummer für den sogenannten „Service” in Deutschland. Nach einem schier endlos erscheinenden Dialog mit einem Telefoncomputer dann schließlich die Ansage, dass der Support nach Ablauf der Garantie mich 35 Euro kostet, wenn ich das wirklich will.
Will ich? Nein: Welcher Support? Welcher Service? Irgendwie scheint die Bedeutung dieses Wortes sich gewandelt zu haben.
Liebe Firma Apple: Wenn ihr solch eine Rückrufaktion machen müsst, dann ist euch das sicher peinlich. Das ist aber kein Grund auf halber Strecke Halt zu machen: „Vielleicht reparieren wir das kostenlos, vielleicht auch nicht. Wir senden Ihnen eine Rücksendeverpackung innerhalb von zwei Tagen. Oder vielleicht auch gar nicht. Auf jeden Fall aber: Rufen Sie uns nicht an, antworten Sie nicht auf diese Mail.”
Ich hätte ja gar nicht erwartet, dass jemand für ein fünf Jahre altes Produkt einen solchen Service anbietet. Aber wenn man ihn anbietet, dann sollte man auch liefern.
Nein, ich bin keine Nikon. Aber die Musik von Radical Face gefällt mir so gut, dass ich diesen Aufmacher der Nikon-Werbekampagne „I am Nikon” benutze (nein, ich bekomme kein Geld dafür).
Im Werbespot hat mir die Musik schon gut gefallen und wie seinerzeit bei der Apple-Werbung mit dem Song New Soul von Yael Naim lohnte sich die Recherche. Denn auf der Website von radicalfacetour kann man einige Songs kostenlos herunterladen. (Die Seite ist ziemlich schrecklich und man muss weit runterscrollen, bis man das findet). Und zusammen mit meinem Favoriten Welcome Home (den man für weniger als 1 Euro kaufen kann) gibt das ein kleines rundes Mini-Album, das ich zur Zeit ziemlich oft höre.
Die Musik eignet sich meiner Meinung nach auch hervorragend für Videos, was aber wegen der Urheberrechte wohl nur für den privaten / nichtöffentlichen Gebrauch ginge.
Wer mehr sucht von Songwriter, Maler und Autor Ben Cooper, so der richtige Name, der wird hier fündig bei laut.de, aber auch bei den üblichen Quellen wie Amazin (zB Ghost)
, i-Tunes u.a.
Man kann sich auch ganz sachlich unabhängig informieren, denn der Mann hat es auch schon zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht.
Wer auf den Geschmack gekommen ist: Zwei neuere Alben (2011 und 2007) gibts auch.

Emails zu schreiben ist eine Kunst. Muss in etwa die gleiche Kunst sein, wie Forumsbeiträge zu verfassen, Kommentare auf Webseiten zu hinterlassen und ähnliches literarisches Schaffen.
Nein, belächeln Sie es nicht, es ist so: Es gibt Menschen, die haben die besten Absichten und aufrechtesten Charakter, und dennoch versteht man entweder nicht, was sie einem sagen wollen oder man missversteht es gar als Spam.
Und das wird am Ende einer Mail oftmals auch nicht besser: Der abschließende Gruß in Emails (oder auf englisch die closing lines) können den Gesamteindruck einer kurzen Mitteilung entweder unterstützen oder aber auch zunichte machen. Zu förmlich oder zu locker, zu distanziert oder gar anbiedernd – es lässt sich schwer einschätzen, wie der Empfänger reagiert. Und allgemein gültige Benimmregeln scheint es noch nicht zu geben.
Über eines meiner Lieblings-Blogs swissmiss habe ich einen Link zu einem interessanten Beitrag gefunden, der zumindest die englischsprachigen closing lines ziemlich gut einordnet: Second Chance for a Last Impression. Den Titel braucht man glaube ich nicht zu übersetzen.
Nun lassen sich dummerweise die englischsprachigen Formeln nicht gut übersetzen und schon gar nicht mit der richtigen Bedeutung vermitteln, wenn Englisch nicht die Muttersprache ist. Und ein Ausweichen auf die Anglizismen ist sicher auch keine praktikable Lösung.
Mein Tipp: Mit einem Streifzug durch die erhaltenen Mails der letzten Monate haben Sie rasch eine staatliche Zahl an Grußformeln und Abschiedsfloskeln beisammen. Nach obigem Muster kann man beide gut kombinieren. Wen ich mit „Hallo” begrüße, denn kann ich auch mit ”vielen Grüßen” verabschieden. Und je förmlicher ich in der Anrede werden, desto stilvoller kann auch der Abgang werden.
Schönes 6-Minuten-Video über einen „Full Moon Night Photography Workshop”, der auch etwas von der Verrücktheit derjenigen Leute vermittelt, die nachts mit ihrem Equipment um die Häuser ziehen.
Eine Seite von Joachim Ott