Archiv der Kategorie 'Blogs'

Kleine Lightroom-Nachhilfe

Mittwoch, den 16. Juni 2010

Lightroom ist zwar erst seit kurzem auf meinem Imac, aber schon jetzt möchte ich das gute Teil nicht mehr missen. Auch wenn sich derzeit niemand mehr meine 2er-Version kaufen will, seien hier einige Nachhilfe für Lightroom-Newbies genannt. Die Version wird dabei kaum eine Rolle spielen, außerdem werden ja auch Tutorials und Bücher ständig aktualisiert.

Obwohl ich die meiste Zeit am Rechner verbringe, greife ich beim Nachlesen lieber auf Gedruckters zurück: Scott Kelbys “Lightroom 2 für digitale Fotografie: Erfolgsrezepte für Digitalfotografen” ist aus meiner Sicht absolut eine Empfehlung wert. Es ersetzt gut das fehlende, gedruckte Handbuch. Die Aufmachung ist praktisch, der Inhalt locker geschrieben und leicht verständlich, die Bebilderung hilfreich und ausreichend.

Daneben gibt es eine Fülle von Lightroom-Tuorials, die meisten (deutschsprachigen) habe ich hier entdeckt. Viele sind auch in den umfangreichen Photoshop-Websites “versteckt”. Und besonders hilfreich sind natürlich auch die, die man auf Websites von Fotografen wie Martin Gommel (kwerfeldein.de) oder Markus Willi Dollinger von nachbelichtet.com findet (es gibt natürlich noch viel mehr): Dort geht es meistens etwas ausführlicher zu, die Beiträge sind länger und dann auch nicht nur auf ein Feature der Software bezogen, sondern auf ein praxisnahes Beispiel.

Multimediareportage: “Digitale Nomaden”, ein Videoporträt

Dienstag, den 8. Juni 2010

Zwei junge deutsche Multimedia-Projekte stellt die Website Onlinejournalismus.de aktuell vor, beide haben einen aktuellen Bezug zur WM in Südafrika. Wie so oft bei diesem Thema freut man sich über engagierte junge Autoren und Fotografen. Doch gleichzeitig bleibt ein dickes Fragezeichen, wie die das finanzieren. Noch dürften das Projekte sein, in die man investiert, um sich einen Namen zu machen.

Mir hat besonders gut ein anderes Video gefallen, das ich dort gefunden habe: 2470media – Multimediareportagen – Digitale Nomaden. Es beschreibt ein Phänomen, um das es ja auch schon hier ging: Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. Für mich interessant zu verfolgen, das Thema betrifft mich ja nur teilweise selbst. Denn alle beschriebenen Entwicklungen sind vor allem in Großstädten dokumentiert, und ich lebe ja – nun ja – sozusagen in der Provinz.

Für mich ist umso erstaunlicher, dass solche Entwicklungen auf dem flachen Land nicht noch mehr verbreitet sind, sich hier durchsetzen. Schließlich sind digitale Verbindungen hier viel nötiger und wichtiger, als in den großen Städten. Und es gibt gerade mit Abstand zu den Ballungszentren viel mehr Menschen, die sozusagen notgedrungen zu Freiberuflern wurden.

The Photographer’s Ephemeris

Donnerstag, den 20. Mai 2010
The Photographer’s Ephemeris

The Photographer’s Ephemeris

Bin noch ganz hin und weg von diesem Programm: stephentrainor.com: tools – The Photographer’s Ephemeris. Gefunden über einen Link bei Olaf Bathke, das Blog eines Fotografen, das ich seit einiger Zeit mit Interesse verfolge.

Vorgestellt wurde dort das App fürs Iphone, das man für 6,99 Euro erstehen kann. Die Desktop-Version ist aber kostenlos (und für mich zwingend, alldieweil ich ja kein Iphone habe). In zwei Videos wird auf der Website des Entwicklers auch vorgestellt, was man mit dem Programm machen kann: Man kann für einen bestimmten Standort, eingetragen auf Google Maps, die Richtungen für Sonne und Mond anzeigen lassen – für jeweils einen genauen Tag und Uhrzeit, samt Höhenangaben.

Wer schon mal auf Foto-Tour in unbekannten Regionen war, der kennt das Problem: Man ist zur falschen Zeit am richtigen Ort. Die Abendsonne verschwindet viel zu früh hinter einer Bergkette, oder anders herum: man fotografiert ein reizvolles Motiv im vollen Gegenlicht.

Die Software ist nicht nur einfach und sehr effektiv. Sie lässt sich auch kinderleicht bedienen und hat eine schicke Oberfläche. Im zweiten Anleitungsvideo wird auch sehr schön gezeigt, wie man die Höhe des Standorts und der Umgebung mit berücksichtigen kann. Zugegeben: Noch praktischer ist das tatsächlich auf dem Iphone, wenn mans immer dabei haben kann. Aber auch so schon ist das eine große Hilfe.

Smart wohnen: Es geht auch eine Nummer kleiner

Freitag, den 30. April 2010
smarter wohnen

smarter wohnen

Mein Reden: Viel Platz ist nicht alles. Als alter VW-Bus-Urlauber und bekennender Hausboot-Fan bin ich der Meinung: Weniger ist manchmal mehr. Gut, die vierköpfige Familie schreit schon vernehmlich nach ausreichend Platz. Das ist für den Alltag einfach bequemer.

Wie wenig Platz ausreicht, um dennoch angenehm und stilvoll zu wohen, das zeigt dieses Video: Video: Incredibly efficient efficiency | Unclutterer. Auf der Website geht es übrigens in erster Linie ums Aufräumen, gerade für zuhause arbeitende Freiberufler wie mich ist das ein nie versiegender Quell der Inspiration.

Und um die Pointe des viermütigen Videos gleich vorwegzunehmen: Mit dem gleichen Aufwand, der hier demonstriert wird, kann man natürlich auch eine normal große Wohnung ansprechend ausstaffieren – und zahlt dann auch nicht mehr.

Wie man es besser nicht macht: Bad Usability Calendar

Dienstag, den 27. April 2010
Bad Usability Calendar

Bad Usability Calendar

Das Netz ist voll mit Listen und Anregungen: 10 Gründe, war man etwas so und so machen muss. 12 Beispiele, wie man etwas anderes am besten löst. Dieser Kalender spricht unsere dunkle Seite an: Der Bad Usability Calendar legt den Finger in die Wunde und zeigt konkret, was man vielleicht falsch macht. Oder was andere falsch machen, und was man daraus lernen kann.

Gleich der Februar-Beitrag (”Users are seldom as loyal as you think. Check your statistics!”) rät zu einem sorgsameren Umgang mit der Statistik und spricht mir aus dem Herzen: Alleine steigende Zahlen sind noch kein Garant für den Erfolg. Und ein (zeitweiliger) Besucherrückgang noch keine Katastrophe. Zumal ich festgestellt habe, dass es auch nicht immer einen direkten Zusammenhang zwischen der aktuellen Aktivität / Qualität auf der Website und den Besucherzahlen gibt.

Im Mai gehts weiter mit dem Menu / Navigation


Eine Seite von Joachim Ott