Textfotos – Balance von Aufwand und Aufmerksamkeit

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos sind bei Fotografen nicht besonders beliebt. Oftmals werden sie als Ersatz für die fehlenden eigenen Fotos verwendet, damit man überhaupt eine Grafik, einen Hingucker in seinem Post hat. Als Hintergrund dienen manchmal noch Stock-Fotos, die man kostenlos nutzen darf. Manchmal aber wird auch nur eine farbige Fläche als Hintergrund verwendet. Was bringts also? Kann man da nicht genauso gut auf eine reißerische Überschrift setzen?

Textfotos werden immer einfacher

Die Beliebtheit der Textfotos hat auch damit zu tun, dass sie immer leichter verfügbar sind. Wer im Internet nach Diensten sucht, der findet von einfachen Text- und Collagenprogrammen bis hin zu ausgefuchsten Designprogrammen viele Online-Lösungen. Kein Mensch braucht mehr teure Programme wie Photoshop.

Leider verschwindet damit auch meist der Gestaltungswille oder das Gespür für den kreativen Umgang mit Zeichensätzen und Farben. Wer er es ganz simpel mag, der erstellt in Word ein Mini-Dokument, macht einen Screenshot und lädt das hoch. Bei dieser Schlichtheit sollte dann der Text, meist ein hintersinniges Zitat, die Lücken ausbügeln.

Wer sich tiefer in die Materie hineinkniet, lernt den Umgang mit Seiten wie Canva.com oder Designbold.com. Beide bieten kostenlose Nutzungsmöglichkeiten an, die durchaus ausreichend sind.

Dickes Plus: Passende Fotos zum Text

Wer seine Textfotos optimieren möchte, der verwendet gute und passende Fotos als Hintergrund für seine Text-Botschaften. Und macht damit wieder den Vorteil einer schnellen Lösung zunichte. Die Suche nach dem passenden Motiv, eine eventuelle Bearbeitung und die Gesamtgestaltung erfordern nämlich schnell mehr Aufwand, als man mit einem einfachen Schnappschuss zum Thema gehabt hätte.

Unzweifelhaft ist aber die Wirkung von Text zu passendem Foto in vielen Fällen schon höher als bei den meisten, eher durchschnittlichen Fotos.

Serien-Charakter

Eine weitere Steigerung seiner Textfotos erreicht man, wenn man bei der Gestaltung auf einen Wiedererkennungswert setzt. Wenn also Fotos einen ähnlichen Bildcharakter haben (Farbton, Stimmung, Kontrast, Motiv). Und wenn auch die Schriften zumindest ähnlich oder besser noch gleich sind. Wer dann noch ein dezentes Logo seines Unternehmens oder seiner Website unterbringt, der hat einen deutlichen Mehrwert.

Und ein Fotokonzept, das er auf der eigenen Website und auf fast allen Social-Media-Kanälen nutzen kann.

High-End-Lösung

Bei so viel Aufwand ist auch die High-End-Lösung nicht mehr weit. Denn hier kommt wieder eine Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop oder Lightroom ins Spiel. Nur so ist erstens garantiert, dass man immer die passenden Filter und Schriften parat hat. Und dass man auch in einem Aufwasch die verschiedenen Formate und Bildgrößen für die verschiedenen Einsatzzwecke erzeugen kann. Einschließlich des Hochformats für Pinterest, zum Beispiel.

Fazit

Wie immer ist die Beurteilung von grafischen Lösungsmöglichkeiten relativ. Wer ohne Aufwand schnell was grafisches haben möchte, der ist mit einfachen Texten gut bedient. Er sollte dann aber auch keine Banalitäten texten und nicht langweilen. Wer anspruchsvollere Lösungen sucht, der ist schnell in einem Bereich, der den Aufwand von Fotografie und Bildbearbeitung erreicht.

Eine echte Alternative sind gute Textfotos also vor allem für Fotografen, die sowieso schon passendes Bildmaterial suchen, selbst fotografieren und bearbeiten. Sie können Textfotos zur Auflockerung des Erscheinungsbildes sinnvoll einsetzen – auch wenn die meisten Fotografen nichts Störendes in Ihren Bildern akzeptieren.

Wer die Arbeit mit Bildern auch welchen Gründen auch immer meiden möchte, der wird nicht umhin kommen, annähernd den gleichen Aufwand mit Texten und deren Gestaltung aufzubringen. Sonst bleiben die Textfotos eine Notlösung.

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Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Ein Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger, das wäre beim Start des Food-Blogs doch praktisch gewesen (neben einigen anderen Dingen). Denn nicht alle sozialen Netzwerke sind gleich. Jedes soziale Netzwerk seinen eigenen Stil, sein eigenes Profil, seinen eigenen Nutzerkreis. Und gerade Pinterest scheint bei den Food-Bloggern hoch im Kurs zu stehen – offensichtlich noch mehr, als die Bilder-Plattform Instagram.

Pinterest-Leitfaden kompakt

Auf zwei DIN A Seiten zusammengefasst gibt es deswegen auf meiner Food-Seite, dem Testschmecker, einen neuen Pinterest-Leitfaden zum kostenlosen Download.

Viele Food-Blogger berichten, dass es ihnen gelungen ist mit dem Engagement bei Pinterest auch die Besucherzahlen ihres Blogs zu steigern. Das gelingt freilich auch bei einigen anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Aber nirgends scheint die Resonanz so gut zu sein wie bei Pinterest.

Doch der Weg zum Erfolg kann steinig werden. Ähnlich wie Twitter verlangt Pinterest ein recht großes zeitliches Engagement. Häufige Postings, viele Hinweise auf Fremdartikel, viel Foto-Arbeit. Da hilft bei etliche engagierten Bloggern nur der Rückgriff auf Dienste wie Buffer, mit denen man Beiträge im voraus planen kann.

Eigenheiten von Pinterest

Wer sich bislang nur suchend durch die Pinwände bewegt hat, dem wurden einige Besonderheiten vielleicht nicht gleich bewusst. Zum Beispiel dass Bilder im Hochformat wesentlich besser funktionieren, als das in Blogs übliche Querformat. Das vorwiegend Frauen hier unterwegs sein. Und dass es durchaus auch kleine Netzwerke gibt, in denen man sich gegenseitig fördert.

Alle sozialen Medien gleichwertig zu bedienen, das schafft wohl kaum ein Blogger, der nicht ins Profi-Lager gewechselt hat. Und bei der Wahl der einen Plattform, der man den Vorzug vor allen anderen gibt, sollte man sich mit den Eigenheiten vertraut machen. Dazu gehört freilich auch die eigene Recherche, die einem kein Leitfaden abnehmen kann: Wo sind meine Interessenten, Freunde, Kunden unterwegs? Wie schaffe ich die Zusatzbelastung mit weiteren Fotos, den so sehr beliebten Text-Bildern und vor allem die zahlreichen Pins von anderen Websites?

Die Entscheidung ist nicht für ewig. Aber im Nachhinein zu erkennen, dass man mit dem gleichen Engagement mehr erreicht hätte, ist immer schmerzlich. Deswegen soll der Leitfaden ein kleines Mosaiksteinchen bei der Recherche sein, die einem nicht erspart bleibt.

 

 

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WordPress Bildgrößen in vielen Variationen

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Sie sind ein unerschöpflicher Quell der Freude: Gute Bilder in einem WordPress-Blog machen das Lesen leichter. Sie ziehen Besucher an und bieten manchmal mehr Informationen auf einen Blick, als ein langer Text. Sie sind aber auch manchmal lästig: Google meckert rum, weil die Bilder zu große Datenmengen aufweisen und die Schnelligkeit der Webseite beeinträchtigen. Die Bilder sind nie in der passenden Größe und Auflösung dort, wo sie sein sollen. Und die Bildbearbeitung frisst inklusive der Bilder für Soziale Medien fast so viel Zeit, wie das Schreiben des Artikels – vom Fotografieren mal gar nicht zu reden.

Was tun? Weniger Bilder sind ja auch keine Lösung. Und die falschen WordPress Bildgrößen erst recht nicht. Mit etwas Planung und ein paar Helferlein kann das auch reibungsloser verlaufen.

WordPress: interne Bildverarbeitung

Zunächst einmal können wir uns alle freuen. Denn die Bildverwaltung in WordPress ist viel komfortabler geworden. Und auch Bildverarbeitung ist jetzt möglich. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Plugins zurückgreifen.

Weitere WordPress Bildgrößen per Plugin

Das Plugin Simple Image Sizes erlaubt zusätzliche Bildgrößen festzulegen, auf die die Bilder automatisch beim Hochladen zurechtgeschnitten werden. Wer also bestimmte Größen braucht, die noch nicht in der functions.php seines Themes festgelegt sind, der kann sich damit prima behelfen.

Heißt das, ich kann jetzt einfach meine Riesen-Bilder aus der Super-Duper-DSLR hochladen? Kann man machen, sollte man aber nicht. Die effektivste Art Bilddaten sinnvoll zu reduzieren funktioniert mit Photoshop und dem Befehl „Für Web und Geräte speichern”. Dort genügt in der Regel die Qualitätsstufe hoch. Wenn es keine besonders hochwertigen Aufnahmen sondern eher Info-Bilder sind, kann man an an der Qualität auch Abstriche machen.

Hier wählt man die größte Größe aus, die man für WordPress, Instagram, Facebook & Co. verwenden möchte. Die kann man jetzt auch auf WordPress hochladen, dort werden automatisch die verschiedenen Bildgrößen erzeugt.  Diese Größe kann man dann aber auch für die Sozialen Medien verwenden.

… oder manuell in der functions.php festlegen

Wers noch detaillerter möchte und selbst im Maschinenraum seiner WordPress-Installation herumwerkeln möchte, der sucht nach einer Anleitung,wie man die entsprechenden Befehle in die functions.php einbaut (zum Beispiel hier)

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Intelligent Bilder „nachladen”

Eine andere Möglichkeit, das Ladeverhalten seiner Seiten positiv zu beeinflussen bietet das Plugin Lazy Loads. Es bewirkt, dass nur diejenigen Bilder geladen werden, die gerade sichtbar sein sollen. Wer also auf seiner Startseite die letzten 10 Blog-Posts anzeigt und jeder hat etliche „schwere” Bilder, der ist mit dem Einsatz dieses Plugins sowieso gut bedient.

Auf die Möglichkeit der WordPress-Bildbearbeitung fürs Verkleinern sollte man übrigens nur in Notfälle zurückgreifen: Hierbei wird nämlich nur die Darstellung verkleinert. Das Bild selbst bleibt so groß (und schwer) wie vorher. Sprich: Nicht die Datenmenge wird reduziert, sondern nur die Darstellung.

Die Datenmenge ist ganz in Ordnung, wenn die Bilder etwa 200 KB groß sind. Da das – je nach Theme und Layout – nicht immer eine befriedigende Lösung ist, bleibt oftmals nur die Möglichkeit, entweder in Photoshop nochmal selbst Hand anzulegen. Oder auf Apps und Dienste wie JPGMini oder compressor.io zurückzugreifen.

Retina – immer zwei Varianten?

Und was ist nun mit den hoch gelobten Retina Displays bei Apple? Muss ich für eine ordentliche Darstellung nicht sowieso die größten und besten Bildqualitäten einstellen? Ja und nein. Ideal wäre es natürlich, wenn je nach Display und Anforderung die richtige Bilddatei eingebunden wird. Das kann das Plugin WP Retina 2x.

Prima! Dann kann ich ja meinem responsiven Theme die Wahl der richtigen WordPress Bildgröße überlassen. Die Plugin-Autoren weisen jedoch daraufhin, dass eine responsive Darstellung bevorzugt werden sollte, die Auswahl des Bildes über ein javascript die Fallback-Methode sein sollte.

Wordpress Bildgröße 620 px in der Desktop-Variante - aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

WordPress Bildgröße 620 px in derDesktop-Variante – aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

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Responsiv – wie groß ist das genau?

Gibts sonst noch Hürden? Nur wenige. Beachten könnte man vielleicht noch, dass das Umspringen eines responsiven Layouts Bildgrößer erfordert, die man eventuell gar nicht auf dem Plan hatte. In diesem aktuellen Layout meiner Website zum Beispiel ist die größte Bilddarstellung 620 Pixel breit.

Wer jetzt mit dem Mauszeiger auf die rechte untere Ecke geht und beginnt, das Browser-Fenster zusammen zu schieben, der stellt fest, dass das Layout umspringt. Bei der Tablet-Größe verschwindet erst die rechte und später (fürs Smartphone) schließlich auch die linke Sidebar.

Die Folge: Die Bilder werden dann 850 Pixel groß dargestellt. Sind die Bilder mit nur 620 Pixel Kantenlänge hochgeladen, bleiben sie an manchen Stellen kleiner, als der dafür vorgesehene Platz im Layout. Aber damit kann man leben, wenn man nicht gerade als Fotograf die eigenen Werke anpreist.

Neues Layout – neue Bilder?

Aber nichts hält ewig. Irgendwann entscheidet sich jeder WordPress-Benutzer mal für ein andere Layout, gerne mit größerer Bilddarstellung. Nur die Beiträge der vergangenen Jahre wirken jetzt etwas verloren – denn sie sind viel zu klein für das neue Layout. Schließlich ist das Internet schneller geworden, der Rechner leistungsfähiger.

Also jetzt alle Bilder nochmal raussuchen, neu bearbeiten, nochmal hochladen? Auch dafür gibts ein Plugin: Regenerate Thumbnails legt die nächst kleineren Bildgrößen neu an. Egal ob man jetzt einfach in den WordPress-Voreinstellungen die Maße geändert hat oder – was öfters vorkommt – ein neues Theme installiert hat.

Aber auch hier gilt wie immer in der Bildbearbeitung: Größer machen geht nicht. Wenn ich also stets nur Bilder mit 620 Pixel Breite hochgeladten habe, kann ich daraus für mein neues Thema keine Header-NBilder mehr mit 1180 Pixel Breite machen.

Mein Fazit:

  1. Die eigene Bildbearbeitung für eine „leichte” Version des größten benötigten Bildformates ist immer hilfreich. Ob ich das mit Photoshop, einer anderen App oder online mache ist egal. Das Original des Fotos sollte ich sowieso immer unverändert behalten.
  2. Die größte Online-Variante sollte das Bildmaß enthalten, dass ich für Webseite oder Soziale Medien brauche. Ausnahme ist Pinterest: Hier funktionieren Hochformate am besten, das verlangt zusammen mit der Nutzung als „Textbilder” immer eine eigene Verarbeitung.
  3. Für responsive Layouts darauf achten, wann ein Bild die größte Darstellung aufweist. Das  ist nicht immer in der Desktop-Version der Fall.
Wordpress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

WordPress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

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WordPress-Theme aus dem Baukasten

Divi mit Theme-Builder: Hier geht auch eine Echtzeit-Bearbeitungen des WordPress-Theme und Darstellung der Inhalte.

Divi mit Theme-Builder: Hier geht auch eine Echtzeit-Bearbeitungen des WordPress-Themes und Darstellung der Inhalte.

WordPress-Themes sind wirklich ein Sinnbild für den Spruch „Qual der Wahl”. Die Auswahl ist mittlerweile so überwältigend groß (und gut), dass die meisten Suchenden nach einigen hundert Beispielen völlig frustriert sind. Mir geht es da nicht anders. Wenn ich anderen Leuten Vorschläge zu ihrer Website mache, fühlen sich viele überfordert.

Wie man die Auswahl für ein WordPress-Theme etwas einengen kann  habe ich hier schon einmal beschrieben. Ich merke aber immer öfter, dass Kunden auch damit überfordert sind. Und das trifft dann wohl auch für viele Blogger und Geschäftsleute zu, die das richtige Layout für Ihre Seite suchen.

Ausschlaggebend für den Frust der Suchenden ist dabei oft die Vorstellung, ein Layout werde speziell für sie designed. Nach dem Motto: Das gibt es nur einmal, das ist unverwechselbar. Dieser Anspruch ist erstens unrealistisch und zweitens nicht hilfreich. Ähnlich frustriert müssen Autokäufer sein, die ihr ganz individuelles Gefährt suchen – das dennoch wie viele anderen vom Band kommt.

Denn fast alles, was man mit Layout machen kann, hat heute schon mal einer gemacht. Die traurige Wahrheit: individuell und einzigartig wird die Website erst durch die Inhalte. Das ist die Handschrift, die den Stil ausmacht. Alles anderen haben wir „irgendwo schon einmal gesehen”. Letztlich ergibt sich die Individualität durch eher kleine Gestaltungsunterschiede – und ganz wesentlich durch die Inhalte.

Warum also nicht gleich eine Art Baukastensystem für die Erstellung eines eigenen WordPress-Theme  nutzen? Inzwischen gibt es einige etablierte und bewährte Modelle, mit denen man sich seine Seite maßschneidern kann. Wer dann noch unbedingt andere Schriften braucht oder andere Farben für Buttons und Links, der kann entweder auch hier auswählen. Oder er muss in die Trickkiste greifen und selbst ein paar individuelle CSS-Anweisungen einfügen. Die Maske für diese Eingabe ist oft schon vorgesehen. Sie sorgt auch dafür, dass bei einem Update des Themes diese Änderungen erhalten bleiben.

Zwei Modelle möchte ich hier vorstellen, stellvertretend für einige andere.

Das Enfold-Theme hat eine vereinfachte Darstellung für alle Möglichkeiten. Das funktioniert auch mit älteren Browsern und Computern ganz gut.

Das Enfold-Theme hat eine vereinfachte Darstellung für alle Möglichkeiten. Das funktioniert auch mit älteren Browsern und Computern ganz gut.

WordPress-Theme mit einem Themebuilder

Als Beispiel führe ich hier einmal die Themes Flatsome und Enfold auf (beide habe ich im Einsatz). Beide gibt es auf der Plattform Themeforest.net (ich bin kein Affiliate). Dort findet man auch viele andere Themes, die ähnlich funktionieren. Daneben gibt es noch einige Beispiele, die ich beobachtet habe, aber nicht selbst ausprobiert wie SimpleMag. Dort heißt das Tool zum Gestalten der Seiten Page Composer.

Die Kosten dieser Themes beginnen bei rund 60 €. Das Prinzip ist einfach: Es gibt neben den Vorgaben von WordPress (Seiten mit und ohne Sidebar zum Beispiel) eine Reihe von Gestaltungselementen und Blöcken. Diese kann man auf jede einzelne Seite oder auch auf alle zusammen übertragen kann.

So finden sich bei vielen Startseiten oben Slider oder ein unbewegtes Headerbild mit Links zu den Inhalten. In der Mitte folgen meist verschieden gestaltete Blöcke mit einer oder mehreren Spalten. Und auch die Art Inhalte ist meist einfügbar: Videos, Portfolios, Bildergalerien, Testimonials.

Fuß und Sidebar können in WordPress von Hause aus durch Widgets gestaltet werden. Etliche Themes bieten hier weitere Widgets an oder sogar die Möglichkeit, eigene Widgetbereich zu definieren.

Prima, werden jetzt viele sagen. Damit kann man dann endlich per Mausklick Elemente hin- und herschieben, alles ganz einfach. Aber in der Praxis ist nicht alles so selbsterklärend, wie es scheint. Der Teufel steckt im Detail. Bei den meisten Modellen gibt es eine mehr oder minder steile Lernkurve. Und abends mal schnell eine Website gestalten geht gar nicht.

Ist dann noch ein Shop integriert, gilt es sich mit den Einstellungen von Woocommerce und anderen Pluguins ausgiebig zu beschäftigen und das Ergebnis zu testen. Also am besten doch viel Zeit mitbringen.

Flatsome im Design-Modus: gibt einen optischen Eindruck

Flatsome im Design-Modus: gibt einen optischen Eindruck

Mehrere WordPress-Themes, ein System

Dieses Modell kenne ich nur von Elegant Themes (hier bin ich Mitglied und Affiliate) und es ist im Prinzip das gleiche, wie oben beschrieben. Nur zahlt man hier nicht für ein Theme, das man genau einmal auf einer Website verwenden kann. Sondern man bekommt mit einer einjährigen Mitgliedschaft Zugriff auf zumindest zwei Themes, die dieses Modell nutzen. Und eine Vielzahl weiterer Themes, die man auf herkömmliche Weise anpassen muss.

Was ist dann genau der Unterschied? Das Modell „1 Theme für eine Website” verursacht einmal Kosten. Danach hat man in der Regel begrenzte Zeit Zugriff auf Updates und den Support.  Das Modell Mitgliedschaft ist von vorneherein auf eine längere Zusammenarbeit ausgelegt. Auch hier kann man das Ganze nach einem Jahr beenden und trotzdem mit den heruntergeladenen Themes weiter arbeiten.

Die Praxis zeigt, dass man in beiden Fällen längerfristig eine Beziehung eingeht – wenn man nicht gerade Instant-Websites baut, für die man nicht länger als ein Jahr zuständig ist. Beim Kauf eines einzelnen Themes heißt das, irgendwann für den Support bezahlen, denn Updates sind unumgänglich. Beim Modell Mitgliedschaft kann man diese ebenfalls nach einem Jahr beenden. Wer weiterhin auf dem Laufenden bleiben will und ab und an Support braucht, ist in der gleichen Situation wie beim Einzelkauf.

Das Gleiche beim Wechsel auf ein neues Theme. Das bedeutet entweder neuer Einzelkauf im einen Modell. Oder Fortsetzung der Mitgliedschaft beim anderen Modell mit einem neuen Theme.

 

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Instagram-Rückblick und die Schlussfolgerungen

Instagram-Rückblick: Meine beliebtesten Fotos 2016

Instagram-Rückblick, ganz automatisch: Meine beliebtesten Instagram-Fotos 2016

Rückblicke zum Jahresende sind für viele, die es lesen wollen, ziemlich elend. (Die Ausblicke übrigens auch). Ich bin kein Fan von diesen Zusammenfassungen. Aber ich mag Statistiken ganz gerne. Und 2016 war mein erstes „richtiges” Jahr auf dieser Plattform.

Der Jahreswechsel ist immer eine gute Zeit, um entweder ausführliche Statistiken zu wälzen oder zumindest kleine grafische Auswertungen anzusehen und auszuwerten. Für einen schnellen Instagram-Rückblick  gibt es die sehr beliebte Zusammenfassung „bestnine” mit den Fotos eines Accounts, die die meisten Likes bekommen haben. Wer genaueres über seinen Instagram-Account wissen möchte, der sieht in seinen Account bei Squarelovin (kostenlos) oder Iconosquare. Und wer bei Instagram ein Unternehmensprofil hat, der bekommt hier auch einen Statistik angezeigt.

Die Ergebnisse dürften überall die gleichen sein. Einmal detaillierter dargestellt, einmal grafisch etwas hübscher. Um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, genügt eigentlich die Minimal-Version – und die eigene Erfahrung.

Hier ein paar Ergebnisse aus meinem Instagram-Rückblick

Die Instagram-Bilder mit den meisten Kommentaren

Die Instagram-Bilder mit den meisten Kommentaren

Welches Foto läuft?

Es gab und gibt Tage, da komme ich beim Hochladen des Instagram-Bildes ins Grübeln. Was habe ich mir nur dabei gedacht? und dann noch dieser Text. zu ruppig, zu verschwurbelt, zu kurz, zu lang, zu persönlich, zu allgemein. Und am Ende des Tages steht oft genug eine Überraschung. Es gab viele Likes für Bilder, die ich eher im Mittelfeld angesiedelt hätte.

Natürlich gibts im Laufe der Zeit Erfahrungen, was geliked wird: Tiere gehen immer, dramatische Lichtwirkungen und ja, auch das – Sonnenuntergänge kommen gut an. Aber ich muss zugeben, dass ich sehr oft daneben liege. Noch drastischer ist es bei den Kommentaren. Neben den Standards („Nice” oder Smileys) gibts auf manche Bilder wirklich tolle Reaktionen. Und auch die sind für mich nicht vorhersagbar.

Die Instagram-Bilder mit den meisten Likes

Die Instagram-Bilder mit den meisten Likes

Text ist wichtig

Diesen Kommentaren entnehme ich auch, dass mehr Leute als angenommen, meine Texte lesen. Obwohl die Bilder-Plattform Instagram ja eigentlich zum schnellen „Durchwischen” des Foto-Streams einlädt und meine Texte etwas länger sind, lesen viele mit. Ich bin da ja auch nicht anders. Bei den Accounts, denen ich schon lange folge, interessieren mich die Texte auch. Die Fotos sind deswegen nicht weniger wichtig. Nur dort, wo man an guten Fotos (oder besser: ansprechenden Fotos) hängen bleibt, liest man auch die Texte. Im Instagram-Rückblick sind meine Texte immer länger geworden und haben sich nun bei 6 bis 10 Sätzen eingependelt.

Aktualität: Jain

Viele Instagram-Nutzer sehen die Plattform als eine Art aktuelles Tagebuch. Was heute hier erscheint, wurde auch heute fotografiert. Passt das Bild nicht zum aktuellen Wetter, gibts Kritik.

Das kann bei mir nicht funktionieren. Ich poste gerne auch aktuelle Fotos, aber immer mit ein paar Tagen Verzögerung. Denn nach einer Foto-Tour oder einem Ausflug wird erst gesichtet und aussortiert, dann nachbearbeitet (in Lightroom) und dann erst gepostet. Und auch das oft wieder mit Verzögerung. Ich bin zwar auch Fotograf, aber als Journalist sitze ich die meiste Zeit eben doch am Schreibtisch. Deswegen nutze ich Later.com, um meine Bilder meistens für eine Woche vorauszuplanen und dann morgens vor meiner eigentlichen Arbeit zu veröffentlichen.

Dabei achte ich aber durchaus darauf, dass die Bilder zur aktuellen Jahreszeit, zur aktuellen Wetterlage passen. Ich finde es unpassend, nur mit einem Griff ins Archiv etwas zu posten. Aber herbstlicher Nebel im Rheintal im November sieht in vielen Jahren sehr sehr ähnlich aus…

Themenwahl

Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes und ich habe für den Account fast ausschließlich Schwarzwald-Bilder veröffentlicht und auch so getagged. Das engt den Besucherkreis zwangsläufig ein. Andererseits fällt es mir leichter, in Kontakt zu ähnlichen Profilen zu kommen. Durch Likes, aber vor allem durch Kommentare und Follower. Klar erreichen die Fotos aus unberührter kanadischer Wildnis zigtausende Nutzer. Aber hier wird sich kein Austausch ergeben.

Und klar: Ich habe von Reisen zum Beispiel nach England, Island, Kanada noch einige tolle Fotos auf der Platte. Aber die passen nicht zu meinem Schwarzwald-Profil. Also werden die hierfür auch nicht genutzt.

Wiederverwertung?

Ich mag keine „Fotos, die „repostet” wurden. Und damit logischerweise  auch keine Instagram-Profile, die keine eigenen Fotos veröffentlichen, sondern die Bilder anderer Leute „reposten”. Kann man machen, interessiert mich aber nicht. Mich interessiert das wirkliche Profil eines Menschen. Ist das ein engagierter Fotograf, hat er ein Thema, hat er einen eigenen Stil?

Nun scrolle ich ab und zu durch mein Profil und stelle fest, dass es etliche Bilder gibt, die ich wirklich zu meinen besten zähle, in meiner Anfangszeit bei Instagram gerade mal 20 Likes bekommen haben. Und fünf Schafe im Gegenlicht etwa 230. Ist ja nur logisch. Mit wachsender Followerzahl kommen mehr Likes.

Bisher waren Bilder für mich nach der ersten Veröffentlichung auf Instagram „verbrannt”. Nun überlege ich ernsthaft, ob ich nicht ab und zu eines der mir am Herzen liegenden Bilder lösche und später zu passender Zeit und Gelegenheit wieder poste. Ist das verwerflich?

Meine Konsequenzen für Instagram

  • Weiterhin sehr regelmäßig posten, auch wenn ich nicht jedes meiner Bilder für das absolute Glanzlicht halte. Andere sehen das vielleicht anders.
  • Weiterhin versuchen, sinnvolle und ansprechende Texte zu schreiben und die richtige Länge dafür finden.
  • Mehr kommentieren und nach interessanten Accounts suchen, denen ich folge. Wenn deswegen die Zeit nicht mehr für sehr ausführliches liken reicht, dann ist das eben so.
  • Dem eingeschränkten Themenkreis treu bleiben und hier Verbindungen schaffen.

Und die üblichen Instagram-Tipps?

Die kennen wir ja: Die besten Tags, die besten Zeiten für Veröffentlichungen, die großen Plattformen und Profile, auf denen die eigenen Bilder auftauchen sollten. Das mag für andere funktionieren, für mich nicht. Meine Tags für meine Themen. Posten morgens vor der Arbeit ist ein schöner Start in den Tag und da habe ich auch die Zeit dafür. Und die kuratierten Plattformen, auf denen das eigene Bild viel mehr Menschen erreicht reagieren vor allem dann, wenn man dort sehr aktiv ist. Ich bin lieber bei den Fotografen selbst aktiv.

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