Archiv der Kategorie 'Bücher'

Freelens zeigt die deutschen Fotobuchpreise

Montag, den 23. November 2009
Die deutschen Fotobuchpreise 2010

Die deutschen Fotobuchpreise 2010

Interessierte Fotografen machen sich dafür jedes Jahr auf die Suche: Wer hat die begehrten Fotobuchpreise bekommen, was steckt dahinert, was will oder soll man kaufen. In diesem Jahr gibts eine schöne und ziemlich ausführliche Darstellung bei Freelens: Die deutschen Fotobuchpreise sind vergeben | FREELENS .

Buch und Fotograf werden kurz porträtiert, das Cover und die bibliographischen Angaben sind auch dabei. Prima, Dankeschön!

Die angegebenen Preise bis zu 250 oder gar 500 Euro machen einen zwar leicht schwindlig. Aber auch in der Preisklasse bis etwa 60 Euro habe ich einige vielversprechende Titel entdeckt.

FOTOBUCHTAGE 2010: Dicker Zuschuss

Dienstag, den 27. Oktober 2009
Fotobuch-Tage 2010 in Hamburg

Fotobuch-Tage 2010 in Hamburg

Wer schon immer mal seine schönsten Fotos dazu nutzen wollte, ein eigenes Fotobuch herauszugeben, bislang aber nicht das nötige Kleingeld dazu hat, der kann jetzt hoffen: Für die nächstes Jahr stattfindenden Fotobuch-Tage kann man ab dem 1. November einen “Dummy” einreichen, um eine Förderung von 25.000 Euro zu ergattern: Bei den FOTOBUCHTAGEN 2010, die vom 4. bis 6. Juni in Hambrug stattfinden, gibt es einen “getPublished Award”in dieser Höhe.

Auch sonst ist man dort wahrscheinlich gut aufgehoben, wenn man sich generell für das Thema Fotos und Fotobücher interessiert. Dann sollte man sich mal das reichhaltige Programm ansehen. Wenn ich das richtig verstehe, dann gehört dazu wohl auch die (öffentliche?) Sichtung der Dummies und evt. eine Beratung durch Experten. Kann sich also durchaus lohnen, wenn man nicht (wie ich) dazu durch die ganze Republik reisen müsste.

Unabhängig von der Ausschreibung zum Fotobuch-Award, kann man sich für eine Dummy-Sichtung anmelden. Man sollte dann aber entweder einen Dummy oder ein fertiges Konzept präsentieren, und nicht nur ein Portfolio.

Buchmesse-Impressionen

Montag, den 19. Oktober 2009
Jan Weiler auf der Buchmesse

Jan Weiler auf der Buchmesse

Ein Tag auf der Frankfurter Buchmesse: Früh aufstehen, lange fahren, viel Messerummel, Gedränge und Geschubse und tausende von Ständen mit interessanten Themen und Büchern. Leider habe ich noch immer kein Konzept, wie man stressfrei durch die Buchmesse kommt und dann alles gesehen hat, was einen interessiert.

Von den zahlreichen Veranstaltungen hatten wir Jan Weiler auf dem Blauen Sofa besucht, ansonsten gab es so ein paar Klassiker, bei denen man vorbeischauen musste.

Der Branche geht es nicht so doll, hört man allerorten. Auf der Messe gibt sich natürlich alles optimistisch, schließlich gehts auf das Weihnachtsgeschäft zu. Von den E-Books, denen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am Sonntag eine ganze Seite widmete, war auf der Messe nicht viel zu sehen.

Dafür viele interessante Neuerscheinungen bei den Lieblingsverlagen, ein paar Neuentdeckungen und die Gewissheit, dass man eigentlich ein paar Tage mehr einplanen sollte.

Ach ja: Jan Weiler plauderte aufschlussreich und kurzweilig. Ein Routinier eben, der mit Moderatorin und Publikum locker umgehen kann. Wirkt im richtigen Leben genauso sympathisch, wie in seinen Kolumnen und Büchern.

Tipp der Blogpiloten: 5 Blogs zur Buchmesse 2009

Freitag, den 16. Oktober 2009

Rechtzeitig zum Buchmesse-Wochenende: 5 Blogs zur Buchmesse 2009 vorgestellt vom Weblog blogpiloten.de. Natürlich ist auch das offizielle Blog der Frankfurter Buchmesse dabei, aber einige andere sind mindestens ebenso interessant.

Ich zweifle nur, dass mir das wirklich weiter hilft: Nachdem ich schon bei der Übersicht des Samstags-Programms fastgescheitert bin (naja, ein paar Sachen habe ich mir schon notiert), bin ich von der Informationsflut etwas erschlagen. Da ist es generell schon hilfreich, wenn beispielsweise beim Blog lovelybooks konkrete Tipps für einzelne Messetage gegeben werden.

Fotobücher-Tests – nicht nur für Urlaubsheimkehrer

Donnerstag, den 20. August 2009

Fotobuch-Software

Fotobücher haben Hochkonjunktur: In den nächsten Wochen kehren die Urlauber zurück, die Speicherchips pratzelvoll mit Bilddaten. Und was ist lästiger, als diese Bilddaten irgendwo ausbelichten zu lassen und dann in ein Album zu kleben?

Fotobücher: Von eilig bis edel - so heißt ein aktueller Artikel bei Spiegel Online, der wiederum andere Tests auswertet. Da sind die Unterschiede besprochen zwischen Druck (manchmal körnig) und Ausbelichtung (wie Fotopapier, aber teurer). Außerdem gibts im Anhang eine Liste mit etlichen Fotobuch-Anbietern, aber die ist lange nicht vollständig.

Für Mac-Benutzer kommt der interessante Hinweis ganz am Schluss: Cewe, Fuji und Fotobuch XXL gehören neben myphotobook zu den wenigen Anbietern, die auch eine Mac-Software bieten. Cewe hat preislich und qualitativ da wohl die Nase ziemlich vorne, zumal es dort auch drei (!) Buchformate mit Foto-Ausbelichtung gibt. Myphotobook wird nicht näher besprochen. Die Cewe-Software gibts von zahlreichen Online-Anbietern (dm, Amazon etc.) und wahrscheinlich läuft dann auch die Bezahlung über die dortigen Konten, was auch seinen Reiz haben kann.

Die Situation für Mac-Benutzer hat sich aber wohl in zweierlei Hinsicht entspannt: Erstens kann der moderne Mac ja auch Windows, und zweitens akzeptieren etliche Anbieter nicht nur die Daten der “eigenen” Software, sondern auch PDFs – wenn die Maße stimmen. Dauert sich länger, als das einfache Reinziehen der Bilder in die Standardsoftware, aber wer etwas Routine hat und die entsprechenden Programme, für den ist das eine reizvolle Alternative.


Eine Seite von Joachim Ott