Archiv der Kategorie 'Bücher'

Baumhäuser zum Träumen

Freitag, den 19. April 2013

Baumhaus-Website

Ja, ich hätte auch gerne ein Baumhaus. Ich will gar nicht wissen, was man in Deutschalnd alles machen muss, um ein Baumhaus errichten zu dürfen. Wenn man schon für eine Gartenhütte einen roten Punkt braucht. Ehrlich gesagt passen die oben gezeigten Modelle von baumraum auch nicht zu jedem Grundstück und zu jedem Haus. Insofern müsste ich da sicher noch um einiges tiefer in die Tasche greifen.

Buchtipp BaumhäuserImmerhin gibts zu dem Thema einige schöne Bücher, mit denen man zumindest davon träumen kann. Eines davon (Baumhäuser: Neue Architektur in den Bäumen) stammt von Andreas Wenning, dem Architekten der obigen baumraum-Website.

KrimiZEIT-Bestenliste: Die monatlich zehn besten Krimis

Montag, den 28. Januar 2013

Meine liebste Krimi-Liste

Reginald Hill: Rache verjährt nichtBestenlisten gibt es ja wie Sand am Meer: Angefangen bei den Großmeistern von Stern und Spiegel über die der Buchhandlungen (die vielleicht noch was mit dem Verkauf zu tun haben) bis hin zu denen im Supermarkt (die nach meiner Einschätzung vor allem damit zu tun haben, was der jeweilige Beschicker gerade verkaufen möchte). Die skurilste ist für mich die einer Freiburger Buchhandlung nahe der Uni, in der entweder die den Studenten empfohlene Lektüre die Top Fivie dominiert. Oder der etwas ausgefallene Geschmack der Freiburger Alternativen / Intellektuellen. Wie auch immer.

Hier mein Favorit: Auf der KrimiZEIT-Bestenliste finde ich zuverlässig, was ich zuletzt schon gelesen habe und kann damit meine Bewertung der Bestenliste ‘eichen’. Und ich finde regelmäßig neue Tipps, die mir vielleicht durch die Lappen gegangen wäre. Wie das neue (und leider auch letzte) Buch eines meinerLieblings-Krimi-Autoren, dem 2012 verstorbenen Reginald Hill: Rache verjährt nicht

Hill erhielt etliche Auszeichnungen für seine Krimis, die BBC verfilmte einige seiner Romane mit Dalziel und Pascoe. Dass er selbst auch unter dem Pseudonym Patrick Ruell geschrieben hat, verriet mir erst die Wikipedia-Seite. Da ich die Dalziel-Krimis mit Ausnahme wohl fast alle durchhabe muss ich mich nun wegen ausbleibendem Nachschub wohl auch mal um die Joe Sixsmith und die Patrick Ruell-Reihe kümmern.

Mein Foto-Buch-Tipp: Dancers amongs us von Jordan Matter

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Sie haben noch nie von Jordan Matters gehört? Das macht nichts, ich bis vor wenigen Tagen auch noch nicht. Dann habe ich das erste Foto aus seinem Bildband Dancers Among Us: A Celebration of Joy in the Everyday gesehen. Dann musste ich alle weiteren sehen, dann die Website, die Videos und schließlich das Buch kaufen…

Das obige Videos ist ein Zusammenschnitt von mehreren ‘Making-of’-Videos, sozusagen zur Einstimmung. Die Bilder sprechen für sich, im Buch gibts die Geschichte dazu. Die Bilder sind thematisch zwar sortiert, aber im Prinzip spricht jedes Bild für sich, so soll es ja auch sein.

Die Bilder wurden nach Aussage von Matters spontan inszeniert mit professionellen Künstlern. Und Matters versichert, dass an Tänzern und Sprüngen nicht mit Photoshop nachgeholfen wurde (was man ja zuerst einmal vermutet).

Die Kategorie-Einteilung ist zunächst mal die einzige Zusatzinformation zu den Bildern, die man beim Durchblättern hat, die Geschichte zu den einzelnen Bildern und zur Entstehung des Buches kann man dann aber im hinteren Teil nachlesen.

Es ist ein Paperback mit 229 Seiten und relativ preiswert für einen Bildband, finde ich, auf jeden Fall aber sein Geld wert. Es sich selbst zu schenken ist auf jeden Fall keine schlechte Idee.

Dancers among us von Jordan Matter

Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland

Freitag, den 12. Oktober 2012

Das klang ja zunächst ganz verlockend: Amazons startet E-Book-Verleih in Deutschland – Was ändert sich für Selfpublisher und Leser?.

Schon alleine aus der Sicht der Leser erhöht das den Nutzen des Kindle ganz beträchtlich. Und Amazon hat ja gerade erst den Kindle Paperwhite vorgestellt, der in meinen Augen eine echte Bereicherung ist. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber mir sind zur Zeit „Beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Als Vorteile des iPad hatte ich ja hier noch aufgeführt, dass man mehr Formate lesen kann und die Onleihe nutzen kann. Und nun steht einem das ganze Amazon-Angebot kostenlos zur Verfügung?

Nein nicht das ganze, wie man schön in dem oben verlinkten Artikel nachlesen kann: Nur derjenige Teil von Büchern, dessen (Selbst-)Verleger dieser Nutzung zustimmen. Und das werden sie voraussichtlich nur tun, wenn sie auf den Gewinn aus einem Verkauf nicht mehr angewiesen sind oder wenn sie – kostenlos – für sich Reklame machen wollen.

Ein weiterer Haken an der Sache, den ich aber gut nachvollziehen kann: Das kostenlose Ausleihen wird nur mit dem Kindle-Geräte von Amazon funktionieren. Weitere Details stehen in dem sehr informativen, oben verlinkte Artikel.

Kindle Paperwhite – für die Best-Ager?

Freitag, den 12. Oktober 2012

Kindle Paperwhite von Amazon

Amazon hat den hat den Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung, WLAN vorgestellt. Endlich mal ein E-Book-Reader, der mir entgegen kommt. Vielleicht liegts ja am fortgeschrittenen Alter und geringerer Sehschärfe, aber waren bisher „beleuchtete” Lesegeräte wie das iPad lieber, da ich hier auch bei schlechteren Lichtbedingungen noch alles gut lesen kann. Das vielgerühmte Feature der E-Book-Reader dagegen, man könne damit auch am Strand und bei strahlendem Sonnenschein lesen, dafür habe ich im allgemeinen keine Verwendung…

Mein Favorit wird auch weiterhin das Apple iPad bleiben, einfach, weil ich damit eben noch viel mehr anfangen kann, als mit einem Gerät, das „nur” Buchseiten anzeigt.

Aber ich muss zugeben, dass der Kindle auch Vorteile hat: Er ist leichter und kleiner, was schon etwas ausmacht, wenn man einen Sonntag auf dem Sofa bringt und sich das Ding vor Augen hält. Und die Lesequalität ist damit auch ausgesprochen gut, finde ich. Aber wenn die Funktion ausschließlich aufs Bücher lesen beschränkt ist, dann müsste der Preis noch niedriger sein. Derzeit gehen Gerüchte von einem 10-Euro-E-Book-Reader um, der dann wohl von den Mobilfunk-Providern angeboten werden soll, im Zusammenhang mit einem Netzvertrag.

In meinen Augen hat das iPad aber noch immer mehr Vorteile als der Kindle: Ich kann mit dem iPad Bücher in fast jedem Format lesen, das amazon-eigene Kindle-Format und das weiter verbreitete ePub eingeschlossen. Und ich kann damit auch sehr komfortabel die Onleihe benutzen und gegen eine Jahresgebühr (die ich sowieso an meine Stadtbücherei bezahle) kostenlos Bücher ausleihen.

Das iPad von Apple


Eine Seite von Joachim Ott, info@joachimott.de