Monatsarchiv für September 2011

Und was steht am Ende? Email Closing Lines

Montag, den 5. September 2011

Email-Anreden und Abschiedsfloskeln

Emails zu schreiben ist eine Kunst. Muss in etwa die gleiche Kunst sein, wie Forumsbeiträge zu verfassen, Kommentare auf Webseiten zu hinterlassen und ähnliches literarisches Schaffen.

Nein, belächeln Sie es nicht, es ist so: Es gibt Menschen, die haben die besten Absichten und aufrechtesten Charakter, und dennoch versteht man entweder nicht, was sie einem sagen wollen oder man missversteht es gar als Spam.

Und das wird am Ende einer Mail oftmals auch nicht besser: Der abschließende Gruß in Emails (oder auf englisch die closing lines) können den Gesamteindruck einer kurzen Mitteilung entweder unterstützen oder aber auch zunichte machen. Zu förmlich oder zu locker, zu distanziert oder gar anbiedernd – es lässt sich schwer einschätzen, wie der Empfänger reagiert. Und allgemein gültige Benimmregeln scheint es noch nicht zu geben.

Über eines meiner Lieblings-Blogs swissmiss habe ich einen Link zu einem interessanten Beitrag gefunden, der zumindest die englischsprachigen closing lines ziemlich gut einordnet: Second Chance for a Last Impression. Den Titel braucht man glaube ich nicht zu übersetzen.

Nun lassen sich dummerweise die englischsprachigen Formeln nicht gut übersetzen und schon gar nicht mit der richtigen Bedeutung vermitteln, wenn Englisch nicht die Muttersprache ist. Und ein Ausweichen auf die Anglizismen ist sicher auch keine praktikable Lösung.

Mein Tipp: Mit einem Streifzug durch die erhaltenen Mails der letzten Monate haben Sie rasch eine staatliche Zahl an Grußformeln und Abschiedsfloskeln beisammen. Nach obigem Muster kann man beide gut kombinieren. Wen ich mit „Hallo” begrüße, denn kann ich auch mit ”vielen Grüßen” verabschieden. Und je förmlicher ich in der Anrede werden, desto stilvoller kann auch der Abgang werden.

GoPro Kamera: Viel Spass für wenig Geld

Freitag, den 2. September 2011

GoPro HD Kamera: Klein und wasserdicht

So viel Spass für so wenig Geld: Seit einiger Zeit gibts in unserer Familie eine GoPro-Kamera und auch wenn sie zu den Sachen gehört, die man nicht wirklich braucht, ist sie doch ein tolles Video-Utensil.

Die beste Kamera, heißt es ja immer, ist diejenige, die man immer bei sich hat. Das gilt gleichermaßen für Foto- und Videokameras. Mein iPhone wird seit Beginn schon häufiger zum Fotografieren als zum Telefonieren eingesetzt. Nur die Video-Qualitäten – so brauchbar sie sind – erscheinen mir nicht so verlockend. Schließlich erkennt man die verwackelten Hand-Aufnahmen sofort und braucht dann schon etwas Durchhaltevermögen, um sich den Rest anzusehen. Und wer will schon sein iPhone auf ein Stativ klemmen.

Im Prinzip hätte die kleine GoPro Kamera GoPro HD Wide HERO das gleiche Problem – hätte sie nicht dieses gewaltige Weitwinkel-Objektiv. Der Effekt ist der gleiche wie beim Filmen mit der Steadycam: Je größer das Weitwinkel, desto weniger machen sich Bewegungen und Verwacklungen bemerkbar. Was ja auch ein Grund dafür ist (neben den Maßen und dem geringen Gewicht natürlich) warum die GoPro auch so gerne für Aufnahmen aus ferngesteuerten Helikoptern oder Quadrocoptern eingesetzt wird.

Was für Sportler wohl mit am wichtigsten ist, das sind die zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten und das wasserdichte Gehäuse. Unsere GoPro wird meistens unbefestigt aus der Hand eingesetzt, es gibt aber auch eine Auto-Halterung dazu. Der erste Testlauf war ein Vergleich zwischen GoPro-Aufnahmen aus der Hand und einer Steadycam-Aufnahme mit einer Canon 550D und einem Weitwinkel. Da überzeugte die KLeine dann noch nicht so richtig.

Der zweite Testlauf führte mich bei Regenwetter durchs Städtchen, wieder aus der Hand gefilmt, und so, dass das gute Stück auch mal richtig nass werden durfte. Das ist schon eher reizvoll.

Durch die HD-Auflösung und die Aufnahmeeinstellung mit Full-HD und 25 Bildern/Sekunden sollten sich die Aufnahmen auch gut mischen lassen mit denen aus der DSLR (das muss ich erst noch testen).

GoPro: Kann auch nass werden


Eine Seite von Joachim Ott