Ostsee & Hamburg
Dienstag, den 27. September 2011
Andere ziehts in den Süden, uns ziehts immer wieder in den Norden. Dieses Mal Ostsee und ein paar Tage Hamburg.





Andere ziehts in den Süden, uns ziehts immer wieder in den Norden. Dieses Mal Ostsee und ein paar Tage Hamburg.





Hipstamatic kann man lieben oder auch nicht. Dazwischen gibts wohl kaum etwas. Diese Zuneigung hält auch allerlei Kritik stand: Alles nur Fake sagen da manche, und werkeln fleißig weiter an der Photoshop-Überarbeitung ihrer Bilder aus den DSLRs.
Vielleicht ist das die Lösung die alle versöhnt, sozusagen der Fake eines Fake: Bei Jana Werner erhält man für wenig Geld Photoshop-Aktionen, mit denen man einige der beliebtesten Hipstamatic-Effekte „nachbauen” kann: I love Hipstamatic – Lens “Beattle” / Packs #7&8 | Jana Werner’s PS Resources.
Bei Jana Werner gibts außerdem noch weitere Photoshop-Aktionen, auch als Freeware, sowie Lightroom Presets. Ich bin dann ja immer neugierig, wer sich mit einem deutsch klingenden Namen hinter einer interessanten, englisch sprachigen Website verbirgt, aber wie bei vielen Fotografen scheint auch hier die Scheu am eigenen Bild sehr ausgeprägt und das einzige „About” findet sich in der Kategorie „Photography” mit den eigenen Werken und enthält die bekannten Worte „Lorem ipsum dolor sit amet, …”
Normalerweise berichte ich nicht über Ankündigungen, Vorserienmodelle, Prototypen etc. Das sind dem Wesen nach PR-Geschichten, ob und was später dabei herauskommt, weiß niemand genau.
Diese Geschichte hier ist etwas anders: Sachtler hat das Erscheinen eines neuen, preiswerteren Stativs speziell für die leichteren DSLR-Kameras und -Ausrüstungen in die Hände bekannter Protagonisten dieser Szene gelegt.
Philip Bloom berichtet in seinem Blog mit einem Videobeitrag (siehe oben) und zeigt sich regelrecht begeistert.
Auf cinema5d versucht Johnny Behiri seine (kaum verhohlene) Begeisterung in einen mehr nüchternen Beitrag zu packen, in dem auch ein Conterpart zu Wort kommt – der freilich genauso angetan ist (siehe unten stehendes Video).
Die Videos sprechen für sich, der Preis auch: 550 Euro netto werden als Straßenpreis wohl noch unter die 500-Euroe-Grenze rutschen und damit wird der Preis viele ambitionierte DSLR-Filmer überzeugen. Ich fange auch schon mal an, die Euro-Stücke auf kleine Häufchen zu schichten…
Es gibt sie noch, die alten Kunst-Handwerke. Oder es gibt wieder neue. Sicher gibts auch noch ein paar Kino-Werbe-Maler und ähnliches. Mich hat die Arbeit von Dana Tanamachi fasziniert. Die Grafik Designerin bemalt mit Kreide kunstvoll die Werbetafeln in Kneipen.
Auf Ihrer Website hat sie nicht nur einpaar eindrucksvolle Fotos zusammengestellt, sondern auch ein paar Time-Lapse-Videos, mit denen man die Entstehung verfolgen kann. Der größte Nachteil ihrer Werke ist gleichzeitig auch der größte Vorteil: die Vergänglichkeit. Wenns nicht mehr gefällt oder nicht mehr aktuell ist geht man mit dem Schwamm drüber und kreiert was Neues.

Das habe ich mir schon vorgemerkt für den 8. September: Einen Besuch auf der Website madebyhand. Verspricht eine Reihe von interessanten Porträts zu werden. Mal sehen…
UPDATE vom 9. September: Der erste Film ist da, über eine Destillery in Brooklyn, und die Website ist wirklich einen Besuch wert. Man kann sich also schon auf die nächste Ausgabe freuen, in der es um Messer geht.
Neu entdeckt habe ich auch die Rubrik Shoppe, wo man einige nette Artikel findet. Noch netter ist, dass jeder Klick auf “Buy” zu originellen Shops außerhalb der Website führt, die man erkunden kann.
Eine Seite von Joachim Ott