Monatsarchiv für August 2011

Gasthof Adler in Neuenburg mit neuem Chic

Dienstag, den 16. August 2011
Neue Website des Gasthofes Adler in Neuenburg

Neue Website des Gasthofes Adler in Neuenburg

Aus der Welt der Medien nun auch mal wieder ein Hinweis in eigener Sache: Die Website des Gasthofes Adler in Neuenburg im Markgräflerland betreue ich nun schon seit einiger Zeit, jetzt stand eine Überarbeitung an. Zum Einsatz kam – wieder einmal – WordPress als Redaktionssystem mit einem Premium-Theme, das für diese Zwecke angepasst wurde.

Die Inhalte wurden bei diesem Anlass gründlich überarbeitet bzw. auch neu erstellt. Auch die Fotos wurden bei zwei Fototerminen vor Ort aufgefrischt und nicht nur auf die Inhaltsseiten verteilt, sondern auch in einer Galerie verwendet.

Die Kombination mit einem Shop bot sich in diesem Fall nicht an, auch wenn über die Website Anfragen und Reservierungen getätigt werden können. Statt dessen wurde ein sehr flexibel anpassbares Formular verwendet.

Kindle & Co.: Von Selbstverlegern und Urlaubstestern

Mittwoch, den 10. August 2011

Kindle, iPad & Co - für Selbstverlage

Wer Bücher veröffentlicht, der kommt am Thema E-Book wohl über kurz oder lang nicht vorbei. Wer das Glück hat, bei großen Verlagen zu veröffentlichen, bei dem wird sich die Auseinandersetzung vielleicht darauf beschränken, dass er gefragt wird, ob er mit einer Veröffentlichung bei Kindle & Co. einverstanden ist (wenn er seinem Vertrag zufolge überhaupt gefragt werdenb muss).

Wer – wie die allermeisten – bei kleineren Verlagen veröffentlicht und nicht sehr schnell reich werden kann, der hat als Alternative zu den eher geringen Tantiemen wohl immer auch im Hinterkopf, dass die Möglichkeit des Selbstverlages nun dank elektronischer Medien auch für kleines Geld realisiert werden kann. Im Gegensatz zu Veröffentlichungen auf den Tablets wie Apples iPad & Co., die man zwar auch mit einem einfachen PDF bedienen kann, die aber für breiten Publikumserfolg wohl eher nach einer richtigen App mit der Einbindung von Texten, Fotos, Videos und Websites verlangt.

Auch einige Blogs haben diesen Trend bereits erkannt und aufgegriffen (“Kindle & Co. pushen den Selbstverlagboom”). Interessant ist diese Möglichkeit aber wohl vor allem für diejenigen, die bereits ein entsprechendes Manuskript oder bereits veröffentlichtes Werk griffbereit haben, das sie nur anpassen und evt. leicht überarbeiten müssen. Mit so einem Testfall kann man dann relativ schnell abschätzen, welcher Aufwand mit der Veröffentlichung in digitaler Form verbunden ist.

Angefeuert wird der Trend von wahren oder vermeintlichen Erfolgsgeschichten: Bis dahin unbekannte Autoren veröffentlichen ihre Werke mit durchschlagendem Erfolg, erreichen sechsstellige Auflagenzahlen, mit denen selbst Mini-Preise für E-Books sehr gewinnbringend sind (siehe 26-jährige Autorin Amanda Hocking verkauft 900.000 Bücher ohne Verlag).

Der E-Book-Trend scheint aber nur ein Teil der digitalen Revolution, die gerade den Buchmarkt umkrempelt. In den USA, so kann man nachlesen, werden schon jetzt 90% aller veröffentlichten Bücher – egal ob Print oder digital – ohne Mitwirkung eines “richtigen” Verlags veröffentlicht (wobei natürlich jeder Autor, der sein Werk selbst verlegt als Verlag in Erscheinung tritt).

Um sein E-Book selbst auf den Markt zu bringen brauchts also nicht viel – außer Zeit, Geduld und natürlich auch ein bißchen Geld. Hilfestellung gibt es gerade im Internet genügend: So veröffentlichte literaturcafe.de nicht nur den sehr nützlichen Artikel mit 10 Tipps, wie man sein eigenes E-Book bei Kindle veröffentlicht. Es folgte auf der gleichen Website auch recht rasch ein Erfahrungsbericht.

Und dieser Erfahrungsbericht zeigt auch recht deutlich, was zum Selbstverlag eben dazu gehört: Trommeln fürs eigene Produkt. Da ist es schon sehr hilfreich, wenn man mit den neue Medien nicht nur ganz gut zurecht kommt, sondern darüber hinaus auch seine eigene, gut besuchte Website hat und mit dem Begriff Social Media etwas anfangen kann.

Der ideale Zeitpunkt für solch einen Selbstversuch ist schnell gefunden: Generell ist die Zeit mit den höchsten Umsätzen im Buchhandel die Vorweihnachtszeit. Da dürfte die Benutzung des Kindle in der Tat etwas ändern, denn das klassische Buchgeschenk funktioniert so noch nicht richtig. Es gibt noch nicht so wahnsinnig viele Kindle-Benutzer, denen man eine weihnachtliche verpackte Datei unter den Christbaum legen kann. Und es gibt noch nicht so viele Buchtitel für die Lesegeräte (In der Amazon-Hitliste stehen auf Platz drei Grimms Märchen, das sagt j auch etwas über die Konkurrenz).

Bleibt die andere Zeit der guten Umsätze, die Ferienzeit. Die wiederum dürfte Geräte die E-Books wesentlich besser an der guten Marktsituation beteiligen. Denn schließlich sind die Lesegeräte genau für diese Situation, fürs Reisen und unterwegs sein, geschaffen. Der Urlaub dürfte die beste Situation sein, um solche Geräte mal zu testen: Die Anschaffungskosten sind überschaubar und angesichts der Reisekosten scheinen sie weniger ins Gewicht zu fallen, Dafür wiegt der Vorteil des geringen Gewichts der Bücherlast schwer. Und im Urlaub hat man schließlich auch mal Zeit, sich mit Themen zu beschäftigen, für die man sonst keine Zeit hat. Sprich: man setzt vielleicht auch einmal einen Titel auf die digitale Liste, der ansonsten weit hinter die Bestseller wandern würde.

Aber die gedruckten Favoriten gibt es eben noch nicht immer auch in digitaler Form.

Freilich könnten auch die digitalen Träume vieler Autoren und künftiger Selbstverleger rasch wie Seifenblasen zerplatzen: Denn die Flut von Neuerscheinungen, die dieser Trend mit sich bringt, sorgt nicht automatisch auch für Leserinteresse. Ein Blick auf die Auflagenzahlen und Besteller der Book-on-Demand-Branche mag da hilfreich sein: Auch dort kann man schon lange recht kostengünstig veröffentlichen. Seine privaten Reisebeschreibungen, die Erfahrungen beim Hausbau oder bei der Kindererziehung. Die Marktmechanismen sind aber immer die gleichen.

WordPress-Update – kleiner Strich, große Wirkung

Samstag, den 6. August 2011

Nur mal so als Anmerkung und als Gedächtnisstütze: Ich habe in jüngerer Zeit einige Blogs aktualisiert auf das derzeit neueste WordPress 3.2.1 (dessen Fullscreen-Editor ich sehr schätze). Und nach dem Uprgade gibts ja immer eine Schrecksekunde: Sieht das alles noch so aus, wie vorher? Bislang hat alles erstaunlich gut geklappt. Ein paar veraltete Plugis ausgetauscht oder abgeschaltet, das wars.

Nachdem ich einmal nach Anleitung in Handarbeit eine komplette WordPress-Datenbank von falschen Umlauten befreit habe, fällt mir das natürlich als erstes ins Auge. Erstaunlicherweise trat auch das ein paar Mal auf, die Umlaute waren unleserlich.

Aber es ließ sich verblüffen einfach beheben: In den Einstellungen statt utf8 nun ganz korrekt UTF-8 eingetragen – und alles war gut.

Für mich grenzt das Upgrade und die ganze Technik ja sowieso an Wunder. Ich finde es dann immer ganz witzig, dass bei aller Gewieftheit der Techniker und Programmierer dieser kleine Bindestrich so einen großen Unterschied macht.

Reingefallen: Der neueste Fall ist eben nicht immer neu

Freitag, den 5. August 2011

Dumm von mir: Das verlasse ich mich doch tatsächlich auch beim Lesen der Anzeigen auf meine Kenntnisse der deutschen Sprache. Soll jetzt kein Dünkel sein, von wegen Journalist und so. Aber als ich die Anzeige des btb Verlages sah, die einen „neuen” Fall des Inspektor Barbarotti ankündigte, da dachte ich mir: Den muss ich kaufen. Oder genauer: Den kann ich kaufen. Denn die bisherigen Fälle kannte ich ja schon. Dass man in meinem Fall schon mal den genauen Titel der gelesenen Krimis nicht mehr weiß, dachte ich bisher, ist nicht so schlimm. Solange ich mir die guten Autoren und die guten Kommissare merken kann, genügt es, sich auf die neuen Fälle zu konzentrieren.

Aber nach dem Kauf fühlte ich mich dann doch etwas getäuscht: Das Buch ist die Taschenausgabe des bereits im August 2009 erschienen Titels. So gut ist mein Gedächtnis, dass ich das nach wenigen Seiten merke. Aber da waren die 10 Euro schon futsch. Und der neue Fall natürlich schon ganze zwei Jahre alt und somit in meinen Augen nicht mehr neu.

Und weil ich im Zweifelsfall eher an meinem Gedächtnis zweifele als am korrekten Verhalten der deutschen Verlage und des korrekten Einsatzes der deutschen Sprache, musste ich die aktuelle Anzeigen aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nochmal rausfischen. Und da hieß es wirklich: „Ein neuer Fall für Inspektor Barbarotti”.

Nun haben die Menschen in den PR-Abteilungen der Verlage natürlich sprachlich alle Möglichkeiten: Ein neuer Fall ist – zumindest im Verlauf der Geschichte des Krimis – dann natürlich ein neuer Fall für den Inspektor, wenn er auf ihn trifft. Hätten die Verlagsmenschen sich noch etwas gesteigert und vom neuesten, also dem jüngsten Fall gesprochen, hätte ich sie durchschaut: Den letzten Fall in der Reihe, den kenne ich vielleicht schon, da recherchiere ich lieber noch einmal. Aber ein neuer Fall in einer aktuellen Anzeige ist für mich ein neuer Fall. Dumm, natürlich für mich.

Also liebe Leute vom btb Verlag: Legt meine nutzlos vergeudeten 10 Euro gut an, vielleicht in einer Schulung der PR-Autoren. Ich könnte da auch was beisteuern. Wenn schon nicht als Journalist, so denn zumindest als Verbraucher. Das Thema könnte lauten: Wie ich durch eine teure Anzeige mit hintersinnigem Text nicht treue Leser vergraule. Oder so ähnlich.

Hipstamatic-Abzüge: superschick, superschnell

Donnerstag, den 4. August 2011

Verrückt: Da kauft man sich ein teures iPhone, um damit Fotos zu machen, die einen analogen Chic haben. Statt sich die Digitalfotos mit den verschiedenen Hipsta-Pacs nur auf dem iPhone oder dem Computer anzusehen, kann man jetzt freilich noch einen (analogen) Schritt weiter gehen: und Papierabzüge machen lassen.

Hipstamatic-Abzüge in schicker Verpackung

Hipstamatic-Abzüge in schicker Verpackung

Im Hipstamart kann man seit einiger Zeit Abzüge von seinen Fotos bestellen – direkt aus der App oder auch über den Computer (was ich etwas komfortabler finde). Warum sollte man das tun und nicht einfach zu einem Billig-Anbieter gehen, der die quadratischen Fotos eben eine Nummer zu groß ausdruckt (in der Regel gibt es keine quadratischen Formate bei digitalen Bilderdiensten)? Einfache Antwort: Die meisten Dienstleister nehmen es mit dem Beschnitt nicht so genau. Das macht nichts aus, solange oben am Himmel eben mal 2 Milimeter fehlen.

Bei Fotos aus der Hipstamatic ist aber ein (gestalteter) Rand mit dabei, und wenn von dem an einer Seite was fehlt, dann sieht das ziemlich schlimm aus.

Stilvoll gerahmt

Stilvoll gerahmt

Der Hipstamatic-Service über die Website ist ziemlich gut und funktioniert ähnlich schick wie die App. Zunächst muss man mal etwas rechnen. Es gibt die Abzüge in 4 inch, 7 inch, 10 inch und 30 inch, also in 10,16 cm, 17,78 cm, 25,4 cm und 76,2 cm. Ich habe ein 9er Pack mit den 7 inch Aufnahmen bestellt, das sind 19,99 Dollar plus, der Versand mit einer überaus schicken Hülle schlug in diesem Fall (diese Menge, diese Größe) mit 3,91 Dollar zubuche. In Euro sind das 16,88 Euro für neun Bilder.

Innerhalb etwa einer Woche waren die Abzüge bei mir. Schon alleine das Auspacken ist eine Freude. Die Qualität ist gut, der Preis meiner Meinung nach in Ordnung und die Lieferzeit ok.

Wer für seine Hipstamatic-Abzüge übrigens noch passende Rahmen sucht, der wird bei dem bekannten schwedischen Möbelhaus fündig: Dort gibts die Rahmen mit einem Passepartout (das für diese Größe nicht passt) recht preisgünstig. Rahmengröße ist etwa 25×25 cm außen, 22×22 cm innen. Ich werde beim nächsten Mal darauf achten, dass ich Fotos mit einem schwarzen Rand nehme, zB aus dem Pistil Film. Dazu ein weißer Hintergrund und weiße Rahmen – falls es die auch in weiß gibt. Sonst hilft Holzfarbe weiter.

Gute Qualität, vergleichsweise rasche Lieferung

Gute Qualität, vergleichsweise rasche Lieferung


Eine Seite von Joachim Ott