Monatsarchiv für Juni 2011

Tipp: „Digitaler Werkzeugkasten für Journalisten”

Dienstag, den 14. Juni 2011
Digitaler Werkzeugkasten für Journalisten

Digitaler Werkzeugkasten für Journalisten

Die Website heißt passenderweise „Digitaler Wandel in der Redaktion” und einen sehr interessanten Beitrag für Journalisten gibt es genau hier: „Digitaler Werkzeugkasten für Journalisten”. Julius Tröger hat dort einen wirklich guten Überblick über Dienste und Programme zusammengefasst mit allem, was für Journalisten heute interessant sein könnte.

Alle Tools sind kostenlos, die Liste ist wirklich ziemlich lang geworden. Dafür finden aber auch die versierteren digital arbeitenden Journalisten noch das eine oder andere Glanzlicht.

Fotobücher selbst gestalten – Kunst, Broterwerb oder Hobby?

Freitag, den 10. Juni 2011
Photo+Art Book Hamburg

Photo+Art Book Hamburg

Fotobücher lösen zunehmend die traditionellen, einzelnen Abzüge ab: Meistens fotografiert man – vor allem als fortgeschrittener Fotograf mit einer digitalen Kamera – meistens in thematischen oder chronologischen Blöcken. Also Themen wie Sommer-Urlaub, Familienfest, Makrofotos etc.

Von dem Trend, immer aufwändigere Foto-Bildbände selbst am heimischen Computer zusammenstellen und bestellen zu können, profitieren aber auch die ambitionierteren Fotografen, die ein Werk aus dem Bereich Fotokunst veröffentlichen wollen. Auch kleine Auflagen und beste Qualitäten lassen sich mit deutschen oder internationalen Anbietern kostengünstig produzieren und auch in kleiner Auflage unters Volk bringen – wahlweise als Book on demand oder über die eigene Website.

Wer darüber hinaus Ambitionen hat, der muss meistens einen Verlag suchen, der in Vorleistung tritt und das unternehmerische Risiko trägt. Und der Aufgaben wie Werbung, PR und Vertrieb übernimmt.

An dieses Publikum richtet sich die Photo+Art Book Hamburg 2011, doe vom 2. bis 4. September im Haus der Fotografie in den Deichtorhallen in Hamburg stattfindet. Die Veranstaltung „…bietet neben vielen spannenden Ständen von Buch- und Magazin- Verlegern, Fotografen und Buchkünstlern, Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Book Talks & Signings, einen Award für das beste unpublizierte Fotobuch als auch ein interessantes 2tägiges Symposium. ”

Letztes Jahr hieß das noch Fotobuchtage, das Programm steht wohl noch nicht fest.

Flughafenstimmung morgends um 5 Uhr

Mittwoch, den 8. Juni 2011

Flughafen Mulhouse-Basel

So richtig anheimelnd ist auch ein vergleichsweise kleiner Flughafen morgends um 5 Uhr noch nicht, finde ich – auch wenn das Morgenlicht der Szene gut tut.

Flughafen Mulhouse-Basel

Der Vorteil der frühen Tageszeit: wenig Verkehr bei der Anreise und kleine Schlangen (und auf dem Nachhauseweg gibts die ersten ganz frischen Brezeln).

Flughafen Mulhouse-Basel

Das bißchen internationales Flair eines kleinen Flughafens wird in Basel-Mulhouse dadurch aufgepeppt, dass es zwei internationale Zeitschriften-Kioske gibt: Einer deutsch-schweizerisch-englisch, der andere, äh, eben französisch…

Flughafen Mulhouse-Basel

Das Lokalkolorit kommt wie so oft von der Werbung: In diesem Fall am Parkplatz für Crémant d’Alsace.

HTML-Newsletter gestalten

Montag, den 6. Juni 2011

Newsletter für meine Kunden - allerdings nur als Service

Newsletter sind wichtig, wenn man etwas im Internet zu verkaufen hat. Leider setzt sich diese Erkenntnis eher langsam durch. Und oftmals wird das Thema auch unterschätzt: Mit viel gutem Willen schickt man mal was weg und ist dann erstaunt, dass ein Newsletter doch nicht so gut „funktioniert”.

Kann daran liegen, dass der zuhause so schick aussehende Newsletter beim Kunden im Mailprogramm doch eher etwas gruselig aussieht. Und dass einige grundlegende Dinge, die sich verkaufsfördernd auswirken, nicht beachtet wurden. Ähnlich wie bei Fotos und Videos gibt es da oft eine Tendenz zum „Selbermachen”, die der Sache nicht immer förderlich ist.

Vladimir Simovic gibt auf seiner Website perun.net mal einen kurzen Überblick zum Thema HTML-Newsletter stylen und ein paar Tipps – beides empfehlenswert.

Ich selbst nutze meinen Newsletter nur als Service für meine Kunden aus dem Weinbereich. Ich habe dort nichts zu verkaufen, was direkt online bestellbar wäre, deswegen lässt sich die Effektivität nur schwer messen. Die Rückmeldungen darauf sind zwar eher selten, aber immer positiv: Offensichtlich schätzt man die regelmäßigen Ratschläge in einem Themenbereich, in dem sich viele Winzer nicht ganz so sicher fühlen.

Das Interesse, selbst einen Newsletter für die Verkaufsförderung einzusetzen ist dagegen eher verhalten. Offensichtlich misstrauen die meisten den Aussagen über positive Effekte. Da ich selbst eine Reihe Newsletter abonniert habe, die mich interessieren, kenne ich die Anreize gut, die einen Kauf-Impuls auslösen…

Video: Darrens Great Big Camera

Freitag, den 3. Juni 2011

Wer noch einige Jahre lang mit analogen Kameras fotografiert hat, der erinnert sich auch an den Vorläufer des Pixelwahns: Größere Negative, größere Formate. Die aktuelle Kleinbild-Ausrüstung war ja gut und praktisch (und auch teuer genug). Das Non-Plus-Ultra aber – erst recht, wenn man seine Negative selbst entwickelte und vergrößerte – waren die größeren Negativ-Formate. Mittelformat galt schon als ideal, wer auch Unpraktisches träumen wollte, der richtete seinen inneren Fokus gerne auch in Richtung auf das große Mittelformat (6 x 9 cm) oder das Großformat einer Linhoff, Arca Swiss oder Sinar.

Egal. Aus heutiger Sicht ist es sicher gut, dass man nicht unverhältnismäßig viel Geld in diese Technik vergraben hat.

Dass es noch Anhänger das analogen Großformats gibt, sogar mit sehr ausgeprägten Dimensionen, das beweist dieses Video. Immerhin erspart es einem den Vergrößerer: Bei dieser Größe reichen wahrscheinlich Kontaktabzüge vollkommen aus.


Eine Seite von Joachim Ott