Monatsarchiv für Mai 2011

Stefan Niggemeier zu stern.de: „Anatomie einer Attrappe”

Montag, den 23. Mai 2011

Stefan Niggemeier hat sich das Online-Angebot des Stern vorgenommen: stern.de: Anatomie einer Attrappe « Stefan Niggemeier. Und was er da zutage fördert wirft kein gutes Licht auf die Online-Medien. Nicht einmal auf die sonst eher gelobten Angebote der Zeitungs- und Zeitschriften-Verlage, hinter denen man so viel stets neuen und originären Content vermutet.

An einem beliebigen Tag hat er 367 veröffentlichte Artikel bei stern.de gezählt, davon sind rund 300 Agenturmeldungen und vom traurigen Rest bleiben seiner Recherche zufolge 8 Eigenberichte – etwas ernüchternd für eines der Flaggschiffe des Online-Medien-Angebotes.

Das Ganze ist gut recherchiert, schön aufgedröselt und liest sich spannend. Inzwischen gibt es auch Teil 2 und Teil 3, alle sehr lesenswert.

Niggemeier ist Journalist bei der FAZ, rühriger Blogger auf seiner eigenen Website www.stefan-niggemeier.de und schließlich auch noch begeisterter Fan von Lena und / oder dem Eurovision Song Contest (siehe duslog.tv).

iPhone-Apps für Tiltshift Videos

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Anleitung für Fake Tiltshift

Für digitale Fotos gibts ja mittlerweile eine ganze Reihe von Lösungen, um den Tiltshift-Effekt auch ohne ein teures, verstellbares Foto-Objektiv zu erzielen. Wer mit Digitalaufnahmen aus seiner Spiegelreflexkamera wie Canon oder Nikon und mit der Bildbearbeitungssoftware Photoshop arbeitet, der kann zum Beispiel mit dieser Anleitung (englisch) schöne Ergebnisse erzielen. Und hier gibts zum Beispiel eine deutsche Anleitung. Daraus lässt sich dann – etwas mühevoll – auch ein Stop-Motion-Video erstellen mit dem gewünschten „Miniatur-Effekt”. Doch mittlerweile findet man auch Apps, die einem selbst das abnehmen und die komplette Bearbeitung von Tiltshift-Videos auf dem iPhone 4 erlauben.

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Kloster Tennenbach – seit 850 Jahren

Montag, den 16. Mai 2011

Kennen Sie das Gefühl: Es gibt einen idyllischen ruhigen Ort, wo Sie sich gerne aufhalten. Und dann erscheinen auf einmal jeden Tag Zeitungsartikel über diesen Ort, es gibt Vorträge und Colloquien dazu. Seltsam, oder?

Das Kloster Tennenbach bei Emmendingen wurde vor 850 Jahren durch die Zisterzienser gegründet. In einem stillen Seitental entstand eine mittelgroße Klosteranlage, mit einer eindrucksvollen Kirche und – unter anderem – einer Kapelle. Die Kapelle des ehemaligen Klosters Tennenbach ist als einziges Überbleibsel noch heute erhalten. Und aufgrund des Jubiläumsjahres (850jähriges Bestehen) erscheint der ruhige Ort auf einmal in zahlreichen Veröffentlichungen.

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iPhone-Tipps

Dienstag, den 10. Mai 2011

Tipps fürs iPhone

Nein, (ich glaube,) ich bin kein Technik-Idiot. Eigentlich nicht. Aber ich muss zugeben, dass ich mich komplizierteren technischen Machwerken nicht immer vorschriftsmäßig nähere: Der Blick in ein Handbuch (so denn überhaupt noch eines dabei ist) ist natürlich der reguläre Weg. Aber ein Gerät wie das iPhone verlangt ja geradezu nach einer spielerischen Erkundung. Also erst mal ausprobieren.

Ach ja, und später mal nach dem PDF-Handbuch suchen und griffbereit auf meinem iMac ablegen.

Aber nach einiger Zeit ist es auch ganz sinnvoll, entweder doch das Handbuch mal durchzulesen oder zumindest einmal hier die wichtigsten Tipps nachzulesen: taptaptap – tasty bits for your iphone. Und von diesen 10 Tipps kannte ich wirklich nicht alle.

Abgesehen davon gibts noch jede Menge weiterer interessanter Beiträge, so dass sich auch die Aufnahme des RSS-Feeds lohnt.

How to be a retronaut

Donnerstag, den 5. Mai 2011

How to be a retronaut

Ich gebe zu, dass dieser ganze Retro- und Vintage-Boom etwas an mir vorbeigegangen ist. Was micht aber schon immer fasziniert hat, waren alte Foto-Aufnahmen. Und da kommen wir wieder zusammen: Auf der Website „How to be retronaut” geht es um das Lebensgefühl vergangener Zeiten. Die Kernfrage der Website („Ever get the feeling you’re living in the wrong time?”) kann ich zwar so nicht positiv beantworten.

Aber es gibt viele schöne Themen, die mich auch ansprechen (wahrscheinlich muss man ein gewisses Alter erreicht haben, damit einen das fasziniert). Einer der Beiträge, die mich gleich gefesselt haben ist der mit den Bildern vom Bau des Empire State Building. Einige davon kennt wohl jeder: Aufnahmen wie aus Buster-Keaton-Filmen mit tollkühnen Männern in schwindelnder Höhe. Manche der Motive sind noch heute als Postkartenmotiv sehr beliebt.

Und die Vorstellung, dass der Fotograf seinerzeit mit seiner Uralt-(Platten?-)Kamera do oben stand und von Hand Zeit und Blende wählt, macht einen schwindlig.

Aber es gibt noch viele weitere schöne Beiträge. Fast alle leben auch davon, dass es gutes Bildmaterial dazu gibt.

Chris Wild ist der Retronaut, der hinter der Website steckt. Ein Engländer, der unter anderem Museen berät und offensichtlich über so viel Material verfügt, dass er jeden Tag einen interessanten Beitrag schafft. Well done, Chris.


Eine Seite von Joachim Ott