Monatsarchiv für Februar 2011

Kurze Auszeit….

Montag, den 28. Februar 2011

Skiurlaub Brienz Grindelwald

… muss auch mal sein: Skiferien im Berner Oberland. Sonne und Schnee hielten tapfer für uns durch. Wer übrigens öfters bei den Eidgenossen weilt und ab und an nach Hause telefoniert, der kann mit einer Karte von Yalla.ch die Roamingkosten sparen. Ansonsten ist Urlaub ohne Handy noch immer der bessere Urlaub, finde ich. Aber eine Tabelle mit einer Übersicht der Prepaidkarten / Telefonkosten / mobile Data für Urlaubsländer wäre auch mal hilfreich. Gibts so was?

Und meine früher so zahlreich gefertigten Pixelspeed-Fotohefte sind zwar immer noch sehr preiswert. Aber auf meinem Imac machen sie auch mit Parallels trotz großem Bildschirm keinen Spass (also die Erstellung). Leider habe ich noch immer keine Lösung gefunden, die mac-like und (!) preiswert ist. Auch „richtige” Fotobücher sind mir für diesen Zweck etwas zu teuer.

Zu den Bildern: Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau – Station Kleine Scheidegg – Skigebiet Kleine Scheidegg – Skigebiet Männlichen – Männlichen.
Skiurlaub Brienz Grindelwald

Skiurlaub Brienz Grindelwald

Skiurlaub Brienz Grindelwald

Skiurlaub Brienz Grindelwald

Switzerland: Remade…

Dienstag, den 22. Februar 2011

Ich mag die Schweizer. Naja, vielleicht nicht alle, aber so prinzipiell eben. Und das Land natürlich. Logisch, dass mir da eine Website ins Auge sticht, die Remade in Switzerland heißt. Es geht um Produkte, die aus schweizerischen Militär-Artikeln „recycelt” wurden. Entworfen hat sie der britische Designer Christopher Raeburn für Victorinox. Der Brite hat in England wohl bereits ein ähnliches Label.

Noch spannender als die Produkte finde ich die Website: Die Aufmachung mit vollformatigen Fotos, die Navigation durch den Raum, die Produktbeschreiben und -darstellungen und natürlich die kurzen Stop-Motion-Filme, die es dazu gibt. Das Ganze ist so schlicht und einfach zu bedienen, dass es fast schon wieder verwirrend ist. Und optisch natürlich ein Leckerbissen….

Photofriday: Contrast

Freitag, den 18. Februar 2011

[Auf das kleine Bild klicken für eine größere Ansicht]

Thema beim Photofriday: Contrast. Ein Bild aus dem Schwarzwald, inzwischen ists da oben grün. Aber da ich auf dem Weg zum Schnee bin, muss der Schnee ja nicht mehr zu mir kommen…

Sonic Iceland: Web-Tagebuch über Island und seine Musik

Mittwoch, den 16. Februar 2011

SONIC ICELAND – a portrait of Iceland and its music. Kein Sorge, hat nichts mit Volksmusik zu tun oder sphärischen Klängen einer fernen Insel: Kai Müller vom Stylespion und Marcel Krüger vom King of pain waren im Sommer 2010 auf Island um Musiker zu treffen und zu interviewen. Die Website ist so eine Art Reisetagebuch, schön und professionell gemacht, natürlich gibts auch etwas Musik, aber zunächst viele Geschichten und schöne Fotos.

Für mich (der über isländische Musik nicht wirklich Bescheid weiß) sind vor allem die Geschichten interessant und natürlich die Island-Fotos. Alleine die Fotos hätten wohl auch für einen Bildband gereicht: Weit weg von Schönwetter-Postkarten-Fotografie, ungewöhnliche Ansichten, neue Einblicke. Nahezu genial der Button mit der Aufforderung, sich passende Musik einer isländischen Band anzuhören, während man die Artikel liest.

Offenkundig war diese Foto- und Reportagereise komplett selbst finanziert, ohne Verlag und Auftrag. Herausgekommen ist ein schön zu bedienendes Web-Projekt, das wohl noch weiter wächst, schön anzusehen, gut zu lesen und smart zu navigieren ist.

Wenn die noch unvollständige Kapitelübersicht ernst gemeint ist, dann kann man sich noch auf viele weitere Geschichten, Bilder und Songs freuen.

Roman als Roadmovie: „Tschick” von Wolfgang Herrndorf

Montag, den 14. Februar 2011

Tschick von Wolfgang Herrndorf. Mögen Sie Road Movies? Haben Sie gute Erinnerungen an den ”Fänger im Roggen”, den Sie vielleicht in der Schulzeit gelesen haben? Dann ist wahrscheinlich Tschick für Sie das Buchm das Ihren Tag oder das Wochenende rettet.

Eigentlich bin ich Krimileser und damit ja schon ganz gut ausgelastet. Wenn ich nach einer anderen Lektüre greife (was ja auch oft vorkommt), dann gibts dafür immer einen bestimmten Anlass oder Anknüpfungspunkt. Ein Platz auf der Bestsellerliste genügt nicht.

Tschik hat einen Charme, dem ich nicht widerstehen konnte. Maik Klingenberg, Jugendlicher aus ”guten Verhältnissen” steht vor den Sommerferien, die er allein am Pool der elterlichen Villa verbringen soll. Doch dann Tschick auf: Schulkamerad zwar, aber doch aus einer ganz anderen Welt. Nach kurzen Wirrungen beginnt eine Reise ”in die Walachei”, die aber eigentlich doch nur die deutsche Provinz ist, mit einem geklauten Wagen, einigen Abenteuern und zwei schönen Freundschaften.

Eine Lektüre, die einige Jugenderinnerungen aufleben lässt und zum Aufbruch ermuntert – wohin auch immer. Also das Passende für aufkommende Frühlingsstimmung und Sommergefühle.

Was mich vor nicht allzu langer übrigens ebenso angesprochen hat und eine ähnliche Geschichte jugendlichen Aufbruchs in New York berichtet, das ist “Du wirst schon noch sehen wozu es gut ist” von Peter Cameron. Eine ausführlichere Besprechung dieses Buches gibt es hier.


Eine Seite von Joachim Ott