Monatsarchiv für August 2010

Fotozubehör: Bilora 1157 Auto-Kugelgriff Stativ

Donnerstag, den 12. August 2010

Bilora 1157 Auto-Kugelgriff StativkopfBilora 1157 Professional Auto-Kugelgriff StativIch hätte ja nie gedacht, dass ich so etwas einmal brauche: Den letzten Kugelkopf habe ich vor etlichen Jahren gekauft, zusammen mit einem sehr schweren Stativ, das ich aus Überzeugung ziemlich oft und wahrscheinlich viel zu lange mit mir herumgeschleppt habe. Dazu gabs zwei Wechselplatten und geeignet sein sollte das Teil für schwere Kameras. Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass die Arretierung des Kugelkopfes – für meinen Geschmack – bei Druck zu schnell nachgibt. Naja, verwacklungssicher war es trotzdem.

Dann kam ein Ministativ (Hama Ministativ) der 5-Euro-Klasse für meine kleine Canon Ixus dazu und später ein vergleichsweise billiges und leichtes Videostativ. Beide haben sich trotz der einfacheren Machart als sehr praktikabel und hilfreich erwiesen. Ich habe beide viel öfters dabei als das alte, schwere, große.

Und nun das: Ein Auto-Kugelgriff-Stativ. Um es kurz zu machen: Es hat meine Erwartungen nicht enttäuscht. Die gesunde Skepsis gegenüber dem “Grip” eines festgestellten Kugelkopfes ist gewichen: Wenn man denn Pistolengriff loslässt, hält der Kopf wirklich bombensicher – auch bei langen Brennweiten und schwerem Gerät.

Oben gibts eine herausnehmbare Wechselplatte, unten ist in das große Stativgewinde ein kleines Kameragewinde eingesetzt, das man herausnehmen kann. Einfacher ausgedrückt: Man kann den Kopf auf die große Schraube eines Stativs setzen oder auch auf die kleinere Schrauben der Schnell-Wechselplatten.

Mit rund 30 Euro eine gute Investition. Übrigens wäre mein Favorit ein Velbon Stativkopf gewesen, der Velbon PH-368 Stativkopf. Der ist auch in meinem preiswerten Videostativ verbaut, dem Velbon CX-686. Aber: Der Kopf kostet 40 Euro, das ganze Stativ nur rund 60 Euro. Das erschien mir wenig verlockend…

Ach ja: Wozu das ganze? Ich habe mir für Video-Aufnahmen einen Slider zugelegt. Der kommt auf das alte schwere Stativ. Und darauf dann der das neue Auto-Kugelgriff Stativ. Für sanfte, kurze Kamerafahrten, horizontal und vertikal.

Video- und Webprojekte selbst finanzieren: The Hungry Pedaler

Dienstag, den 10. August 2010

Daniel Delaney: The Hungry PedalerMein Vorbild, mein Idol: Daniel Delaney finanziert seine Web- und Video-Projekte einfach selbst. Auf dieser Website (The Hungry Pedaler by Daniel Delaney — Kickstarter) startete er seinen Aufruf mit dem Ziel 6.500 Dollar für ein neues Projekt zusammen zu bekommen. Als ich das erste Mal auf die Seite sah war er schon erstaunlich an seinem Ziel, zuletzt war er sogar schon drüber hinaus. (Und da dieser Beitrag vorproduziert wurde ist es sicher umso interessanter, jetzt nachzusehen, wieviel Geld im Topf liegt. Schade, dass ichs nicht früher entdeckt habe, vielleicht hätte dieser Artikel auch noch ein paar Spender mehr gebracht).

Bevor jetzt alle Newcomer losstürmen und Selbstporträts und Spendenaufrufe ins Netz stellen: Dieser Daniel Delaney hatte auch bereits ganz schön was zu vorweisen, als er mit dem neuen Projekt auf den Markt ging. Er veröffentlichte seit längerem auf seinem Blog vendr.tv Video-Beiträge, in denen er – naja, die deutsche Fassung klingt etwas banal – Imbisstände aus verschiedenen Regionen vorstellte.

Auch wer kein Freund von Streetfood ist, wird dort einige leckere Geschichten finden. Für sein neues Projekt will er mit seiner Freundin zusammen aufs Rad steigen, um weitere Food-Geschichten zu produzieren.

Ach ja, der Gegenwert für die Spender ist relativ bescheiden: von T-Shirts ist dort die Rede, einer Erwähnung im Beitrag etc. Schön, dass das Projekt trotzdem gestemmt wurde!

Das Bild zum Wochenende: Aus unserem Garten

Freitag, den 6. August 2010

Grüne Tomaten

[Auf das kleine Foto klicken für eine größere Ansicht]

Das Foto zum Wochenende: Grüne Tomaten, ziemlich nass. Normalerweise müssten sie um diese Zeit schon etwas röter sein. Aber das Bild spricht ja für sich – und das Wetter…

Im übrigen liebe ich Nahaufnahmen aus nassen Gärten, aufgenommen nach einem frischen Regenguss im Sommer. Satte Farben, alles mit perlenden Tropfen bedeckt, schöne Lichtreflexe.

Notizbücher von Liporello

Mittwoch, den 4. August 2010

100804_liporello

Als bekennender Fan von Papier-Notizbüchern (nix App oder I-Phone oder so, obwohl das auch seine Reize hat) muss ich doch mal auf diese Website verweisen: Bei Liporello gibt es schöne, schlichte Skizzenbücher und Leporellos. Besonders die Pocketblocks und Skizzenhefte haben es mir angetan. Nicht ganz unwesentlich: Die von Designer Lars Dittmann handgefertigten Bücher und Hefte sind gerade im Vergleich zu Moleskine und Co. ganz preiswert, so dass man sich auch einen kleinen Vorrat leisten kann.

Besonders schön finde ich, dass es auch die von mir favorisierten Querformate gibt in A5 und A4, aber auch quadratische Maße.

Für jemanden wie mich, der seinen Arbeitsalltag trotz Imac und zahlreichen Helferlein noch weitgehend mit Papier und Stift plant und bewältigt sind solche Notizbücher eine gute Ergänzung zu selbst gemachten Blöcken. Und wer (To-do)-Listen pflegt und lieb gewonnen hat, der findet sowieso schwerlich eine Alternative (selbst die Freeware Deep Notes für den Mac hat nicht den Charme handgeschriebener Zettel, die man auch abends noch vor dem Fernseher ergänzt).

Bilder aus dem Sandkasten: Timelapse und Tilt-Shift

Montag, den 2. August 2010

The Sandpit from Sam O'Hare on Vimeo.

Beides gibts ja schon lange: Timelapse-Videos, das sind Zeitraffer-Aufnahmen, die alles etwas schneller ablaufen lassen. Und der Tilt-Shift-Effekt, der dafür sorgt, dass es wegen der Schärfe-Unschärfe-Verteilung so wirkt, als hätte man in Modellbaugröße aufgenommen.

Dass mich dieses Video überzeugt liegt vielleicht auch an den Inhalten: New York bietet eben schon einige Szenen (wie Starts und Landung von Helikoptern am Hafen), die den Modellbau-Effekt wirklich spannend machen.


Eine Seite von Joachim Ott