Monatsarchiv für Juni 2010

BlogTimes Fotografiewettbewerb – Städte- und Landschaftsfotografie

Freitag, den 18. Juni 2010

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Auf gleich zwei Wettbewerbe bin ich gerade gestoßen: BlogTimes groߟer Fotografiewettbewerb – Städte- und Landschaftsfotografie wird – wie der Name schon sagt – von einem Fotografieblog ausgerichtet. Klingt verlockend, zu gewinnen gibt es nette Preise, keine allzu großen Reichtümer. Aber sicher ist die Fotoblog-Szene vertreten und es wird spannend und auch ganz interessant, wer alles mitmacht und was gezeigt wird.

Sympathisch finde ich auch die Teilnehmebedingungen, nach denen man nicht lange suchen muss. Aus denen geht auch hervor, dass die Bildrechte beim Autor bleiben. Gut so.

Eher zufällig habe ich dann noch auf der Website der Welt auf diesen Wettbewerb entdeckt. Wird schon gleich als “Anzeigen-Sonderveröffentlichung” überschrieben, es gibt einen großen Sponsor, über die Teilnahmebedingungen habe ich noch nix gefunden. Vielleicht auch, weil der Link zur “Mitmachen”-Seite nicht funktioniert, dort müssten die ja stehen. Oft wurden solche Wettbewerbe früher auch veranstaltet um an viel kostenloses Bildmaterial zu kommen. Für den Fotografen bedeutete dies, mit der Teilnahme gingen die Bildrechte an den Veranstalter.

Kleine Lightroom-Nachhilfe

Mittwoch, den 16. Juni 2010

Lightroom ist zwar erst seit kurzem auf meinem Imac, aber schon jetzt möchte ich das gute Teil nicht mehr missen. Auch wenn sich derzeit niemand mehr meine 2er-Version kaufen will, seien hier einige Nachhilfe für Lightroom-Newbies genannt. Die Version wird dabei kaum eine Rolle spielen, außerdem werden ja auch Tutorials und Bücher ständig aktualisiert.

Obwohl ich die meiste Zeit am Rechner verbringe, greife ich beim Nachlesen lieber auf Gedruckters zurück: Scott Kelbys “Lightroom 2 für digitale Fotografie: Erfolgsrezepte für Digitalfotografen” ist aus meiner Sicht absolut eine Empfehlung wert. Es ersetzt gut das fehlende, gedruckte Handbuch. Die Aufmachung ist praktisch, der Inhalt locker geschrieben und leicht verständlich, die Bebilderung hilfreich und ausreichend.

Daneben gibt es eine Fülle von Lightroom-Tuorials, die meisten (deutschsprachigen) habe ich hier entdeckt. Viele sind auch in den umfangreichen Photoshop-Websites “versteckt”. Und besonders hilfreich sind natürlich auch die, die man auf Websites von Fotografen wie Martin Gommel (kwerfeldein.de) oder Markus Willi Dollinger von nachbelichtet.com findet (es gibt natürlich noch viel mehr): Dort geht es meistens etwas ausführlicher zu, die Beiträge sind länger und dann auch nicht nur auf ein Feature der Software bezogen, sondern auf ein praxisnahes Beispiel.

Der Safari 5 Reader: ein dickes Plus

Montag, den 14. Juni 2010
Magazinseite vorher...

Magazinseite vorher...

Magazinseite vorher…

Ich weiß, ich weiß: Ich sollte hier nicht mit Steinen werfen… Aber der die neue Reader-Funktion des Safari 5 ist einfach zu schön: Auf werbe-bepflasterten Magazin-Seite löst sie den Artikel mit Bild heraus, wie das auch das Lightbox-Plugin mit Bildern macht: Der Rest wird abgedunkelt, man sieht im Prinzip eine weiße Seite mit Text und Bild und liest viel leichter und konzentrierter.

Natürlich geht jetzt wahrscheinlich ein Wettlauf der Entwickler los, wie man in diese nackte Artikel-Darstellung auch wieder Werbung hineinmogeln kann. Mein Rat: Lasst es. Die Leser kommen ja schon von der mit Werbung bestückten Seite, haben also alles schon gesehen. Und sobald sie die Reader-Ansicht verlassen, sind sie da auch wieder. Ich glaube nicht, dass sich jemand Sorgen machen muss, dass deswegen nun weniger Werbung angeklickt wird.

Dafür wächst die Benutzerfreundlichkeit um 100 Prozent. Erstaunlich, dass sich auch bei Uralt-Techniken immer mal noch was tut. Bei Macnews gibt es einen Hinweis auf die Entwickler und ein Tool, mit dem man diese Funktion wohl auch bei anderen und bei älteren Safari-Browsern nachrüsten kann.

... und Magazinseite nachher

... und Magazinseite nachher

Kurzes Sommerlicht für Rosen

Freitag, den 11. Juni 2010
Rosen-Collage

Rosen-Collage

Sommer-Impressionen aus einem schönen (privaten) Rosengarten, den ich neulich besuchen durfte. Eigentlich mag ich Gärten am liebsten nach einem kurzen Sommerregen oder bei Morgen- und Abendlicht. Aber spontanen Einladungen muss man folgen…

Ach ja: Ich suche übrigens schon seit längerem nach einem kleinen Programm (oder einem Plugin für Photoshop oder Lightroom), mit dem man Collagen wie die obige vereinfacht erzeugen kann. Ich gehe immer noch den aufwändigen Weg über eine handgemachte Aufteilung der Bildfläche in einem Layoutprogramm, dann erst werden die Bilder einzeln bearbeitet und beschnitten und schließlich zusammengesetzt. Müsste doch auch einfacher gehen?

Multimediareportage: “Digitale Nomaden”, ein Videoporträt

Dienstag, den 8. Juni 2010

Zwei junge deutsche Multimedia-Projekte stellt die Website Onlinejournalismus.de aktuell vor, beide haben einen aktuellen Bezug zur WM in Südafrika. Wie so oft bei diesem Thema freut man sich über engagierte junge Autoren und Fotografen. Doch gleichzeitig bleibt ein dickes Fragezeichen, wie die das finanzieren. Noch dürften das Projekte sein, in die man investiert, um sich einen Namen zu machen.

Mir hat besonders gut ein anderes Video gefallen, das ich dort gefunden habe: 2470media – Multimediareportagen – Digitale Nomaden. Es beschreibt ein Phänomen, um das es ja auch schon hier ging: Wir nennen es Arbeit: Die digitale Boheme oder: Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung. Für mich interessant zu verfolgen, das Thema betrifft mich ja nur teilweise selbst. Denn alle beschriebenen Entwicklungen sind vor allem in Großstädten dokumentiert, und ich lebe ja – nun ja – sozusagen in der Provinz.

Für mich ist umso erstaunlicher, dass solche Entwicklungen auf dem flachen Land nicht noch mehr verbreitet sind, sich hier durchsetzen. Schließlich sind digitale Verbindungen hier viel nötiger und wichtiger, als in den großen Städten. Und es gibt gerade mit Abstand zu den Ballungszentren viel mehr Menschen, die sozusagen notgedrungen zu Freiberuflern wurden.


Eine Seite von Joachim Ott