Monatsarchiv für Juni 2010

Hausboot-Video: Der Canon 550D-Video-Test

Dienstag, den 29. Juni 2010

Eigentlich waren die Video-Aufnahmen in unserem kurzen Hausboot-Urlaub nur dazu gedacht, amBildschirm zu überprüfen wie scharf HD-Video aus der Canon ist. Und wie sehr der Bildstabilisator eine unruhige Kameraführung ausgleichen kann.

Aber wie das so ist: Dann hat man die Clips schon mal in I-Movie und dazu noch ein paar passende Bilder und Musik, die man verwenden darf. Auf jeden Fall gibts hier mal testweise ein neues Video, auf Vimeo sieht man es etwas größer.

“Cash from every corner”: bezahlbarer Regionaljournalismus

Montag, den 28. Juni 2010

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Das Nieman Journalism Lab tut, was sein Name schon sagt: Es forscht über die Zukunft des Journalismus. Und es tut das so ernsthaft, dass größere Medien auch in Deutschland sich gerne auf die Ergebnisse beziehen.

Ein aktueller Beitrag nennt drei Modelle, mit denen ein Online-Magazin in Vancouver regionalen Journalismus bezahlbar macht: Cash from every corner: Three kooky ways Vancouver’s Tyee pays for top-shelf regional journalism .

Und auch wenn das jetzt kleine Universallösungen sind, die man auf alle Magazine übertragen könnte: Ein bißchen was geht halt immer…

Wie siehts auf dem I-Pad aus? iPad Peek

Freitag, den 25. Juni 2010

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Seitdem es bei uns ein I-Pad gibt, stellt sich natürlich auch die Frage: Wie sehen denn die eigenen Websites (und natürlich auch viele andere) auf dem I-Pad aus? Wer das zuhause noch nicht so einfach nachvollziehen kann, der sollte diese Website besuchen: iPad Peek erlaubt den Blick auf Websites direkt über die URL-Eingabe. Leider bislang nur im Querformat.

Anzeigeneinblendung in Blogs? Beliebig!

Mittwoch, den 23. Juni 2010

Tja, da sind einige Ratgeber, wie man ein bißchen Geld mit seinem Blog verdienen kann, wohl hinfällig. Vorteilhaft sei, so hieß es da immer, der Fokus auf ein Thema. Denn dann würden Partner bei der Anzeigenvermittlung und -schaltung darauf achten, dass sie ihre Textlinks /Werbung in dem richtigen Umfeld präsentieren.

Und bis vor einiger Zeit war das auch so: Textlinks entsprachen thematisch wirklich dem, worum es in dem jeweiligen Blog ging. Seit einiger Zeit muss man aber einfach bemerken, dass Werbe-Botschaften sich vor allem (wenn nicht ausschließlich) daran orientieren, wonach der Besucher zuletzt gesucht hat.

Wer zuletzt Leberwurst gegoogelt hat, der kann sich auf Foto- oder Computerblogs begeben, ja, wahrscheinlich auch auf Vegetarierseiten: Die Werbeeinblendungen werden sich vom Thema der Website kaum mehr beeinflussen lassen.

Und dann ist es vollkommen wurscht, ob das Blog ein Thema hat und eine Lesergemeinde, die sich dafür interessiert. Es ist einfach nur noch eine beliebige Leinwand, auf der Werbe-Anbieter das einblenden, was sie anhand ihrer gesammelten Daten für den jeweiligen Besucher für passend halten.

Zusammen mit den mickrigen Erlösen wird das wohl in naher Zukunft dafür sorgen, dass einiges an Werbung wieder aus den Blogs verschwindet – was ja auch nicht schlecht sein muss.

Objektivadapter für Nikon-Linsen an Canon-Gehäuse: Viel Spass für wenig Geld

Montag, den 21. Juni 2010

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Nach jahrelanger Nikon-Nutzung fällt es schon schwer, eine Canon-Spiegelreflex zu kaufen. Dass ich die Anschaffung der Canon EOS 550D samt Kitobjektiv EF-S 18-55mm
nicht nur nicht bereut habe, sondern inzwischen recht viel Spass an der Sache habe, liegt auch an Kleinigkeiten. Zum Beispiel an einem Objektivadapter von meinfoto.com für schlappe 20 Euro.

Normalerweise ist eine Nutzung der Nikon-Linsen an einer Canon nicht spaßig: Der Adapter überträgt keine Automatikfunktionen und keinen Autofokus, es ist wirklich fast alles auf manuelle Einstellungen zurückgesetzt. Das ist beim Fotografieren auch dann schwierig, wenn man normalerweise schon weitestgehend auf Automatikfunktionen verzichtet, denn zumindest den Autofokus möchte man beim Fotografierennicht missen.

Bei Videoaufnahmen mit der DSLR ist das aber anders: Erstens ist die manuelle Einstellung der Schärfe hier sowieso angebracht, zweitens kann man die manuelle Belichtungssteuerung noch dadurch aufwerten, dass die automatische Iso-Anpassung die Belichtung regelt. Und so kommen alte Schätzchen wie das Nikon 1,8/50 mm oder das 1,8/85 mm wieder zu neuen Ehren. Diese sogenannten Prime-Lenses bieten aufgrund der hohen Lichtstärke gerade bei großen Öffnungen ein schönes Bokeh, recht knappe Tiefenschärfe.

Der Objektivadapter wurde schnell geliefert, passt hervorragend und entgegen meiner ersten Planung werde ich den einen Adapter durchaus für mehrere Objektive nutzen: Auf die paar Sekunden, bis man nicht nur Objektiv sondern auch noch den Adapter gewechselt hat, kommts auch nicht mehr an.


Eine Seite von Joachim Ott