Canon EOS 550D Kit inkl. EF-S 18-55mm IS
Vor kurzem angekommen, zu einem richtigen Test hat es noch nicht gereicht, aber zum ersten Ausprobieren.
Die erste Ernüchterung kam freilich gleich nach dem Auspacken: Im Vergleich zu meinen Nikon-Kameras ist die Canon 550D ein etwas zierliches Plastik-Gehäuse, ein Leichtgewicht. Und das Objektiv in einer Hinsicht eine Enttäuschung: Der Fokusring befindet sich ganz vorne am Objektiv und bewegt sich – bei Fokuseinstellungen und beim Zoomen – vor und zurück.
Das bedeutet für mich: Für den geplanten Einsatz für HD-Video mit einem Follow Focus ist es schlicht unbrauchbar. Der greift nämlich an einer bestimmten Stelle an, was ja nun nicht mehr geht. Dabei hatte ich mir solange überlegt, ob ich mir anstelle des Kit-Objektives 18-55mm IS nicht gleich das lichtstarke Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC (Bildstabilisator)
kaufen soll. Die Preisdifferenz betrug rund 320 Euro und ich dachte mir, angesichts der auf mich zukommenden Zubehörteile für HD-Video spar ich mir das erst mal. Im Endeffekt wäre allerdings das Tamron dann billiger gewesen…

Tamron 2,8 17-55 mm VC
Egal, zum Probieren muss jetzt erst einmal dieses Objektiv reichen. Überhaupt versuche ich wohl als nächstes, meine Nikon Prime Linsen einzusetzen, was mit einem Bajonett-Adapter möglich sein soll. Auch die Sonnenblende für das Kit-Objektiv wurde eingespart und muss nachgekauft werden.
Auch in einer anderen Hinsicht war ich überrascht: Seit dem Kauf meines letzten Nikon-Gehäuses sind doch schon zwei Jährchen ins Land gegangen. Und das ist offensichtlich für die Entwicklung bei digitalen Kameras eine lange Zeit. Auch bei den Foto-Fuktionen der neuen Canon hat sich sehr viel getan und sie ist dank vieler manueller Einstellungen und technischer Helferlein viel mehr als eine Knipse. In dieser Hinsicht also eine positive Überraschung.
Das gedruckte Handbuch wurde erfreulicherweise nicht eingespart, und so kann man ganz entspannt im Sessel mit Handbuch und Kamera herumprobieren, bis man einen Überblick über die Funktionen hat.