Monatsarchiv für Dezember 2009

Haystack: Börse für Webdesigner

Mittwoch, den 9. Dezember 2009
Web-Designer finden bei Haystack

Web-Designer finden bei Haystack

Wer im englischsprachigen Raum Webentwickler und Webdesigner sucht, der hat es einfacher: Dort sind Freelancer-Börsen und Portfolio-Plattformen zahlreicher (und schöner).

Eine davon ist Haystack : Find a great web designer by style, budget, and location, wo man regional suchen kann, aber auch nach Budget.

Neuer, schöner, größer: Apples Imac 27

Montag, den 7. Dezember 2009
Neuer Imac 27 neben dem alten 20-Zöller

Neuer Imac 27 neben dem alten 20-Zöller

Der alte hatte 20 Zoll, der neue hat 27 Zoll: Das reicht schon für größere Flyer und Broschüren. Und für einige Fenster verschiedener Programme. Mein neuer Imac ist ausgepackt und in Betrieb genommen. Apples Migrationsassistent hat alles brav hinüber geschaufelt, nur ein Firewirekabel von 400 auf 800 musste ich erst noch express ordern.

Ein paar Feinheiten müssen noch angepasst, ein paar Programme upgedatet oder neu gekauft werden, dann kann es richtig losgehen. Und die Frage, ob das denn nicht doch zu groß ist, kann ich ruhigen Gewissens verneinen: 27 Zoll erscheinen mir sehr angenehm zum Arbeiten. Und wie immer geht mit dem Neuen auch erst mal wieder alles viel schneller…

Technische Anmerkungen für alle, die es interessiert:

  • Umzug auch von OS-X 10.4 direkt auf 10.6 ist kein Problem
  • Das Firewirekabel 400/800 kaufen und bereit legen, bevor man den Mac das erste Mal startet
  • Rosetta mit installieren für alte PowerPC-Programme
  • Photoshop 7 läuft definitiv nicht mehr, CS3 und CS4 sollen keine Probleme machen
  • Indesign 2 lässt sich unter Snow Leopard auch nicht mehr zum Leben erwecken
  • Beim Umzug kann man Programme nur pauschal übernehmen – auch wenn man schon weiß, von was man sich trennen wird nach dem Umzug
  • Aufräumen also erst nach dem Umzug. Noch ungetestet: AppCleaner soll alte Programm rückstandsfrei entfernen
  • Es empfiehlt sich ein Update von 10.6 unmittelbar nach dem Umzug.

Photofriday: homemade

Freitag, den 4. Dezember 2009
'Homemade' beim Photofriday: Pfitzauf

'Homemade' beim Photofriday: Pfitzauf

[Auf das kleine Bild klicken für eine größere Ansicht]
Thema beim Photofriday in dieser Woche: homemade. Mein Bild sind die Pfitzauf (ein schwäbisches Gericht), die ich in der vergangenen Woche auf testschmecker.de vorgestellt hatte.

Ansonsten war das eine ereignisreiche Woche: Von den drei PCs im Haus musste einer virenverseucht zum Spezialisten, und dann kam – ein wesentlich positiveres Erlebnis – meiner neuer Imac. Der wird mich in der kommenden Woche auf Trab halten…

Smarte Multimedia-Website: “about great people”

Donnerstag, den 3. Dezember 2009
Website: about great people

Website: about great people

Meine Web- und Multimedia-Entdeckung in dieser Woche: about great people. Noch etwas sparsam, was den Inhalt betrifft, aber äußerst effizient gemacht: Super einfach zu navigieren, zwar wenig aber guter Inhalt, Multimedia sinnvoll und zweckmäßig eingesetzt.

Meine Lese-Empfehlung sind natürlich die Bangkok Baby Cops.

Jeff Jarvis: Was würde Google tun?

Mittwoch, den 2. Dezember 2009

Jeff Jarvis: Was würde Google tun?Was würde Google tun?: Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert Zwei Dinge gleich vorneweg: Jarvis ist nicht nur eine Ikone der Web-Welt, er ist auch ein ganz unverhohlener Fan von Google. Und: Der etwas absurde Titel kommt wohl von einem in den USA weit verbreiteten Auto-Aufkleber: WWJD? Soll heißen: What would Jesus do? Ein Vergleich, der die Suchmaschinen-Firma auf eine ganz neue Stufe hebt.

Jarvis ist mittlerweile nicht nur Journalist, er wird gerne auch als Web-Spezialist zu allen möglichen wichtigen Tagungen eingeladen. Auf dem World Economic Forum in Davos 2008 wurde er zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Medienwelt gewählt.

Auf mehr als 400 Seiten versucht er in dem Buch darzulegen, warum Google in (fast) allem Recht hat und was man daraus lernen kann – fürs Web oder auch fürs Leben. Und auch wenn das jetzt moraltheologisch klingt, das Lesen macht trotzdem Spass, wenn man aktuelle Entwicklungen in der Medienwelt aufmerksam verfolgt.

Jarvis analysiert Google, seine Regeln und Ethik, seine Strategie. Mit “Wenn Google die Welt regierte” versucht er das auf alle möglichen Wirtschaftszweige zu übertragen. Manchmal ist das lustig, manchmal spannend, manchmal absurd. So muss er denn auch offen zugeben, dass er selbst mit dem Buch gegen so ziemlich alles verstösst, was er darin predigt. Sonst müsste er nämlich kein Buch herausgeben, sondern die Inhalte im Internet frei zugänglich machen, als Open Source sozusagen, von der Community weiterentwickeln lassen und als Plattform für viele andere Menschen zugänglich machen.

Letztlich – so ist die Welt – hat er den Buchverlag gewählt, um relativ schnell und einfach an die Kohle zu kommen. So viel zu Theorie und Praxis…

Dennoch wird jeder, der sich im Web bewegt und vielleicht eigene Angebote dort unterhält, viele Anregungen bekommen. Und auch diejenigen, die (noch( glauben, ihre Welt sei und bleibe von den Entwicklungen im Web unberührt, wird das zu denken geben.

Gute und informative Unterhaltung, entgegen dem ersten Eindruck ohne erhobenen Zeigefinger. Und damit ist es die rund 20 Euro wirklich wert.


Eine Seite von Joachim Ott