Tagesarchiv für 23. November 2009

Nachklapp zum „Welt am Sonntag” eMag: Überflüssig

Montag, den 23. November 2009

Nachdem es nun wirklich verblüffend einfach war, an einen Gutschein-Code zu kommen, habe ich auch das Welt am Sonntag eMag getestet. Und: Ich bin enttäuscht.

Aufmachung und Navigation sind noch recht klar und einfach. Was die sogenannte eMag-Oberfläche nun besser machen soll um an “normale” Inhalte zu kommen – Text und Bild, Flash, Audio, Video – erschließt sich mir nicht. Da ist nichts, was man nicht genauso gut – oder besser – mit einem ganz normalen Redaktionssystem und dem vernünftigen Einsatz von “normalen” Mitteln plus Flash, Audio und Video hinbekommen hätte. Plus etwas Werbung zur Finanzierung. 1,50 Euro pro Ausgabe ist zwar erschwinglich, aber dafür?

Alles wirkt etwas langsamer, lädt relativ lange, lässt sich dafür aber – mit deutlichen Abstrichen an der Schärfe – im Vollbildmodus darstellen. Langsames Aus- und Einblenden neuer Seiten mag beim ersten Mal effektvoll sein – danach nervt es und hält unnötig auf.

Schade, dass das, was man jedem Einsteiger ins Internet predigt – Besucher sollen schnell und einfach an gute Inhalte kommen, angemessener Einsatz von Multimedia und ein bißchen Werbung ist auch ok – bei den Profis der Medienwelt nicht ankommt.

Mein sonntäglicher Gang zum Bäcker wird weiterhin durch den Einkauf eines kiloschweren Printprodukts der Sonntagspresse gekrönt werden – auch wenn das teurer ist.

PS: Die Werbung im eMag hätte mich ja interessiert, aber die habe ich beim Durchklicken nicht gefunden.

Freelens zeigt die deutschen Fotobuchpreise

Montag, den 23. November 2009
Die deutschen Fotobuchpreise 2010

Die deutschen Fotobuchpreise 2010

Interessierte Fotografen machen sich dafür jedes Jahr auf die Suche: Wer hat die begehrten Fotobuchpreise bekommen, was steckt dahinert, was will oder soll man kaufen. In diesem Jahr gibts eine schöne und ziemlich ausführliche Darstellung bei Freelens: Die deutschen Fotobuchpreise sind vergeben | FREELENS .

Buch und Fotograf werden kurz porträtiert, das Cover und die bibliographischen Angaben sind auch dabei. Prima, Dankeschön!

Die angegebenen Preise bis zu 250 oder gar 500 Euro machen einen zwar leicht schwindlig. Aber auch in der Preisklasse bis etwa 60 Euro habe ich einige vielversprechende Titel entdeckt.


Eine Seite von Joachim Ott