Monatsarchiv für Oktober 2009

Buchmesse-Impressionen

Montag, den 19. Oktober 2009
Jan Weiler auf der Buchmesse

Jan Weiler auf der Buchmesse

Ein Tag auf der Frankfurter Buchmesse: Früh aufstehen, lange fahren, viel Messerummel, Gedränge und Geschubse und tausende von Ständen mit interessanten Themen und Büchern. Leider habe ich noch immer kein Konzept, wie man stressfrei durch die Buchmesse kommt und dann alles gesehen hat, was einen interessiert.

Von den zahlreichen Veranstaltungen hatten wir Jan Weiler auf dem Blauen Sofa besucht, ansonsten gab es so ein paar Klassiker, bei denen man vorbeischauen musste.

Der Branche geht es nicht so doll, hört man allerorten. Auf der Messe gibt sich natürlich alles optimistisch, schließlich gehts auf das Weihnachtsgeschäft zu. Von den E-Books, denen die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am Sonntag eine ganze Seite widmete, war auf der Messe nicht viel zu sehen.

Dafür viele interessante Neuerscheinungen bei den Lieblingsverlagen, ein paar Neuentdeckungen und die Gewissheit, dass man eigentlich ein paar Tage mehr einplanen sollte.

Ach ja: Jan Weiler plauderte aufschlussreich und kurzweilig. Ein Routinier eben, der mit Moderatorin und Publikum locker umgehen kann. Wirkt im richtigen Leben genauso sympathisch, wie in seinen Kolumnen und Büchern.

Tipp der Blogpiloten: 5 Blogs zur Buchmesse 2009

Freitag, den 16. Oktober 2009

Rechtzeitig zum Buchmesse-Wochenende: 5 Blogs zur Buchmesse 2009 vorgestellt vom Weblog blogpiloten.de. Natürlich ist auch das offizielle Blog der Frankfurter Buchmesse dabei, aber einige andere sind mindestens ebenso interessant.

Ich zweifle nur, dass mir das wirklich weiter hilft: Nachdem ich schon bei der Übersicht des Samstags-Programms fastgescheitert bin (naja, ein paar Sachen habe ich mir schon notiert), bin ich von der Informationsflut etwas erschlagen. Da ist es generell schon hilfreich, wenn beispielsweise beim Blog lovelybooks konkrete Tipps für einzelne Messetage gegeben werden.

WordPress-Umbauten

Mittwoch, den 14. Oktober 2009
Beispielbild für CSS-Schatten

Jetzt könnte ich mal für einige Zeit ein Baustellenschild rausstellen: Nach meinem Umzug zu all-inkl.de und dem Update auf WordPress 2.8.4 kommen jetzt noch ein paar kleine Korrekturen und dann als nächstes ein neues Layout.

Bislang kämpfe ich noch mit kleineren Tücken: Mein Uralt-Wordpress basierte auf WP 1.5 und Latin, heute laufen alle neuen Blogs standardmäßig mit UTF-8. Beim versuch, das anzupassen bin ich aber gescheitert. Weder durch andere Einstellungen noch durch ein Plugin, das die Datenbank überarbeiten sollte ließen sich die hässlichen Sonderzeichen bei Umstellung auf UTF-8 verhindern.

Dafür habe ich mir von Michael Preidel die “supereinfachen CSS-Schatten für Bilder” geholt – bislang sind meine Schatten noch handgemacht. Mit CSS hätte ich später die Möglichkeit, das zu verändern oder einfach ganz abzuschalten.

WordPress-Umzug

Sonntag, den 11. Oktober 2009

Wunderbare Welt der Technik! Mich fasziniert das immer wieder: Ein Weblog einrichten, anpassen, umziehen. In diesem Fall umziehen, mit meinem eigenen, diesem hier, das schon arg in die Jahre gekommen war. Immer wieder aufgeschoben, dann spontan angepackt und nach wenigen Stunden läuft alles unter neuer Adresse bei meinem Lieblings-Provider all-inkl.de. Wesentlich aufwändiger wird da wohl das Update der WordPress-Version, das neue Layout und eine neue Struktur. Wer A sagt…

Update 14.10.2009: Und jetzt ist auch WordPress auf den neusten Stand gebracht (WP 2.8.4). Allerdings ist es mir noch nicht gelungen, auf UTF-8 umzustellen und Umlaute in den Griff zu bekommen. Einstellung derzeit ISO-8859-15, und ich weiß nicht, ob das Nachteile hat (außer, dass in der Admin einzelne Umlaute (nicht alle) verhackstückt sind.

Bravo Brigitte!

Dienstag, den 6. Oktober 2009

Tja, nun muss ich mich eben mal als Brigitte-Leser outen, andere springen ja auch über ihre Schatten. Genau genommen lese ich die Zeitschrift, die meine Frau regelmäßig nach Hause bringt ja nicht so genau: Buchvorstellungen und Rezepte schaue ich mir immer an, ab und zu gibt es gute und gut gemachte Dossiers und andere Themen für mich. Und ich finde, die Brigitte ist – sofern ich das mit meinem eingeschränkten Überblick beurteilen kann – auch aus journalistischer Sicht eine gute Zeitschrift.

Schon immer hat mich etwas gewundert, dass eine Zeitschrift mit so aufgeklärter Weltanschauung sich mit Anzeigen halbnackter, dürrer Models umgibt und auch in den eigenen Modebeiträgen Fotos veröffentlicht, die dem Ideal der Modebranche entsprechen, aber eben nicht der Realität. “Hungerhaken” trifft es dabei meiner Meinung nach nur unzureichend. Ich habe auch vor denjenigen Frauen großen Respekt, die mit großer Selbstdisziplin dieses Ideal erfüllen. Suspekt sindmir eher die Modemacher und Werbemenschen, die an diesem Frauenbild festhalten.

Vielleicht ist das nun ein erster Schritt, um Mode und Werbung zu ändern. Models, die “mitten im Leben” stehen, sollen künftig in Brigitte abgelichtet werden. Ein großes Lob für diesen mutigen Schritt. Auch Journalistinnen und Journalisten verstecken sich ja sonst nur allzu oft hinter dem Argument, man müsse etwas so und so machen, der Leser / die Leserin wünsche sich das. Ich werde das mit Spannung verfolgen und wünsche mir, dass die Brigitte-Redaktion Erfolg hat.


Eine Seite von Joachim Ott