Monatsarchiv für Mai 2009

Freiamt: Panoramablick bis zu den Vogesen

Freitag, den 15. Mai 2009

Panoramablick von Freiamt

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Das Bild zum Wochenende, das wieder schon und sonnig werden soll (zumindest bei uns). Panoramablick von den Schwarzwaldhöhen in Freiamt.

Creattica: Kreatives aus Print und Web

Mittwoch, den 13. Mai 2009

creattica.com

Und noch eine schöne Webiste für all die Kreatievn, die Tag für Tag nach Anregungen suchen: Creattica.com ist noch relativ jung, schick aufgemacht und hat doch schon fast 3.000 Logos und Designs vorzuweisen. Neben Logos und Visitenkarten gibt es noch die Kategorien Flash- und CSS-Websites, Photoshop-Art und Posters. Aber die ersten vier dürften wohl die interessantesten Bereiche sein.

Daneben gibt es einen englischsprachigen News-Bereich. Und man hat die Möglichkeit, jede Kategorie nach den jüngsten oder den am besten bewerteten Entwürfen zu sortieren.

E-Commerce-Lösungen für WordPress

Montag, den 11. Mai 2009

E-Commerce mit WordPress

Alle Jubeljahre taucht das Thema mal wieder auf – und erfreulicherweise hat sich in der Zwischenzeit dann doch einiges getan. Gerade bin ich auf einen Artkel gestoßen, in dm es mal wieder um E-Commerce-Lösungen mit WordPress geht: Verkaufen unter WordPress: 9 brauchbare E-Commerce-Lösungen . Ich habe zwar alle nur oberflächlich angesehen, aber einige scheinen mir interessant.

Schwachstellen sind mit Sicherheit die Zahlungswege, die eingebaut oder eben nicht eingebaut sind. Und die zahlreichen Eigenheiten, die man bei einem Versand in Deutschland berücksichtigen muss.

Man favorisierte Lösung ist ja mittlerweile eine Kombination aus einem Redaktionssystem (basierend auf WordPress) und einer davon unabhängigen, aber im Layout angepassten Shoplösung mit XT Commerce. Wählt meine keine zuexotischen Designs und vertraut auf den klassischen Dreispalter, lässt sich beides optisch leicht anpassen. Die Shop-Betreiber legen manchmal aber sogar Wert darauf, dass man optisch klar erkennt, ob man sich im Shop befindet oder im allgemeinen Info-Teil der Website.

Auch die Verwaltung der beiden Bereiche ist kein Problem, auch nicht wenn der Website-Betreiber beides selbst verwalten möchte. Zwei Zugänge sind nicht wirklich problematisch, man kann ja für beide sogar die gleichen Daten wählen, die sich der Rechner dann aber sowieso merkt.

Die Plugin-Lösungen für WordPress dürften was sein für sporadische Angebote oder ein kleines Angebot, für das es eigentlich keinen eigenen Shop braucht. In allen anderen Fällen dürfte Die WordPress-XTC-Kombination praktikabler sein.

Das HDR-Foto zum Wochenende

Freitag, den 8. Mai 2009

HDR-Testlauf mit Photomatix

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Nachdem ich mich lange gesträubt habe (unter anderem wegen solcher Beispiele), mich intensvier mit der HDR-Technik auseinanderzusetzen, bin ich nun doch nicht mehr dran vorbeigekommen. Und siehe da: Ich bin nun nicht mehr nur sehr angetan, sondern auch überzeugt davon, dass sich dieser Schritt lohnt. Obwohl es natürlich immer eine Gratwanderung ist zwischen Verstärkung einer Lichtstimmung und Verfälschung.

Die etwas intensivere Auseinandersetzung mit der meiner Meinung nach genialen Software Photomatix von hdrsoft hat nun doch die letzten Zweifel beseitigt. Obiges Beispiel trägt noch das Wasserzeichen der Demosoftware, aber wenn meine Recherchen keine bessere Lösung finden für die HDR-Erzeugung am Mac, dann werde ich dort 70 Euro anlegen.

Ausschlaggebend waren letztlich die Überlegungen eines Freundes, dem das Fotografieren mit Stativ für die Erzeugung von drei deckungsgleichen Bildern ebenfalls zu aufwändig war. Und ich weiß ja nun auch aus der Panorama-Fotografie, dass Schlepperei und Zeitaufwand durch das Stativ enorm zunehmen. Die Folge ist eine sicher auch psychologische Hemmschwelle…

Die Überlegung war, aus einem RAW-Format erst im Nachhinein drei unterschiedlich belichtete Bilder zu machen. Aber auch die RAW-Bearbeitung ist ja nicht ganz ohne. Die jetzt ausprobierte Variante (jaja, wahrscheinlich ziehe ich dann doch wieder mit Stativ los) sieht so aus, dass ich mit der Auto-Bracketing-Funktion mit fixer Blende drei Serienbilder aus der Hand mache.

Nach meinen Freihand-Tests schafft es die Software, auch diese deckungsgleich übereinander zu legen. Also gibt es jetzt wieder eine neue Baustelle. Bleibt als nächster logischer Schritt die Erzeugung von HDR-Panoramas…

Web-Visionär Jarvis: Wende bei den Zeitungen

Donnerstag, den 7. Mai 2009

Website von Jeff Jarvis

Website des Medien-Experten Jeff Jarvis

Die Internet-Gemeinde beschäftigt sich gerne und ausgiebig mit dem Thema Printmedien. Da fallen dann schon mal Ausdrücke “totes Holz” um indirekt auch den Zustand der Branche zu beschreiben. Oder es werden einige der ach so zahlreichen Beispiele genannt, wo Tageszeitungen den Anschluss an das Internet-Zeitalter verschlafen haben.

Daran kann man sich mit Freuden beteiligen, muss man aber nicht. Schon gar nicht als Journalist, der gute Zeitungen und Zeitschriften ebenso liebt wie gute Websites. Außerdem kann man inzwischen auch eine ziemlich umfangreiche Liste anlegen mit Verlagen und Redaktionen, die den Web-Trend eigentlich gar nicht verschlafen haben – und trotzdem herumkrebsen, weil Ihnen Anzeigen und Abo-Kunden wegbrechen.

Eine weitere Vorhersage über die Zukunft der Print-Medien wagt aktuell der als “Web-Visionär” betitelte Jeff Jarvis: : “Staatshilfe für Verlage? So eine Idee ist absurd” – so fasst Spiegel Online das Interview in der Überschrift zusammen und beginnt den Artikel mit einer weiteren Kernaussage, die so überraschend freilich nicht ist: “Dieses Jahr wird eine echte Wende bringen.”

Für die USA sagt der Medienexperte ein massenhaftes Zeitungssterben voraus, das aber nach anderen Medienberichten bereits begonnen hat. Im Interview plaudert er kenntnisreich über Verlage und Medien, über Online-Dienste und Trends. Und er gibt gute Ratschläge zum Überleben der Zeitungen. Das ist solange amüsant, bis es zum Thema Einnahmen kommt. Da beschleicht den Leser doch allmählich die Ahnung, dass auch Experten hier noch lange zusehen und analysieren werden, aber zur Zeit kaum handfeste Ratschläge geben, geschweige denn Konzepte entwickeln können.

Als positives Beispiel führt Jarvis Merchandising an, wenn schon Internetbenutzer nicht für Inhalte zahlen wollen. Oder Spenden. Wer sich für die Zukunft der Print-Medien interessiert, sollte das Interview lesen – auch wenn es nicht gerade beruhigend wirkt.


Eine Seite von Joachim Ott