
Der Weg zum guten Panorama ist steinig und mit einigen Hürden gepflastert: Wer macht gute Abzüge in diesem exotischen Format? Woher bekommt man gute, massgeschneiderte Passepartouts in diesen Formaten? Und wie kommt man an gute Rahmen?
Für professionelle Ansprüche gibt es ausreichende Lösungen für alle diese Fragen. Kniffliger wird die Sache, wenn man das mit kleinem Budget realisieren möchte.
Hier meine beiden Favoriten:
Kleinere Panoramaformate kann man gut mit einem Tintenstrahler ausdrucken. Wichtig ist, das Format richtig einzustellen, damit der Drucker nicht nach 297 mm aufhört… Epson-Drucker wie mein aktueller R 285 bieten die Möglichkeit, individuelle Papiermaße einzustellen. Für ein Panoramaformat im Seitenverhältnis 1: ergibt sich bei 210 mm Höhe eine Breite von 630 mm – das sollte genügen.
Ich mache meine kleiner, schneide mit einem Edelstahl-Lineal den Druck nachher so, dass ein 2 mm breiter weißer Rand bleibt. Als Hintergrund dient ein grauer Foto-Karton, der genau für drei IKEA-Rahmen des Typs RIBBA mit den Maßen 50 x 23 cm (9,99 Euro) reicht. Der kleine Rand ersetzt das Passepartout nicht perfekt, sieht aber vor dunklem Hintergrund relativ edel aus.
Größere Panoramaformate gehen zwar auch noch auf meinem Drucker. Aber bei posterxxl.de kann man das Format 90 x 30 cm für 11,99 Euro bestellen (plus Porto). Dankenswerterweise hat IKEA auch dafür den passenden RIBBA-Rahmen: Das Format 88 x 30 cm (für 15,95 Euro). Auch hier muss man mit dem Messer dran wegen der überfälligen zwei Zentimeter. Auf ein Passepartout und einen Hintergrund verzichte ich hier, das Panorama ist formatfüllend.
Beide Varianten bleiben also deutlich unter der für hochwertigere Lösung fälligen 100-Euro-Grenze. Die RIBBA-Rahmen gibts in Natur und Schwarz, auch im Versand. Der Aufwand lohnt sich eher, wenn man gleich drei auf einmal macht, finde ich.
