Monatsarchiv für Juni 2008

Buchprojekt und PR: Elementare Missverständnisse

Montag, den 16. Juni 2008

Zur Zeit arbeite ich an einem Buchprojekt, mit dessen Redaktion mich ein Verlag beauftragt hat. Das bedeutet viele Kontakte nach außen, viele Anfragen, meistens sehr nette Gespräche und auch Hilfsbereitschaft – in Maßen.

Da ist zum einen die Tatsache, dass viele Gemeinden auf redaktionelle Anfragen nicht vorbereitet sind. Es gibt kein Material, manchmal nicht mal einen konkreten Ansprechpartner. Aber oft viel guten Willen und die Bereitschaft zu helfen. Das ist fein.

Über eine Sache bin ich aber jetzt gleich mehrfach gestolpert, die mich nicht loslässt. Da wird eine redaktionelle Anfrage freundlich aber entschieden abgelehnt, weil man eine eigene Veröffentlichung plane. Hallo?

Liebe Kollegen da draußen, mal abgesehen davon, dass das nicht kollegial ist: Was treibt euch dazu? Die Angst vor der Konkurrenz? Welche Konkurrenz könnte ein Beitrag in einem 240seitigen Buch sein für eine Veröffentlichung, die sich nicht auf einer Doppelseite sondern ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt? Und wie kommen berühmte Autoren dazu, Vorabdrucke sozusagen zu verschenken? Weil es das Interesse für ein Thema steigert.

Es ist ja nicht so, dass man einen Beitrag in einem Buch mit dem “Scoop” einer Tageszeitung vergleichen könnte, der ganz großen topaktuellen und exklusiven Geschichte, die man vor den Mitbewerbern bis zur Veröffentlichung geheim halten muss. Und die dann alle anderen Berichte in den Schatten stellt.

Noch immer ist es so, dass jede Veröffentlichung – sei sie nun in den Augen der Betroffenen positiv oder negativ – letztlich eine Werbung für eine Sache macht. Weswegen sich ja auch kritische Journalisten ja nicht überlegen, eine Sache zu kritisieren. Kritik ist immer noch viel positive Zuwendung.

Nein, die wirkliche Strafe unter Medienschaffenden ist die Nicht-Beachtung, das Nicht-Schreiben über ein Thema. Ziemlich obskur, wenn gerade dieses Nicht-Schreiben von Leuten eingefordert wird, die auf der anderen Seite in irgendeiner Funktion für eine Gemeinde, für eine Einrichtung, einen Verband im Dienste der Öffentlichkeitsarbeit tätig werden. Da ist wohl noch einiges an Aufklärung nötig über die Welt der Medien…

Photofriday: Movement

Freitag, den 13. Juni 2008

Photofriday: Movement

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Thema beim Photofriday: Movement. Ich weiß gar nicht genau, wie diese Sportart (aufgenommen an einem Nordseestrand) heißt: Strandsegler? Es waren noch Kite Buggies unterwegs, aber die sind wegen der langen Leine schlecht formatfüllen zu fotografieren.

Tschuldigung

Donnerstag, den 12. Juni 2008

Oliver Timmermann hat mich mit einer Mail auf einen RSS-Fehler aufmerksam gemacht, Danke dafür. Übrigens arbeitet er derzeit wohl an einem vielversprechenden Photoblog, bin gespannt, was da rauskommt.

Aber bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass meine Kommentarbenachrichtigung wohl schon seit langem nicht mehr richtig funktioniert: In den mehr als 80 Spam-Kommentaren seit meinem letzten Besuch dort hatten sich doch auch einige “echte” Kommentare angesammelt.

Tschuldigung für die Wartezeit, ich werde das jetzt öfters kontrollieren bzw. ernsthafte Fehlersuche betreiben, damit die Benachrichtigung wieder geht.

Professionelle Video-Beispiele

Mittwoch, den 11. Juni 2008

Philip Bloom

Über einen Link im Feedreader gefunden, kann aber nicht mehr nachvollziehen, wem ich dafür Danke sagen muss: Alone in Tokyo. Bloom dreht beeindruckende Videos in Film- bzw. Fernsehqualität, hochprofessionell. Dieses Stück ist eher ruhig und besinnlich, wechselt mit Zeitraffer- und Zeitlupenaufnahmen, schöne Musik dazu.

Neben seiner großen Sony EX1 setzt er wohl auch die Canon HV30 ein und schafft damit die gleichen tollen Eindrücke. Zu verdanken ist das wohl vor allem auch einem rund 1.000 Dollar teuren Zubehörteil, Letus, mit dem man Tiefenschärfe sehr gut steuern kann und somit Motive fast freistellen kann vor ihrem Hintergrund. Wenn ich jemals eine Chacne sehe, mit Videos Geld zu verdienen, gehört dieses Teil sicher mit zu den ersten Anschaffungen.

Visitenkarten

Dienstag, den 10. Juni 2008

Visitenkarten

Ewig vor mir hergeschoben, jetzt endlich mal ratzfatz selbst gemacht: Visitenkarten. Konnte nicht wiederstehen, bei den Preisen… Sind zwar nur 250 Stück, aber man will ja nicht ewig das gleiche sehen. Als nächstes vielleicht mal Werbepostkarten. Flyer brauche ich keinen, da setz ich doch eher auf meine Websites, die eigene, und die, die ich für andere mache. Das ist aktueller und anschaulicher.


Eine Seite von Joachim Ott