
Nachdem ich für verschiedene Projekte immer und immer wieder die verschiedenen Themensammlungen durchgegangen bin bleibe ich neuerdings zunehmend bei sogenannten “Premium-Themes” hängen. Was sind Premium-Themes? Ganz einfach: Das sind solche, für die man bezahlen soll.
Natürlich war das Ganze für mich zuallererst Bääh. Wordpress hat eine der größten sogenannten Communities, tausenden von freien Themen und gute Foren in deutsch und englisch. Außerdem kann man mit wenig Erfahrung Themes selbst anpassen oder gar komplett neu entwickeln. Wer das schon mal gemacht hat, der kennt aber auch den Charme fertiger Lösungen, die es in deutsch gibt, schon vorneweg mit ein paar wichtigen (funktionierenden) Plugins ausgestattet und vielleicht sogar Support, wenn was nicht auf Anhieb klappt.
Die Bezahl-Themen aber gewinnen bei mir zunehmend an Reiz. In einem neuen Projekt steckt immer relativ viel Arbeit. Wenn man sich für rund 100 Dollar (etwa 60 bis 70 Euro?) einen guten Teil davon abnehmen lassen kann, warum nicht? Das Layout lässt sich ja immer noch anpassen, so dass man sich von anderen Angeboten abhebt. Und gerde für professionellere Auftritte sind die meisten dieser Themes gut gerüstet mit vorbereiteten Werbeflächen, Flash-Einbindungen, Foto-Galerien etc.
Einer meiner ersten Favoriten war das WP-Theme Revolution. Etwas vergleichbares gibt es übrigens auch kostenfrei von Michael Oeser, das Branford-Magazine. Dort sind nach Oesers Auskunft Elemente sowohl aus dem Revolution-Theme als auch von Mimbo von Darren Hoyt eingeflossen.
Entweder ich entdecke das erst jetzt zunehmend, oder die Angebote wachsen zur Zeit wirklich stark. Die meisten haben eindeutig Magazin-Charakter, was wieder einmal mehr belegt, dass sich Wordpress eben auch gut als (gar nicht so kleines) CMS eignet.
Weiterer Vorteil der bezahlten Lösungen: Sie sind oft schon kurz nach Erscheinen einer neuen Wordpress-Version auch für diese verfügbar. Allerdings ist meine Begeisterung für WP 2.5 inzwischen schon wieder deutlich abgekühlt, weil auch bei mir der bekannte http-Fehler beim Bilder-Upload auftritt. Eine Lösung, so habe ich neulich gelesen, sei als nicht dringlich eingestuft und erst für WP 2.6 vorgesehen.