Monatsarchiv für April 2008

Meine seltsamen Erlebnisse mit der Post

Mittwoch, den 30. April 2008

Mit der Deutschen Post bin ich seit einiger Zeit nicht mehr wirklich dick verbunden. Früher hatten Briefe für mich einen hohen Stellenwert, und meistens trugen sie natürlich auch eine persönliche Handschrift. Auch Geschäftsbriefe können und sollen ja nach was aussehen.

Mit Fax (das man ja fast schon als tot bezeichnen kann) und vor allem mit Email trat die “Schneckenpost” zunehmend in den Hintergrund: Zu langsam, zu umständlich, immer weniger Briefkästen, immer abstrusere Leerungszeiten der Briefkästen. Und dann die fast schon meditativ zu nennenden Erlebnisse im Postgebäude: lange Schlangen an allen Schaltern, stundenlanges Anstehen, Vorrücken in Zentimeter-Schritten. Das Mithören des entspannten Plaudern eines Postbeamten, der einem Kunden (einem Bekannten?) seine jüngsten Erlebnisse schildert, ganz ohne Hast, frei von allem Stress. Ach, wie schön…

Nicht zuletzt deswegen (weil diese Schlangen zu jeder Tageszeit, an allen Wochentagen bestehen, wann auch immer ich die Post betrete) frankiere ich meine Briefe zuhause und werfe sie dann einfach nur noch ein. Und ich mache das akkurat. Ich habe die neuesten Gebührenverzeichnisse und eine Schablone. Dort sind die Umrisse für verschiedene Briefgrößen drauf und zwei Schlitze, um die Dicke der Sendungen zu testen.

Doch nun: zwei weitere Tiefschläge. Erst unlängst kam eine Büchersendung zurück: Es fehlten soundsoviele Cent zum richtigen Porto. Ich Dummerchen! Also den Bepper runtergemacht, die Sendung zur Post getragen, kurzes Abwarten in der Schlange vor dem Schalter (Ommmmm) – und dann frankiert der Beamte das genauso, wie es zurückkam. Soll ich nun protestieren und unbedingt mehr Porto bezahlen wollen? Nein. Ich halte meinen Mund. Abwarten. Und siehe da: Dieses Mal kommt nix zurück. Irgendwas hat der Beamte bei gleichem Porto richtiger gemacht als ich.

Heute erhielt ich wieder einen Brief zurück Er enthielt nur eine CD. War von mir gewogen worden (20 Gramm) und ausgemessen (nicht größer als ein Standardbrief). Sogar einen Spezialumschlag hatte ich selbst gebastelt. Und dann das: Es fehlen 90 Cent (zu den ursprünglichen 55 Cent) zum richtigen Porto. Stille Verzweiflung, tiefes Grübeln, wiederholtes Nachmessen. Und schließlich die Erkenntnis: Der Brief ist nicht zu schwer und nicht zu groß. Er ist zu klein! Und deswegen kostet er nicht 55 Cent, sondern 145 Cent. Ist ja logisch, irgendwie….

Wordpress 2.5: Popularity-Contest

Dienstag, den 29. April 2008

Das deutsche Forum kennt das Problem wohl gar nicht, aber an anderer Stelle gibt es schon Hilfe: Wer auf WP 2.5 umsteigt und das Plugin Popularity-Contest entweder neu installiert oder updatet, der kann Schwierigkeiten bekommen.

Hier gibt es eine praktikable Hilfe: Im Plugin selbst muss nur eine Kleinigkeit geändert werden. Man beachte auch den dort sich anschließenden Hinweis auf eine Neuinstallation. Dann muss man nämlich an der Datenbank rumpfrimeln, aber auch das ist einfach zu handhaben (das Prefix beachten).

Bei mir lautet die Fehlermeldung bei der Installation, es sei ein fataler Fehler aufgetreten und das Plugin konnte nicht installiert werden. Danach war alles in Butter.

Montreal Photo – das Fotoblog von Julien Roumagnac

Montag, den 28. April 2008

roumagnac

Tolle Lichtstimmungen, schöne Motive, gut in Szene gesetzt: Das Fotoblog von Julien Roumagnac zeigt gute Aufnahmen in einer schicken und doch sehr funktionalen Präsentation: So werden die EXIF-Daten automatisch eingeblendet, die Kommentare und Infos kann man ins Bild (oder hinaus) schieben. Und das Archiv lässt sich ordnen nach verschiedenen Kriterien. Das alles gibts in vier verschiedenen Grautönen, die man selbst wählen kann.

Dass sich der Montrealer Fotograf mit der Fotoblog-Software Pixelpost gut auskennt, sieht man auch in seinen Artikeln und Tutorials. Alles in allem kann man sich hier wirklich lange aufhalten. Und ausnahmsweise gibts unter “About” auch mal einen Blick auf den Fotografen.

roumagnac-porträt

Photofriday: Electricity

Freitag, den 25. April 2008

Photofriday: Electricity

Thema beim Photofriday: Electricity. Das Bild entstand in der Pariser Metro.

Wieder da: Silikonbänder

Donnerstag, den 24. April 2008

netzathleten.de

Eine Zeit lang waren sie stets präsent, die farbigen Silikonbänder, die man am Handgelenk trug, um seine Meinung zu etwas kundzutun, etwas zu unterstützen etc. 2004 war es noch das von Lance Armstrong bekannt gemachte Livestrong, es folgten schwarz und weiß (”Make poverty history”) und einige andere. Inzwischen sind wir bei blau-gelb: “Sports for human rights” heißt die Devise der Netzathleten, die sich für Menschenrechte und Pressefreiheit einsetzen – auch und gerade in Zeiten der Olympiadiskussion um China und Tibet.


Eine Seite von Joachim Ott