Monatsarchiv für Januar 2008

FlashDen – Stock Flash, Audio, Video und Pixel Fonts

Mittwoch, den 16. Januar 2008

Flashden

Geht es Ihnen auch so: Wieder eine schicke Website entdeckt, mit tollen Grafiken und Flash? Tja, da müsste man noch heftig dazu lernen. Oder einen Grafiker kennen. Und einen Programmierer…

Aber oft steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Aber Flash gibts längst auch wie Fotos, Icons etc. aus Archiven billig zu kaufen. Eine Quelle dafür ist FlashDen, wo man auch Audiodateien, Video und Pixel Fonts herunterladen kann. Auch das Verfahren ist ähnlich wie bei vielen Angeboten der Stockfotografie: Konto einrichten, einen Beitrag einzahlen und dann downloaden.

Es gibt massenhaft Angebote für 1 Dollar, der größte Teil des Angebots liegt nach meiner ersten Schätzung unter 10 Dollar.

Mobiles Internet: Zukunftsangebot mit Schwächen

Dienstag, den 15. Januar 2008

mobiles Internet

Habe gerade mit Schrecken bemerkt, dass mir in meiner Kommentarliste einige Sachen durchgerutscht sind in letzter Zeit, die ich gleich freigeschaltet habe. Ist vielleicht auch eine gute Gelegenheit mein Dilemma kurz zu beschreiben.

Ich bin zur Zeit viel unterwegs, habe das auch vorher gut geplant und versucht, mich nicht auf die gelegentlichen DSL-Zugänge und Zwischendurch-Besuche zuhause zu verlassen. Mobiles Internet klingt gut, der Begriff ist auch bei fast allen Netzbetreibern ganz oben auf der Website zu finden. In der Praxis gibt es einige Haken.

Da sind zunächst die Zeitverträge zu nennen. Wer wie ich die meiste Zeit an seinem Schreibtisch festklebt, für den lohnt sich ein Zweijahresvertrag mit 40 oder 50 Euro im Monat nicht so richtig. Zumal damit meistens das Ausland nicht gut abgedeckt ist, trotz Flatrates. Bleiben nicht allzuviele Angebote ohne Vertrag. Bei Minutenpreisen von rund 9 Cent (bei verschiedenen Anbietern, die aber meistens kein UMTS und schon gar kein HSDPA bieten) sind das 7,20 Euro pro Stunde.

Bei meiner Recherche blieben zwei Angebote hängen, die man mit Prepaid-Tarifen vergleichen kann: Da gibt es zum einen das Vodafone-Angebot der Websessions. Funktioniert nach dem Parkuhrprinzip: Man entscheidet sich, 15 Minuten zu surfen (1,95 Euro), 2 Stunden kosten 9,95 Euro und 24 Stunden 14,95 Euro. Der Vorteil: Der 24-Stunden-Tarif gilt auch fürs Ausland. Ist zwar ziemlich happig, aber das kann man schon mal ausgeben, wenn man nicht ewig unterwegs ist. Es geht UMTS und HSDPA – soweit verfügbar.

Die andere Variante ist ein Genion-S-Vertrag von O2. Warum das ein Vertrag mit Zweijahresfrist ist, weiß ich nicht, denn es gibt keinen Monatsbeitrag und und keinen Mindestumsatz. Also wie Prepaid, nur mit Abbuchung. Aber – und jetzt kommts: Man kann ein Extrapaket dazu buchen, in dem monatlich 5 GB Datenverkehr als Flatrate enthalten sind. Mindestlaufzeit drei Monate, kostet 25 Euro pro Monat. Wer das mit dem Vodafone-Tagestarif von 14,95 Euro vergleicht, der wird sich leicht entscheiden – wenn er nicht ins Ausland muss.

In der Praxis hat das ganze noch etliche Schwächen: Die Netzabdeckung ist nicht immer so, wie man es sich wünscht oder gar so, wie man es diversen Netzabdeckungskarten zu entnehmen scheint. Und wer beispielsweise bei O2 ins T-Online-Netz geschickt wird (kostenloses Roaming), der hat vor vorneherein keine Aussicht auf UMTS. Den schnellsten Zugang HSDPA, nur nebenbei bemerkt, gibt es nur in wenigen Großstädten. Bei mir ist und war es so, dass Verbindung und Geschwindigkeit auch am gleichen Ort stark schwanken: Manchmal ganz leidlich und dauerhaft, manchmal Schildkrötentempo und dauernde nterbrechungen. Die Entfernung zum nächsten Sendemasten, die man auch recherchieren kann, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Bleibt die Frage nach der Hardware. Beide Anbieter (eigentlich alle Anbieter) träumen davon, einem die PCMCIA-Karte für 100 bis 200 Euro für dieses Angebot zu verkaufen. Man kann eine entsprechende Karte, die keinen Simlock hat und für alle Netze freigeschaltet ist, aber auch billig bei Ebay ersteigern. Ab etwa 30 Euro, die kann meistens auch den schnellen HSPDA-Modus mit rechnerisch bis zu 7,2 Mbot /Sekunde. Meine hat rund 60 Euro gekostet und hatte Umtauchgarantie.

Wer mit dieser selbstgestrickten Lösung den Service der Netzbetreiber in Anspruch nehmen muss oder will, der zahlt horrende Preise. Mein Ansprechpartner war zum Beispiel sehr kompetent, aber 20 bis 30 Minuten hat das schon gedauert, das muss man mit einrechnen. Genauso wie irgendwelche Gebühren für die Freischaltung, Einrichtung etc. und / oder für die jeweilige Karte.

Als Notlösung geht das schon alles mal. Zwischendurch kann ein Café mit WLAN durchaus eine Erlösung sein (wenn es denn rauchfrei wäre).

Das T-Com Angebot mit der Nutzung der Hotspots erschien mir ürbigens zu teuer (10 Minuten 1,20 Euro), ist aber am weitesten verbreitet. Und die FON Spots sind zum einen rar und zum anderen unpraktisch (oder soll man sich im Auto vor dem Haus niederlassen?).

Gute Hilfe unterwegs oder bei der Planung zuhause bietet http://www.jiwire.com, ein internationales Verzeichnis von Wifi-Zugängen, mit Karte und Erläuterung, welcher Art der Zugang ist.

Bill Bryson: “Mein Amerika”

Montag, den 14. Januar 2008

Bill Bryson: Mein AmerikaMan soll ja nicht neidisch sein, heißt es immer. Von wegen Neidgesellschaft etc. Aber gerade lese ich das neue Buch von Bill Bryson Mein Amerika . Und ich ertappe mich immer öfter bei dem Gedanken: So wollte ich auch schreiben können.

Ich glaube, ich habe bislang alle auf deutsch erschienen Bücher von Bryson gelesen. Oft genug habe ich mich schlapp gelacht. Aber fast immer hatte ich auch das Gefühl, ich lese etwas Substanzielles, ich weiß nach der Lektüre mehr als vorher – also nicht nur Komik alleine des Witzes halber. Und nie wurde mir ein Buch langweilig, habe ich abgekürzt oder gar abgebrochen.

Dabei sind die Themen auf den ersten Blick nicht gerade Favoriten in meinem Themenspektrum. Dieses hier handelt von der Kinderheit Bill Brysons in Amerika. Seinen Erlebnissen, seiner Phantasie, von Werbung in den 50ern in den USA, vom Lebensstil und Poitik. Und jede Zeile ist lesenswert.

Skeptischer Mensch der ich bin habe ich mir sogar schon überlegt, ob wegen der Feinheiten der deutschen Sprache und des Wortwitzes vielleicht eher der Übersetzer für den Erfolg der Brysonbücher verantwortlich ist. Ein Blick auf den Verkaufsrang seiner Bücher in anderen Ländern zeigt gleich, wie absurd dieser Gedanke ist.

Immerhin erfahren treue Leser in diesem Buch, dass Brysons Talent wohl nicht vom Himmel gefallen ist. Seine Eltern waren erfolgreiche (und gute) Journalisten, auch andere Familienmitglieder haben diesen Weg eingeschlagen. Natürlich weiß man nie genau, was Dokumentation ist und was Fiktion, aber zumindest heftigste Übertreibungen erkennt man leicht.

Wie auch in seinen anderen Büchern überrascht Bryson mit distanziertem Blick auf einst Selbstverständliches. Zum Beispiel in der Werbung oder in Filmen aus der Frühzeit des Fernsehens, aber auch
bei der fast ungebremsten Begeisterung für die Neuerungen der Atomenergie.

Und wer meint, mit den amerikanischen Kindheitserinnerungen nichts anfangen zu können sei versichert: Er wird so viele Parallelen zu seinen eigenen Erinnerungen entdecken, dass alleine dies schon das Lesen lohnt.

Neues Fotografie-Blog am Horizont

Freitag, den 11. Januar 2008

Auf ein neues Fotografie-Blog macht Claudia vom Schauplatz aufmerksam: “Der unermüdliche Robert Basic baut an.” Er hat vier Mitstreiter gewonnen / ausgewählt für die Themenbereiche Autos, Frauen, Katzen und Fotografie. Klingt wirklich sehr geschäftstüchtig und nicht unbedingt nach persönlichen Vorlieben.

Seis drum: Wenn einer weiß, wie man erfolgreiche Blogs ins Leben ruft und profitabel betreibt, dann wohl er. Das Foto-Blog residiert unter ansichtssache.basicthinking.de und dort kann man auch schon mal einen Blick auf das geplante Layout werfen.

Nun habe ich von der Professionalität des Robert Basic eine hohe Meinung. Für meine Neugier auf eine Foto-Website sind allerdings zwei Dinge ausschlaggebend: Einmal die reinen Fakten, News, technischen Beschreibungen, Tests etc. Mein Favorit ist da zum Beispiel die amerikanische Website dpreview.com. Und auf der anderen Seite locken mich Websites, die eine starke, individuelle Handschrift haben, schöne Bilder, gutes Design, viele Ideen (wie zum Beispiel kwerfeldein.de von Martin Gommel, linsenperspektive.de von Christopher Tanneberger oder auch durhamtwonship.com von Kathleen Connelly.

Mit seiner Mischung liegt das neue Fotoblog also genau in meinem Themenfokus. Und die hohen Ansprüche, die Robert Basic bereits im Vorfeld in seinem Blog beschrieben hat, sind Garant dafür, dass da keine halben Sachen gemacht werden.

Ich bin also sehr gespannt. Zum Einsatz kommt WordPress, da kann man also vielleicht auch noch was dazulernen. Extrem neugierig macht mich zudem die Tatsache, dass dies eines derjenigen Projekte ist, bei denen Erfolg geplant wird: Themenbereich mit möglichst vielen Interessenten ausgewählt, Konzept festgelegt, Autor ausgewählt. Sicher ist auch alles genau durchgerechnet ob, bzw. ab wann sich das trägt. Bislang ist mir das in dem Themenbereich eher unbekannt.

Nicht, dass die anderen Blogger / Autoren planlos vorgingen. Aber der jetzige Stand hat sich im Laufe der Zeit entwickelt, bei vielen erst über längere Zeit hinweg, bei etlichen sicher auch in einer Weise, wie sie das vorher nicht gedacht hätten. Die Kernfrage für mich ist also: Kann man Erfolg in diesem Bereich planen? Bin gespannt.

Webworker-Umfrage 2008 der Webkrauts

Donnerstag, den 10. Januar 2008

Webkrauts-Umfrage

Die Webkrauts machen eine Umfrage unter Webworkern: Webkrauts Webworker-Umfrage 2008. Die Aktion läuft vom 7. Januar bis zum 18. Februar und dauert etwa 15 Minuten. Wer immer also da draußen sich dazu zählt. Mitmachen.


Eine Seite von Joachim Ott