Monatsarchiv für November 2007

Amerikanisches Herbstvideo: “Feels like fall”

Freitag, den 16. November 2007

Herbst-Video

Amerikanische Zeitungen und Multimedia: Da tut sich mehr als bei uns, finde ich. Schönes Beispiel ist ein aktueller Beitrag der St.-Louis-Post: STLtoday: Feels like fall. Kürzer, stimmungsvoller Rückblick auf den Herbst.

Müßig zu erwähnen, daß es dort auch eine eigene, gut bestückte Rubrik Multimedia gibt.

Das peinlichste Beispiel für misslungenen Multimedia-Einsatz habe ich übrigens gerade auf meiner regionalen Tageszeitungsseite gesehen: Die Badische Zeitung hat Videos bislang vor allem für Anzeigen. Klickt man auf “Audiobeiträge” sieht man den tollen Beitrag über eine Unterwäschen-Modenschau in Hollywood. Vorneweg kommt der schöne Hinweis “Made with Soundslides Demo”.

Soundslides ist “das” Standardwerkzeug für Slideshows. Und kostet gerade mal 70 US-Dollar…

40 excellente Freefonts

Donnerstag, den 15. November 2007

Freefonts

Was will uns der Blogger mit diesem Bild sagen? Raucht er jetzt seltsame getrocknete Pilze? Oder erzählt er von seinen Jagd-Phantasien? Nein, besser: Es ist nur eine von 40 Schriftproben, die man beim Smashing Magazine findet (“40 Excellent Freefonts For Professional Design | Fonts “). Und es sind wirklich schöne dabei (auch wenn ich etliche davon doch schon kannte). Wer regelmäßig bei Gerrit van Akens “praegnanz.de” vorbeigeschaut hat, wird auch viele wieder erkennen.

Aber selbst wenige Neuentdeckungen lohnen einen solchen Abstecher ja immer.

via screenz

Martin Gommels Fleißarbeit: “99 erstklassige Portfolios”

Mittwoch, den 14. November 2007

Portfolios

Wow: Wenn das keine Fleißarbeit ist: 99 erstklassige Portfolios verlinkt Martin Gommel in seinem Foto-Blog KWERFELDEIN. Ich habe bislang nur wenige bekannte, aber dafür viele gute neue Portfolios dort gefunden. Ein Stöbern lohnt ishc also, erst recht, wenn man das Projekt des eigenen Portfolios schon lange vor sich herschiebt…

Ich habe zwar in meinen Lesezeichen sicher auch mehr als hundert Adressen dieser Art, aber das Raussuchen und Verlinken macht dann doch richtig Arbeit. Deswegen: Dickes Lob!

Vielleicht kan der eine oder andere bei dieser Riesenauswahl auch noch die Frage klären, was denn nun für sich selbst das beste Modell wäre.
Ich für meinen Teil habe da klare Favoriten: Man muss sich blitzschnell und intuitiv darin zurechtfinden. Man muss ohne lange Ladezeiten möglichst schnell durchklicken können. Und etwas Flash und / oder Ajax ist dabei sicher hilfreich. Ach ja: Und keinen Ton bitte.

Diaschauen des Carolina Photojournalism Workshop 2007

Dienstag, den 13. November 2007

Smoky Mountain Stories

Es gab einen weiteren Carolina Photojournalism Workshop 2007, zu dessen Abschluß die Diaschauen der Teilnehmer nun veröffentlicht wurden. Ich mag die Zusammenstellungen, es sind typische Beispiele aus dem Fotojournalismus: Meistens direkt vor der eigenen Haustüre entstanden erzählen sie – mit und ohne Ton – kleine, regionaltypische Geschichten.

Die Website mit den Ergebnisse ist schön aufbereitet, man erkennt schon an den kleinen Symbolen, ob es automatisch ablaufende Diaschauen mit Sound sind oder “manuelle” Einzelbilder, Videos sind auch dabei. Standard ist (natürlich) Soundslides und selten bekommt man soviele nette Geschichten auf einer Seite präsentiert.

Das Killer-Kriterium: “YouTube-Nutzer dürfen GEMA-Musik einsetzen”

Montag, den 12. November 2007

Wer schon öfters auf der Suche nach guter Musik für Diaschauen und Videos im Internetnet herumgegeistert ist, den wird diese Meldung von heise online aus den Latschen hauen: heise online – YouTube-Nutzer dürfen GEMA-Musik einsetzen.

Wie verlockend erschien es immer, auf einen der bekannten Musiktitel zurückzugreifen, um Bilder in der rechten Stimmung zu präsentieren? Meistens hat man ja sofort irgendeinen Sound im Hinterkopf (also im übertragenen Sinn), wenn man so etwas gestaltet. Der Respekt vor den Urheberrechten (oder die Angst vor Abmahnungen) verhinderte bisher, das man auch wirklich darauf zurückgriff.

Statt dessen die Suche in Musikarchiven oder die Anfrage bei unbekannteren Bands, bei denen man auf die kostenfreie Erlaubnis für die Verwendung der Musik hoffen durfte.

Dass Youtube jetzt die Urheberrechte so – äääh – benutzerfreundlich mit der Gema regeln kann, erstaunt. Wissen denn diejenigen davon, dessen Interessen die Gema vertritt? Und was geschieht, nur mal so dahingefragt – wenn man seine Videos mit gemapflichtiger Musik bei mehreren Anbietern hostet? Dann bleibt die Verwendung bei Google folgenlos und für die anderen Dienste bekommt man dann eine Rechnung der Gema?

Ich bin ja sonst immer sehr für die strikte Einhaltung aller Copyrights, muss ich ja auch als Autor und Fotograf. Andererseits sehe ich auch, dass eine Verbreitung von Musik in den Youtube-Videos keinem wirklich schadet, sondern eher nützt. Nur erscheint mir die Lösung etwas beliebig. Und ich finde es ausgesprochen schade, dass gerade der Dienst, dessen Videoqualität mitr am wenigsten gefällt, in den Genuss dieser Sonderregelung kommt.

Bin gespannt, was da noch nachkommt….

Gefunden bei Fabian Mohr

Update: Und schon kommt was nach….
Fabian Mohr verweist auf einen Artikel bei irights, der heftig nach Einschränkungen klingt. Tenor: Ich kann ja zB Gema-Musik verwenden – wenn keine anderen Rechteverwerter beteiligt sind und wenn ich das entsprechende Lied selbst singe. Skepsis bleibt angesagt.


Eine Seite von Joachim Ott