Monatsarchiv für Oktober 2007

Bücher und Kalender selbst produzieren und vertreiben bei lulu.de

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

lulu.de

Als vor einigen Jahren “Book on Demand” in Deutschland angeboten wurden, haben viele Autoren und Fotografen aufgehorcht (ich auch). Die Ergebnisse haben viele jedoch nicht überzeugt: Die Herstellungskosten waren relativ hoch, die Gestaltungsmöglichkeiten für viele schwierig und der Vertrieb über den Buchhandel oder auf privater Schiene eher schwierig.

In der Zwischenzeit hat sich einiges getan: Das Internet als Vetriebsschiene spielt eine immer wichtigere Rolle. Und auch als Produktionsangebot. Als mein Freund Erwin Buck mich vor kurzem auf Lulu hinwies, nahm ich mir vor, das erneut unter die Lupe zu nehmen.

Es hat einige Zeit gedauert, bis ich mir das genauer angesehen habe, ddenn ich bin davon ausgegangen, das Lulu ein amerikanisches Angebot ist, für mich nur schwer nutzbar. Aber weit gefehlt: lulu.de ist der deutschsprachige, fast identische Ableger mit genau den gleichen Möglichkeiten und einem verblüffenden Angebot.

Jedermann kann dort Bücher, auch Fotobücher, Kochbücher etc., Kalender und Broschüren drucken lassen und ohne eigenen Vertrieb an den Mann / die Frau bringen. Die Bücher liegen dort nicht auf Lager, sondern werden ebenfalls erst auf nachfrage gedruckt. Man kann die hauseigenen Gestaltungsmöglichkeiten nutzen (zB für das Fotobuch) und kann den Preis und damit auch sein Honorar (in Maßen) selbst gestalten.

Europaweit einheitliche Versandkosten von 2,99 Euro machen den Versand attraktiv und wer es schafft über das Internet seine eigene Gemeiden zu mobilisieren (zB über sein Blog), der hat sicher ganz gute Chancen, zumindest seinen Aufwand halbwegs herauszukriegen (naja, wenn er ein Näschen dafür hat, was sich gut verkauft).

Für viele kleinere und mittlere Firmen wird das ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Schulungsunterlagen, Angebotsmappen etc. lassen sich auf diese Weise gut verwalten. Erhältlich sind die Sachen natürlich auch weiterhin über jede Buchhandlung, wo man sie eben mit den nötigen Angaben bestellen kann.

Überraschende Angebote bei Strato

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

Das Unternehmen Strato, bei dem ein Teil meiner Websites gehostet ist, ist immer wieder für Überraschungen gut. Schon in früheren Zeiten ergaben sich Preisveränderungen – duirchaus zum Positiven. Und wenn man dann brav nachgefragt hat, kam man in den Genuss der jetzt günstigeren Preise. Sogar mit Rückerstattung zuviel gezahlter Beträge.

Und weil Strato für die Premium-Pakete jetzt die Preise gesenkt hat, habe ich wieder einmal 14 Cent pro Minute in einen Anruf und etwas Geduld für die Warteschleife investiert. Dsa Ergebnis hat mich aber dieses Mal nicht glücklich gemacht. Jaaaa, bestätigte mir der junge Mann am Telefon, die neuen Preise seien jetzt günstiger – für Neukunden.

Daraufhin habe ich meinem Unmut mit juristisch unangreifbaren Formulierungen Luft gemacht und darauf hingewiesen, dass ich seit 1999 (im Internetzeitalter eine enorme Zeitspanne) Kunde mit diesem Paket bin. Und da soll ich nun für meine Treue bestraft werden?

Das veranlasste mein Gegenüber zu einer Nachfrage. Und wirklich: Nach nur wenigen Minuten bekam ich die Antwort, dass ich in den nächsthöheren Tariuf gestuft werden könne. Dann zahle ich genauso viel wie bisher und bekomme mehr Leistungen. Will ich aber nicht: Ich will den gleichen günstigen Preis für dieses eine Paket, den alle Neukunden jetzt auch zahlen. Schließlich gibt es ja auch die Möglichkeit, sein Paket einem “Downgrade” zu unterziehen.

Ein Blick in meine Unterlagen entlockte ihm dann – und ich könnte schwören, ich habe einen hämischen Unterton gehört – zu folgender Schlußfolgerung: Ich hätte ja gerade erst für die nächsten drei Monate im Voraus den höheren Preis gezahlt. Und wenn ich wollte, könnte ich danach dann ja mein jetziges Paket kündigen und ein günstigeres buchen.

Ich habe eine bessere Idee, wie ich die nächsten drei Monate nutze und Strato spielt bei diesen Plänen keine wichtige Rolle mehr. Das habe ich auch dem jungen Mann erzählt, der daruafhin die Stimme erhob und auf sein Angebot mit dem nächstbesseren Paket hinwies.

Ach ja, die Ansage “Dieses Gespräch wird zur Qualitätssicherung mitgeschnitten” habe ich nicht gehört. Schade. Den Wortlaut könnte sich die Serviceabteilung bei Strato sonst ausdrucken und als Muster für misslungene Kundengespräche abheften.

Photofriday: Real Life

Dienstag, den 16. Oktober 2007

Photofriday: Real Life

Thema beim Photofriday: Real Life.

Designshop auch für die kleinen Dinge: design 3000 - shop of ideas

Montag, den 15. Oktober 2007

Design3000

Wer kennt sie nicht: Die Faszination guten Designs. Am markantesten ist die Wirkung bei den Ikonen unserer Konsumgesellschaft: Autos, Häusern, technischen Geräten – also Dingen, die wir uns so meistens nicht leisten können. Bei diesem Shop ist das anders: Bei design 3000 - shop of ideas gibt es auch die kleinen Dinge.

Solche, die man sich leisten kann und die einem immer wieder Freude machen, weil sie schick aussehen oder gut durchdacht und gestaltet sind. Der Shop selbst macht da keine Ausnahme. Und wer nicht gleich kaufen möchte, der kann ja schon mal einen Merkzettel anlegen. Die Rubriken wirken auf den ersten Blick fast etwas unübersichtlich, laden aber durchaus zum Stöbern ein.

Es sind oft die kleinen Dinge...

Unter den Dingen im 10-Euro-Bereich, die mich gleich begeistert haben sind die Reisemappe und das Load-Ding, fürs Aufladen von Handy, Kamera etc., der Milchwächter und der Brillenhalter.

Praktischerweise werden zu jedem Artikel Hersteller und Designer genannt. Und ab 50 Euro ist die Bestellung versandkostenfrei.

Photopreneur Blog: Das Camera-Hacking-Video und vieles mehr

Freitag, den 12. Oktober 2007

Photopreneur

Meine aktuelle Foto-Entdeckung: blogs.photopreneur.com. Ein amerikanisches Fotoblog mit tausend Facetten. Da gibt es die Vorstellung von aberwitzigen Fotoartikeln wie einer “gepimpten” Nikon D3, praktische Ratschläge zur Fotopraxis und – vor allem – zu dem schier unerschöpflichen Thema, wie man mit seinen Fotos Geld verdienen kann.

Ab und an sind aber auch echte Perlen darunter, wie der das Camera Hacking Video. Eindeutig “old school”: Der Bastler zeigt, wie man aus alten mechanischen Kamers und diversen Teilen neue Kameras zusammenbastelt.

Der Schwerpunkt aber liegt auf moderneren Technikgeschichten wie bei dem Beitrag über 17 Möglichkeiten, Handyfotos zu machen, die man verkaufen kann.


Eine Seite von Joachim Ott