
Erst neulich habe ich an dieser Stelle Lulu.de vorgestellt, eine Variante von Book-on-demand: Mit einfacher Software kann man auch hier Bücher selbst herstellen und veröffentlichen: Self publish with free BookSmart software for Windows or Mac | Blurb
Allerdings ist diese Variante noch nicht für den deutschen Markt im Einsatz: Damit bleibt nur die Option, die Bücher selbst zu kaufen und den Vertrieb in Deutschland selbst in die Hand zu nehmen. Weshalb sollte man sich auf so etwas einlassen, wenn es doch die Sorglos-Alternative gibt, bei der der Vertrieb eingeschlossen ist?
Nun ja, ich zumindest habe schon Klagen gehört, wonach Buchautoren den Anteil als zu hoch empfinden, den die Organisatoren für sich abzwacken, um die Vertriebskosten zu decken. Wenn es überhaupt eine Methode gibt, sich im Vertrieb von Büchern zu engagieren, dann am ehesten durch Blogs: Die Reichweite ist relativ groß, man kann es zu einiger Bekanntheit bringen und die einzelnen Exemplare dann selbst versenden.
Und als ob die amerikanischen Blurb-Macher so etwas im Hinterkopf gehabt hätten, gibt es dort auch eine recht clevere Alternative, die ich noch nirgends entdeckt habe: Das Blog-Buch. Dabei ist es wohl möglich, mit den gängigsten Angebote von Blog-Software gleich das Buch zu erstellen – wie auch immer das im Detail aussehen mag.
Wer also schreibt “wie gedruckt” und der Meinung ist, dass sein Blog so wie es ist, gedruckt werden sollte, der sollte sich dort mal schlau machen.