Monatsarchiv für September 2007

Neues für WordPress

Freitag, den 21. September 2007

Wordpress 2.2.3

Mal wieder ein paar aktuelle Meldungen zu WordPress.

Die neueste Version ist WordPress 2.2.3, die ich bereits runtergeladenund an anderer Stelle installiert habe. Besser, neuer, schöner, aber es gibt einige tiefgreifende Änderungen seit der 2.2-Version: Es haben sich einige Template Tags geändert, damit funktionieren einige Thems nicht mehr und einige Plugins.

Bedauerlicherweise tuts der IImage Browser nicht mehr (der mich bislang bei allen WordPress-Installationen begleitet hat), der wurde jetzt bei mir durch den Image Manager ersetzt.

Beim Schreiben der ersten Beiträge und Seiten gabs erstaunliche Fehler, vielleicht sind WP-Bugs, vielleicht nur Schwächen meines Themes, mal sehen. Ich warte noch immer sehnlichst auf eine bessere Verwaltung der Entwürfe und der Datenbanksicherung. Soll aber keinerlei Kritik sein, WordPress ist großartig und die Entwickler leisten eine tolle Arbeit.

Derzeit sind bei mir drei WordPress-Blogs im Einsatz und fünfmal WP als Redaktionssystem. Weitere Blogs und CMS sind in der Mache.

Und drei neue Plugins habe ich mir auch runtergeladen, die demnächst an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen werden:

WP-SimpleViewer ist bereits im Einsatz und integriert die Flash-Bildergalerie SimpleViewer in WordPress. Einfach zu bedienen, schöne Ergebnisse. Musste eine Weile suchen, bis ich was Nettes gefunden habe, das nicht nur mit Flickr zusammenarbeitet. Das kann das Plugin zwar auch, aber es genügt hier auch einfach per FTP ein paar Bilder in einen Ordner zu laden.

Bei Jessica Schmitt gibts die deutsche Fassung von Democracy, einem Umfrage-Plugin. Mit dem will ich demnächst in einem Blog die Bedürfnisse meiner drei Leser erforschen…

Und mit Now-reading will ich in meinen Blogs mehr Bücher verlinken.

Panorama-Kalender und Bildbände aus der Edition Panorama

Donnerstag, den 20. September 2007

Edition Panorama

Nachdem ich neulich hier schon den Panorama-Kalender meiner Wahl vorgestellt hatte, nun noch ein paar andere Tipps für Breitwand-Liebhaber. Relativ lange dabei beim Thema Panorama ist – der Name verrät es schon – ein Spezialist: Die “Edition Panorama” vertreibt vorrangig Bücher und Kalender, zumeist im Panoramaformat und das seit langem in exquisiter Qualität.

Wenn ich noch vor einiger Zeit nach Panoramakalendern und Büchern suchte, dann waren die aus dem Haus “Edition Panorama” meistens noch etwas kleiner, als der Geo-Kalender. Und über meinem zwei Meter breiten Schreibtisch wollte ich einfach was richtig Großes. Doch das hat sich nun geändert: Die Magnum-Ausführungen haben nun satte 120 cm Breite (Geo: 137 cm) für ebenfalls rund 100 Euro. Daneben gibts noch kleinere Größen mit 58 und 100cm.

Die Themenpalette ist groß und vergleichsweise vielfältig (Natur, Brücken, Städte etc.), der Stamm an Fotografen scheint relativ fest, wächst aber genauso wie das Angebot. Mein Favorit in diesem Jahr ist der Stones-Kalender.

Das ständig wachsende Angebot des Verlages hat aber auch viele andere schöne Produkte hervorgebracht: Die immerwährenden Kalender zum Beispiel, bei denen das Jahreskalendarium neutral gehalten ist. Diese “Infinity-Kalender” mit den schönsten Aufnahmen der Fotografen können also immer wieder zum Einsatz kommen. Genauso pfiffig das Rahmenangebot: Wer bis zu 100 Euro für einen Kalender ausgibt, der will vielleicht das eine oder andere Motiv auch weiterhin nutzen. Passend zu den drei Kalendergrößen gibt es edle Rahmen (zwischen 60 und 95 Euro).

Unklar war mir zuerst, warum man dabei den jeweiligen Kalender angeben soll. Ein Anruf brachte Klarheit: Das Passepartout wird auf die – bei den jeweiligen Kalendern eines Formats und Jahrgangs unterschiedliche – Bildgröße zugeschnitten.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch das Buchangebot: Selbstverständlich auch im Panoramaformat (meistens), vorzugsweise zu den Bildthemen der Kalender. Die Palette reicht von kleineren Formaten, mit denen das Panorama erst mit der Doppelseite erreicht wird (14,95 Euro) über die edleren Bände im Schuber bis zu den großformatigen XXL-Büchern (87 Euro).

Der jugendliche “ZEIT”-Ableger: ZUENDER – Bildergalerie

Mittwoch, den 19. September 2007

Zeit-Zuender

Wer die “ZEIT” liest, dachte ich früher immer, gehört eher zu den gesetzteren Typen: Nicht mehr ganz jung, beruflich erfolgreich oder zumindest karriereinteressiert, Typ Manager oder Banker. Dann kam das Online-Zeitalter, die “ZEIT” zog mit wie kaum eine andere Zeitung, mit Blogs und Videos und Features.

Wer sich jetzt als ZEIT-Leser die neusten Angebote ansieht, der bekommt wahrscheinlich eher nervöse Zuckungen: Alles so schön bunt, wirkt unaufgeräumt wie ein Teenager-Zimmer und man erwartet eher Inhalte der Jugendszene. Naja, zumindest wirkt das auf mich so, aber ich bin ja vielleicht auch nicht mehr der Frischeste.

Die Inhalte der neuen Angebote wie Zeit-Zuender sind dagegen zwar peppig aufgemacht, aber immer noch so grundsolide wie die altehrwürdige Printausgabe. Da gibt es zum Beispiel die Abteilung Küchenblog, die hier Rezeptor heißt. Oder – einen meiner Favoriten – die ZUENDER – Bildergalerie.

Die Themen richten sich wohl eher an das jugendliche Publikum (wie überhaupt die ganze Zünder-Abteilung), die Bilder sind frisch und unkonventionell, die Geschichten interessant und aktuell. Einige meiner Empfehlungen:

Schreibtisch mit Milchkaffee

Die digitale Boheme

Leben im Bauwagen

Appleton Post-Crescent: “Walking the line”

Dienstag, den 18. September 2007

Ein Trost für alle Kreativen, die manchmal auf ihren Bleistiften kauen und Themen suchen: Die Themen liegen auf der Straße. Naja, oder eben auch im Park. Wie dieses hier: Appleton Post-Crescent: Walking the line. Schön eingefangen, gut umgesetzt, sicher auch flott produziert.

Update: Dank dem Hinweis von Martin konnte ich den Link aktualisieren, der funktioniert jetzt wieder. Im übrigen gibts hier eine Übersichtsseite.

Herbstfarben: Fototest mit dem Sigma 55-200mm

Montag, den 17. September 2007

Reben im Herbstlicht

[Auf die kleinen Bilder klicken für größere Ansichten]

Sonniges uund warmes Herbstwetter in den vergangenen Tagen in Baden, Gelegenheit also, für einen etwas ausgiebigeren test des Sigma 55-200mm, von dem mir ja – im Nachhinein – in einigen Kommentaren abgeraten wurde. Zumindest am Bildschirm machen mir die Bider des 80-Euro-Schnäppchens durchaus Freude. Auflösung, Farbe, Schärfe sind für mich ok. Der Hinweis, dass man das Objektiv für ansprechende Leistung abblenden müsste, trifft mich nicht so schwer. Tatsächlich fühlt sich das Sigma nicht so gut an wie das Nikon, ist auch etwas schwergängiger und lauter.

Reben im Herbstlicht

Die Bildqualität beurteile ich in dieser Preisklasse als gar nicht so schlecht (und befinde mich damit in guter Gesellschaft der professionellen Tester). Ich habe ja bei früheren, damals noch ausgiebigeren Objektiv-Test mit Siemensstern, definierten Farbflächen und Graustufenbildern gemerkt, dass das hilfreiche Abblenden für alle Objektive zutrifft (im Vergleich waren damals Fremdhersteller gegen meine Contax-Objektive). Jetzt ist im digitalen Zeitalter kein Filmwechsel mehr nötig, um auf 800 oder 1600 Asa zu wechseln. Und zuallerletzt lautet ja eine leidvolle Erfahrung: Qualitativ sehr gute Tele-Bilder gibts eben nur mit wenig Asa, höherer Blende und Stativ, also zB für große Abzüge.

Reben im Herbstlicht

Reben im Herbstlicht


Eine Seite von Joachim Ott