
Alle Jahre wieder, …
… schaue ich bei National Geogrphic herein. Und brauche dann erstmal wieder einige Zeit, um mich zurecht zu finden. Man kann von den Medien in den USA sagen was man will (meistens zu aufgeregt, kleinteilig für den deutschen Geschmack), aber die Macher von NG habens drauf: Ich kenne kein Medium der “Old School”, das sich so hervorragend an die Neuereungen der Medienwelt angepasst hat, wie dieses.
Wenn jemand die Vorteile des Internet für sich entdeckt hat und alle Möglichkeiten ausschöpft, dann ist das wohl National Geographic. Und dass ich bei meinen gelegentlichen Besuchen immer einige Zeit zur Orientierung brauche liegt auch daran, dass die Inhalte wieder auf neue Weine erfasst und zugänglich gemacht wurden.
Zwei meiner jüngsten Entdeckungen:
Podcasts (über i-tunes) und auch Video-Podcasts wie dieser: Podcasts – National Geographic News – National Geographic
Und das interaktive Magazin, das es zwar schon länger gibt, das aber ebenfalls immer umfangreicher und abwechslungsreicher wird.
Zwei Kleinigkeiten unterscheiden das Angebot wohl auch in anderer Hinsicht von einheimischen Angeboten: Die Macher finanzieren sich ja seit jeher etwas anders als zB deutsche Zeitschriftenverlage, sprich: Sie haben wohl Geld ohne Ende. Und sie haben Inhalte ohne Ende. Was bislang schon an Material produziert wurde reicht sicher aus, um die Vermarktungsmaschinerie selbst ohne neuen Zuwachs eine kleine Ewigkeit weiter laufen zu lassen.
Vergleichsweise bescheiden sind dagegen übrigens die deutschen Seiten: Kaum mehr, als ein Anriss der deutschen Heft-Ausgabe. Wer beim ersten Aufruf die Google-Anzeigen am rechten Rand entdeckt muss feststellen, dass das wohl eine andere Liga ist.