Bookhook und Leselotte
Samstag, den 20. Januar 2007
Lesen kann man immer: Im Sessel, im Zug, auf einem Bänkchen in der Sonne. Am meisten gelesen wird aber sicher im Bett: Endlich Zeit, niemand stört. Lesen, bsi einem die Augen zufallen, Buch weglegen und einschlummern. Aber selbst für diese “Idealsituation” eines Lesenden haben findige Geister noch Verbesserungen ausgetüftelt.
Da ist zum einen die Leselotte , die “bequeme Lesehilfe für Bettleser”. Ein Bucheinband aus Baumwolle wird mit einem Kissen per Klettverschluss verbunden. So bleibt das Buch in der gewünschten Position liegen. Das 2er-Set kostet 24,50 Euro.
Die andere Verbesserung betrifft das Ablegen des Buches. Ist kein Lesezeichen zur Hand, so legt man das Buch an seinem Lieblingsplatz umgekehrt aufgeschlagen ab, was auf Dauer aber den Buchrücken zerstört. Abhilfe schafft der Bookhook: Ein spitzwinkliges Dreieck aus Holz, auf das man das Buch aufgeschlagen drauflegen kann. Und genauso leicht beim nächsten Mal schon geöffnet wieder aufnehmen kann. Gibts für rund 25 Euro in verschiedenen Holzarten, für 5 Euro aus Pappe.

Vielleicht finden sich ja noch weitere Tüftler, die Lesern eine Freude machen wollen. Meine Anregung: Eine kleine Vorrichtung, die auch Taschenbücher geöffnet hält. Eine Leselampe für die hinteren Plätze im Auto. Und eine Bücherkiste für den Urlaub, die – egal wieviele Bücher man mitnimmt – komplett immer nur ein Kilo wiegt…

Nicht alles, was einem als Pressemitteilung ins Haus flattert ist lesenswert, manches sogar eher lästig. Mails mit mehreren MB großen Anhängen lösen bei mir reflexartig Antworten aus, mit denen ich um die Löschung aus dem Verteiler bitte. Mit allem anderen bin ich sehr nachsichtig, bediene ich doch selber einen großen Verteiler und weiß, daß da nicht immer alles zueinander passt. 








