Monatsarchiv für Juli 2006

Web 2.0 Logos

Montag, den 31. Juli 2006

Web-2.0-Logos

Über Manuela Hoffmanns Pixelgraphixgefunden: Web 2.0 logo redesign experiment – Download Squad. Da gehts um Logos im sogenannten Web-2.0-Look (wow, sowas habe ich nicht).

Der WetFloor Effekt, dieses Mal in Schwarz

Witzigerweise passt das zu einer grafischen Spielerei, die mir schon lange aufgefallen war, für die ich aber keinen Namen hatte. Jetzt weiß ichs besser: Das Ganze heißt “Wet-Floor-Look” und wer danach googelt findet haufenweise Ergebnisse, zb diese Seite hier. Erfreulicherweise lässt sich das ganz leicht bewerkstelligen, zB mit einem Javascript.

Die Optik kann man mit einer Photoshop-Aktion leicht erzeugen. Darüberhinaus gibt es sogar eine modifizierte Lightbox-Version dazu und ein WordPress-Plugin.

Wer also ein Faible für nasse Fußböden hat und sich stylish, sprich web-2.0-mäßig etwas aufrüsten möchte, der schafft das damit.

WordPress: Mehrere Spalten auf der Startseite und in jeder eine andere Kategorie anzeigen

Sonntag, den 30. Juli 2006

Die Suche nach WordPress-Lösungen und Plugins bringt immer wieder erstaunliche Ergebnisse, nach denen ich eigentlich gar nicht gesucht hatte. Auf Monikas Website Texto jetzt entdeckt: Mehrere Spalten auf der Startseite und in jeder eine andere Kategorie anzeigen. Das war in der Tat etwas, was ich kurzfristig auch mal überlegt hatte und was ich jetzt mal ausprobieren will.

Dort gibts auch noch andere schöne Themen mit detaillierten Anleitungen wie zB In der Kategorieansicht den ersten Beitrag hervorheben und einige mehr.

Pizza XXL

Samstag, den 29. Juli 2006

Pizza XXL

Zu einer der schönsten Urlaubserinnerungen an Venedig gehört die Riesenpizza, am Abend eines bewegten Urlaubstages auf dem Boden unseres Zimmers geteilt und aus der Hand gevespert. Typisch italienisch dachten wir, ein Durchmesser von einem halben Meter, der nach speziellen Schiebern und Kartons verlangt gibts bei uns zuhause nicht. Jetzt wurden wir eines Besseren belehrt und durften nochmal Urlaubserinnerungen auffrischen und einen Ländervergleich anstellen.

Ergebnis: Italien liegt knapp vorne.

Carolina Photojournalism Workshop

Freitag, den 28. Juli 2006

Caroline Photojournalismus

Gute Multimedia-Adressen im Web sind rar. Da gehört unbedingt der tägliche Blick auf die Multimedia-Seite der NYT dazu. Und im Zweifelsfall weiß Joe Weiss was es aktuell an Neuem gibt.

Daneben gibts aber manchmal auch noch andere Adressen, bei denen man von einer guten Seite zur nächsten kommt. Eine solche ist die des Carolina Photojournalism Workshop 2006. Über die Links findet man viele weitere gute Beispiele von Slideshows, mit und ohne Vertonung. Und seltsamerweise scheinen die meisten wirklich auf Soundslides zu setzen, obwohl man denken sollte, dass die Profis sowas mal nebenbei von Hand programmieren.

Venedig bei Nacht

Mittwoch, den 19. Juli 2006

Venedig bei Nacht

Ich liebe schweres Gerät (beim Fotografieren): Eine Nikon F4S, mit der man zur Not auch mal Nägel in die Wand hauen könnte, gibt mir ein gutes Gefühl. Eine lange Brennweite oder ein schweres Stativ, das einem schon den Schweiß aus den Poren treibt, wenn man damit zwei Stockwerke hochsteigt, geschweige denn einen Aussichtsturm erklimmt, das ist ok so.

Logischerweise war und bin ich denn auch skeptisch gegen alles kleine und niedliche beim Fotografieren. Daß sowohl meinen Canon IXUS als auch die Canon G3 relativ kompakt sind, war immer praktisch. Daß auch die Qualität der Aufnahmen stimmt, hat sich im Laufe der Zeit erwiesen: Minderwertigkeitskomplexe gegenüber den dicken Canons und Nikons sind unberechtigt, das Ergebnis zählt.

Aufgenommen mit einem Mini-Stativ

Trotzdem war es irgendein nicht nachvollziehbarer Anfall, daß ich mir vor einiger Zeit ein Mini-Stativ der 5-Euro-Klasse gekauft habe. So im Vorbeigehen. Danach verschwand das Teil in meinem Rucksack, den ich sowieso fast immer dabei habe mit der etwas faden Begründung, irgendwann wirds man vielleicht mal brauchen können.

Inzwischen kommt das Mini-Stativ ab und zu zum Einsatz, und abgesehen von dem etwas lächerlichen Bild, einen erwachsenen Menschen des Nachts mit Mini-Geräten am Boden rumspielen zu sehen, gibts nur Positives zu berichten. Die Beinchen lassen sich schnell so hinbiegen, daß alles im Lot ist. Der Bildausschnitt läßt sich vor allem bei der Canon G3 durch den schwenkbaren Monitor auch dicht über dem Boden noch gut kontrollieren. Und die Einstellmöglichkeiten mit 400 ASA, Zeitautomatik, Langzeitbelichtung und Selbstauslöser sorgen dafür, dass alles verwacklungsfrei abgelichtet wird.

Klar, es ist kein Esatz für das schwere Gerät. Aber für Reisen, für spontane Aufnahmen unterwegs auch im Alltag, ist es überraschend brauchbar. Wer käme sonst schon auf die Idee, bei einer Reise mit leichtem Gepäck Nachtaufnahmen zu machen oder auch mal ein Selbstportät oder Familienbild ohne fremde Hilfe zu machen? Wenn ich ehrlich bin muss ich zugeben, daß ich schon wesentlich mehr Geld für Dinge ausgegeben habe, die weniger brachten. Wer also demnächst auf Urlaub fährt und “nur” die kleine Knipse mitnimmt, der kann die 5 Euro für so ein Stativ locker dranrücken.

Klein und unscheinbar...


Eine Seite von Joachim Ott