Monatsarchiv für Juni 2006

Wasserspiele

Mittwoch, den 28. Juni 2006

Gartenbilder

Wasserspiele kann man derzeit jeden Morgen im Garten beobachten: Glitzernde Perlen auf Blättern und Blüten, an Stängeln und Zweigen. A propos Garten: Der nächste Panoramawettbewerb bei WWP hat auch das Thema Gärten. Aufnahmezeitraum endete am 25. Juni, ab 4. Juli gibts weitere wunderschöne Panos aus aller Welt zu sehen.

Testfotos

Donnerstag, den 22. Juni 2006

Testfotos Nikon D70S

Schon ärgerlich: Da hat man die neue Knipse neben sich am Schreibtisch liegen und kommt einfach nicht dazu, mal eine schöne Foto-Tour zu machen. Statt dessen muss man halt testweise alles fotografieren, was in nächster Reichweite liegt.

Erstes Fazit: Schön, auch als Digitalfoto wieder eine “richtige” Kamera in Händen zu halten. An der D70S findet man sich auch als langjähriger “konventioneller” Nikonfotograf zwar nicht auf Anhieb zurrecht, aber mit Intuition und Handbuch gehts flott voran. Die Bildqualität stimmt, aber ehrlicherweise muss man auch sagen, dass es von der 4-MP Canon G3 zur Nikon kein Quantensprung ist. Das Handling ist halt besser. Jetzt muss erst mal noch alles auspobiert werden…

DSL-abhängig?

Mittwoch, den 21. Juni 2006

Zwei Tage lang hat meine DSL-Leitung geschwächelt – eine schlimme Zeit. Wenn man daran gewöhnt ist, dass Computer und Router immer an sind, dann sind Übertragungszeiten wie aus den Anfängen des Internet (schlechter als frühere Modemverbindungen) ein Gräuel.

Den ersten Tag verbrachte ich mit Abwarten: Nichts an den Einstellungen verändern, nirgendwo rumprobieren, einfach was anderes machen, wozu man keine Leitung braucht. Wenn das so einfach wäre… Aber immerhin erledigten sich bislang die meisten DSL-Störungen binnen Stundenfrist von alleine – egal, ob man bei T-online und T-Com anruft oder nicht, ob man an Router und Computer rumpfimelt oder nicht. Nur ab und zu die Seite http://www.wieistmeineip.de/speedtest/ besucht und das erschütternde Ergebnis betrachtet. Erste Gedanken an einen Tarifwechsel, bei dem einem noch ein neuer Router geschenkt wird…

Am nächsten Tag noch immer keine Besserung. Anruf bei Telekom, weitergereicht zu Kollegen, zu T-Online, nachgefragt, auf Rückruf gewartet etc. Erstaunlich: Kein Abhängen in endlosen Warteschleifen, keine nichtssagenden Vertröstungen. “Wir prüfen das”, “Wir prüfen nochmal was anderes”, “Wir fragen nach…”. Erste Zweifel an einem Tarifwechsel mit Schleuderpreisen.

Der erste Fortschritt kam mit dem Angebot, noch am gleichen Tag einen Techniker loszuschicken, der vor Ort misst: “Wenns an der Leitung liegt, übernehmen wir das, ansonsten kostet sie das rund 70 Euro”. In einem gewissen Stadium der Abhängigkeit diskutiert man solche Vorschläge nicht mehr. Ja sicher, oder gibts denn vielleicht noch eine Alternative?

Ja. Direkt am DSL-Modem einstöpseln. Und siehe da: Es funktioniert. Dabei hätte ich schwören können, der Fehler kann nicht auf meiner Seite liegen. Also dort angerufen, wo ich vor 100 Jahren meinen Draytek-Router kaufte, bei TKR. Auch hier: Keine Warteschleifen, ein Experte der zuhört, ausführlich abwägt und dann konkrete Ratschläge gibt, die sogar ich begreife. Firmware upgedatet, neu konfiguriert – alles war gut.

Warum ist mir das einen Blogeintrag wert? Irgendwas muss ich doch richtig gemacht haben, als ich mir rausgesucht habe, bei wem ich einkaufe. Servicewüste hin oder her – solange ich für ein paar Euro mehr noch jemanden ans Telefon bekomme, der mir weiterhilft, zahle ich das gerne.

Venedig (2)

Mittwoch, den 14. Juni 2006

Morgensonne an einem der Kanäle

Obwohl man in Venedig unheimlich viel fotografiert (nicht nur ich, bei 12 Millionen Touristen im Jahr) greife ich zuhause zuerst nach den Bildern im Morgen- oder Abendlicht. Morgends war ich denn auch auch in aller Frühe erst mal ein Stündchen alleine unterwegs.

Zu den Reisen gehören beei mir vorher natürlich die Anschaffung einiger Führer, in dem Fall waren es

Vor Ort gilt es dann erst, das einheimische Infomatierla zu sichten und ggf. zuzukaufen (Fahrpläne, Stadtpläne, weitere Infos). Und dann schaue ich dort immer schon mal nach Bildbänden oder anderen schönen Büchern, mit denen ich zuhause meine Eerinnerungen auffrischen kann. Das erweist sich aber mitunter als recht schwierig.

Nach Venedig habe ich mir bei einem Freiburger Stadtbummel noch die folgenden Titel zugelegt:

  • Venedig. Kunstwerke der Vergangenheit
    Schöner Bildband mit Fotos von Max Galli, 156 Seiten, 24,95 Euro. Nix exzentrisches, Standard sozusagen.
  • Venice
    Flexibler Einband, A5-Format, durchgängig in SW. Nur vorneweg eine Seite mit einem Einführungstext in verschiedenen Sprachen. SW muss man mögen, ich finds klasse.

Was mir noch fehlt ist eine Beschreibung eines Donna-Leon-Stadtrundganges, die es wohl im Internet geben sollte, die ich aber noch nicht gefunden habe.

Abendlicht auf Giudecca

Venedig

Dienstag, den 13. Juni 2006

Canale Grande

Zurück aus dem Urlaub. Unter anderem waren wir drei Tage in Venedig. Noch viel schöner, als ich es mir vorgestellt hatte! Das Wetter war nicht so toll, aber für mich und die Familie prima Reise- und Unternehmungswetter: Man konnte den ganzen Tag unterwegs sein. Ab und zu wäre etwas mehr Sonne schon schön gewesen, zB um sich mal ne Stunde ins Kaffee zu setzen oder in eine Eisdiele.

Am beeindruckendsten war für mich der Verkehr: Alles funktioniert erstklassig mit Schiffen. In ganz Venedig kein Auto oder Fahrrad oder Inliner: nur Fußgänger. Mit dem Drei-Tages-Ticket kommt man immer überall hin. Die Schiffe der Nahverkehrsgesellschaft wirken von außen manchmal etwas runtergekommen (sind aber innen ganz ok) und wenn dann so richtig dicker Verkehr auf dem Canale grande ist mit voll besetzten Linienschiffen, unzähligen Taxis und Lastkähnen dann wirkt das ein bisschen, naja, so wie ich mir Bombay oder Kalkutta vorstelle. Ist aber jederzeit eine Wiederholung wert, auch wenns eine sehr teure Stadt ist.

Blick von der Rialto-Brücke


Eine Seite von Joachim Ott