Monatsarchiv für November 2005

Steve Roy, Software Design: Libra 2

Dienstag, den 22. November 2005
Libra für i-tunes

Ein weiteres kleines Helferlein für OS-X: Libra 2 von Steve Roy, Software Design. Macht nix anderes, als eine weitere Bibliothek in i-tunes anzulegen (was standardmäßig nicht vorgesehen und nicht möglich ist). Ist ganz praktisch, wenn man zum Beispiel eine neue große Festplatte hat und dort die meisten mp3-Titel lagern möchte.

Installation und erstes Herumspielen habe ich schon hinter mir, wie es sich im täglichen Gebrauch bewährt kann ich noch nicht sagen. Aber 10 Dollar für diese Shareware scheinen mir gut angelegt (keinerlei Einschränkungen feststellbar, wenn man noch nicht bezahlt hat; man kann also in Ruhe testen). Ach ja, und deutsch kann sie auch.

Blick über Wolken

Dienstag, den 22. November 2005

Sonne im Schwarzwald, Nebel im Rheintal

Bei Minus 5 Grad morgends kann man schon mal die ganz warmen Winter-Laufklamotten aus dem Schrank holen. Ersten Schnee gabs auch schon, aber nur flockenweise. Wer nach winterlichen Wetterbildern im Schwarzwald sucht, sei hier auf die üblichen verdächtigen verwiesen:

Gute Aussichten: Pano-Kalender 2006

Freitag, den 18. November 2005

Panorama-Kalender von Geo

Über meinem Schreibtisch (der immerhin zwei Meter breit ist) gibt es viel Platz an einer weißen Wand. Vor Jahren erstand ich dafür einen der ersten richtig großen Panorama-Kalender von Geo (hieß Horizonte). ich konnte mich nur dazu aufraffen, weil das gute Stück so lange in der Auslage des örtlichen Buchhändlers lag, bis schließlich im Januar der Preis auf die Hälfte reduziert wurde.

Seitdem bin ich alljährlich im November in einem schweren Dilemma. Mit dem Erscheinen der ersten Kalender mache ich mich auf in eine der größeren Buchhandlungen, nach den Neuerscheinungen sehen. Das Ergebnis ist meistens enttäuschend, weil die sich die teuren Dinger nicht herlegen wollen, verständlich (siehe oben).

Dann erscheint der Geo-Panorama-Kalender, sündhaft teuer (100 Euro), und ist für einige Zeit zu haben – und dann ausverkauft. Gute Geschäftspolitik, besser als Verramschen der überzähligen Exemplare. Aber schmerzvoll für Unentschlossene wie mich. In diesem Jahr hat Geo das originelle Thema Schätze der Menschheit, im vergangenen Jahr gabs neben den klassischen Landschaftsaufnahmen noch einen Gartenkalender in diesem Format.

Und dann gibts natürlich immer noch das Internet zum Suchen. Bei Ebay taucht der Geo-Kalender aus unerklärlichen Gründen manchmal für schlappe 75 Euro auf. Andere Verlage springen zwar auch allmählich auf den Zug mit der Panoramafotografie auf, aber das ist eher sporadisch. Außerdem muss das Format stimmen: Bei 50 cm Breite lohnt sich das für mich nicht so richtig.

Andere gute Adressen: An allererster Stelle die Edition Panorama. Schöne Panoramakalender mit anspruchsvoller Fotografie. Fast immer die gleichen Themen und Fotografen. Und drei Formate: Premium heißen die eher kleineren, erschwinglichen. Die 120 cm großen sind in der Reihe Magnum aufgelistet, kosten 120 Euro (auch die schwarz-weißen, was ich etwas teuer finde). Und dann gibts (gute Idee!) immerwährende Kalender, auch 120 cm lang, mit Monatskalendarium, aber nicht jahresspezifisch. Man kann das Ding also nach einem Jahr weiterverschenken oder nach zwei Jahren wieder unter dem Bett hervorholen (womit auch schon der ideale Aufbewahrungsort für alte Kalender und Kalenderblätter genannt wäre).

Fündig wird man auch noch beim ars vivendi verlag. Dort gibts für nur 45 Euro vier Panoramakalender, zwei davon im Querformat: Wüsten der Erde (Farbe) uund Wild Wild West (SW), beide 100 cm lang. Bei starkalender.de findet man noch Meerlandschaft Sylt, 59 Euro und 99 cm lang. Tja, und dann scheint auch schon Schluss zu sein.

Da ich (bei IKEA!) billig an Rahmen gekommen bin, die sich für dieses Format sehr gut eignen, ist für mich nach 12 Monaten noch lange nicht Schluss: Die besten Motive werden wiederbelebt. Und wenns mal gar keinen Panoramakalender nach meinem Geschmack geben sollte, dann wird über meinem Schreibtisch eines oder mehrere der eigenen Panoramafotos hängen. Die entsprechenden digitalen Bilderdienste will ich schon lange mal testen.

Kann losgehen!

Donnerstag, den 17. November 2005

Dampfende Teekanne

Also wegen mir kanns losgehen: Die Luft riecht nach Schnee (sagt meine Frau), morgends beim Laufen hat es so um die zwei Grad. Die Winterreifen sind aufgezogen, die Schneeketten griffbereit. Und die Skiausrüstung wurde auch vervollständigt. Gibts sonst noch was? Fällt uns dann spätestens beim ersten Schnee ein.

Mehr Platz!

Mittwoch, den 16. November 2005
Western Digital Dual Option 320 GB

Das ist sie, meine neue externe Festplatte. Von Amazon rasch ins Haus gebracht (219 Euro), schon ausgepackt und angeschlossen. Aber das Bestellen ist ja das Wenigste.

Wie bei allen technischen Sachen wird so etwas bei mir lange überlegt, da wird recherchiert und verglichen, ein günstiger Anbieter mit einem attraktiven Preis gesucht (Nein, ich nehme nicht einfach den billigsten). Sie sollte nicht nur schnell sein und gut aussehen (steht ja immerhin auf meinem Schreibtisch), sondern auch leise ihren Dienst tun. Ich freue mich immer daran, wie leise meine Macs arbeiten, im Gegensatz zum PC und zum Notebook.

Die WD erfüllt die alles und noch mehr: USB- und Firewire-Anschluss, dazu gibts mit Dantz Retrospect Express eine gute und kostenlose Backup-Software. Die Bewertungen der Amazonkunden waren gut, aber das traf auch für die Konkurrenz zu. Als da wäre…

Buffalo Linkstation 250 GB

Die Buffalo Linkstation hat in jüngerer Zeit eine ganze Reihe guter Bewertungen bekommen, ist aber ein ganz anderer Typ: Eine Netzwerkfestplatte, die übers Ethernet eingebunden wird. Vorteil: Sie ist von allen Rechnern des Netzwerks gut erreichbar, und muss nicht im ganzen Haus herumgetragen werden. Nachteil: Die Datenübertragung per Ethernet ist wohl wesentlich langsamer, als über USB oder gar Firewire. Und da alle meine Rechner eine Firewire-Schnittstelle haben, liegt es schon nahe, diese zu nutzen. Schließlich will ich zumindest von meinem Mac ein startfähiges, vollständiges Backup.

Bei der Buffalo hätte ich übrigens nur deswegen die kleinere Lösung genommen (250 statt 320 GB) genommen, weil die große Platte mit 360 Euro wesentlich teurer gewesen wäre als die 320-GB-WD-Platte. Von WD solls demnächst übrigens auch eine Netzwerklösung mit Namen Netcenter geben. Aber dazu gibts noch keine Erfahrungen (obwohl die Technik / Festplatte ja die gleiche wäre) und ich konnte auch nicht rausbekommen, ob eine gute Software dabei ist.

Inzwischen habe ich mich zwar von meinem ursprünglichen Plan verabschiedet, die Datensicherung aller Computer auf dieser Festplatte vorzunehmen. Dazu muss man sie speziell partitionieren und dann doch wieder herumtragen und hat dann immer 4 oder 5 Laufwerkssymbole auf dem Desktop. Außerdem bin ich nicht sicher, ob der Aufwand mit NFTS, FAT32 und dem OS-X-Dateisystem wirklich so sinnvoll ist. Mittelfristig wirds für PC / Notebook eine kleinere billige Firewire-Platte geben.

Mein Traum bleibt aber weiterhin eine schnelle, gut eingebundene Platte, die über Ethernet und WLAN von überall erreichbar ist, und die alle Bilder und Musik und Filme zentral speichert und sehr schnell verteilt. Irgendwann nicht nur auf Rechner sondern auch auch auf die Nachfolger der heutigen “Radios” und TV-Geräte. Aber das kann noch ein Weilchen dauern…


Eine Seite von Joachim Ott