Das ist sie, meine neue externe Festplatte. Von Amazon rasch ins Haus gebracht (219 Euro), schon ausgepackt und angeschlossen. Aber das Bestellen ist ja das Wenigste.
Wie bei allen technischen Sachen wird so etwas bei mir lange überlegt, da wird recherchiert und verglichen, ein günstiger Anbieter mit einem attraktiven Preis gesucht (Nein, ich nehme nicht einfach den billigsten). Sie sollte nicht nur schnell sein und gut aussehen (steht ja immerhin auf meinem Schreibtisch), sondern auch leise ihren Dienst tun. Ich freue mich immer daran, wie leise meine Macs arbeiten, im Gegensatz zum PC und zum Notebook.
Die WD erfüllt die alles und noch mehr: USB- und Firewire-Anschluss, dazu gibts mit Dantz Retrospect Express eine gute und kostenlose Backup-Software. Die Bewertungen der Amazonkunden waren gut, aber das traf auch für die Konkurrenz zu. Als da wäre…
Die Buffalo Linkstation hat in jüngerer Zeit eine ganze Reihe guter Bewertungen bekommen, ist aber ein ganz anderer Typ: Eine Netzwerkfestplatte, die übers Ethernet eingebunden wird. Vorteil: Sie ist von allen Rechnern des Netzwerks gut erreichbar, und muss nicht im ganzen Haus herumgetragen werden. Nachteil: Die Datenübertragung per Ethernet ist wohl wesentlich langsamer, als über USB oder gar Firewire. Und da alle meine Rechner eine Firewire-Schnittstelle haben, liegt es schon nahe, diese zu nutzen. Schließlich will ich zumindest von meinem Mac ein startfähiges, vollständiges Backup.
Bei der Buffalo hätte ich übrigens nur deswegen die kleinere Lösung genommen (250 statt 320 GB) genommen, weil die große Platte mit 360 Euro wesentlich teurer gewesen wäre als die 320-GB-WD-Platte. Von WD solls demnächst übrigens auch eine Netzwerklösung mit Namen Netcenter geben. Aber dazu gibts noch keine Erfahrungen (obwohl die Technik / Festplatte ja die gleiche wäre) und ich konnte auch nicht rausbekommen, ob eine gute Software dabei ist.
Inzwischen habe ich mich zwar von meinem ursprünglichen Plan verabschiedet, die Datensicherung aller Computer auf dieser Festplatte vorzunehmen. Dazu muss man sie speziell partitionieren und dann doch wieder herumtragen und hat dann immer 4 oder 5 Laufwerkssymbole auf dem Desktop. Außerdem bin ich nicht sicher, ob der Aufwand mit NFTS, FAT32 und dem OS-X-Dateisystem wirklich so sinnvoll ist. Mittelfristig wirds für PC / Notebook eine kleinere billige Firewire-Platte geben.
Mein Traum bleibt aber weiterhin eine schnelle, gut eingebundene Platte, die über Ethernet und WLAN von überall erreichbar ist, und die alle Bilder und Musik und Filme zentral speichert und sehr schnell verteilt. Irgendwann nicht nur auf Rechner sondern auch auch auf die Nachfolger der heutigen “Radios” und TV-Geräte. Aber das kann noch ein Weilchen dauern…