Reich, endlich reich!
Dienstag, den 25. Oktober 2005
Haha, just kidding! Aber immerhin: Wir habe nbeim Pferderennen gewonnen! Doch der Reihe nach.
Wir waren am Wochenende in Baden-Baden auf der Rennbahn (“Wo laufen Sie denn?”). Das Prozedere kannten wir ja schon: Zum Sattelplatz, rassige Pferde und schöne Frauen bestaunen und natürlich die dazugehörigen Eigentümer. Dann gehts zu den Wettschaltern, mit all den anderen Profis. Man erkennt sie daran, dass sie die Broschüre mit allen Rennen und Pferden haben und die Wettzeitung. Verschmiert mit allerlei Notizen, was Sachverstand beweisen soll.
Braucht man aber nicht unbedingt, denn Ross und Reiter werden von einem Sprecher vorgestellt und auch recht nüchtern beurteilt. Wer sich nicht auskennt mit der ganzen Geschichte vertraut auf die Favoriten, die genannt werden und vielleicht auch noch auf die Außenseiter-Tipss, die es dazu gibt.
Dann schließlich gehts an die Rennbahn. Das Fußvolk steht unten, ist dafür aber näher an den Pferden dran. Auf den Tribünen oder in den Logen sind die Besitzer und die, die etwas mehr als die schlappen 11 Euro Eintritt berappen. Auf der Videowand erscheinen die Quoten und Aufnahmen vom Start, dann gehts los. Immer wenn die Pferde zum Zieleinlauf kommen, steigt die Stimmung. Man merkt, dass der eine oder andere schon etwas mehr gesetzt hat.
Nach dem Rennen werden Pferde und Reiter, die an den Zuschauern vorbei müssen, beklatscht. Dann gehts zur Siegerehrung und dann eben wieder zum Sattelplatz und alles beginnt von vorne.
Das mit den Wetten ist einigermaßen kompliziert, es gibt verschiedene Variationen mit unterschiedlichen Kosten, Risiken und Chancen. Wir haben schon im vergangenen Jahr immer nur zwei oder drei Euro gesetzt, immer auf Sieg, das ist am einfachsten (und wir hatten immer nur verloren). Dieses Mal hat einer unserer Favoriten tatsächlich gewonnen und man bekam für zwei Euro Einsatz immerhin rund 26 Euro zurück. Ordentlich.
Länger als drei oder vier Rennen sind wir nicht dabei, wir wollen nur etwas Rennatmosphäre schnuppern. Immerhin hat uns der Spass in diesem Jahr fast nix gekostet, und nächstes Jahr verfeinern wir dann unsere Wett-Technik.












