Photofriday: Glow
Montag, den 21. März 2005
Lichtspiele in Emmendingen.

Lichtspiele in Emmendingen.

Cebit-Neuheiten: Handy und Handhelds in allen Variationen, mit und ohne MP3-Player, Organizer, Fotofunktion. Ich hab es aufgegeben. Mein alter Palm würde bei Ebay vielleicht für einen Euro weggehen, aber ich hänge auch nicht mehr an ihm. Als ich ihn angeschafft habe war ich begeistert davon, auf Reisen meine Mails abrufen zu können. Über IR hat der Palm mit meinem Siemenshandy konferiert, auch SMS waren so schnell geschrieben.
Heute hoffe ich, dass ich in meinem Urlaub keine Mails lesen und keine schreiben muss (höchstens Neid-Mails: Die Sonne scheint…). Nicht mal ein Knipstelefon soll es sein. Meine Kameras sind zwar immer kleiner geworden, aber soweit sinke ich nicht. Während der Technikfimmel zumindest in diesem Bereich also abgeklungen ist, bleibt die Vorliebe für gutes Schreibzeug in allen Variationen wohl bestehen: Moleskine-Notizbuch und Lamy für unterwegs, ein dickes Filofax auf dem Schreibtisch, das sollte reichen.

Faces als Thema bei Photofriday. Aber nicht gleich die Familie und alle Freunde und Bekannten in Erwägung ziehen. Vor vielen Jahren, in meinem früheren Leben als Lokaljournalist, besuchte ich einen alten Maskenschnitzer im Elztal. Fotografiert wurde damals in SW auf Kodak Tri-Max, Abzüge für die Zeitung auf die Schnelle, aber dieser hier wurde auf Barytpapier gemacht und ist erhalten.

Zumindest bei mir auf der Fensterbank. Zu unseren skurilen Deko-Objekten gehören nicht nur Plüsch-Trophäen sondern etliche weitere Viechereien, die wechselnde Ausstellungen in beleuchteten Mini-Vitrinen schmücken. Oder eben auch mal meine Fensterbank…

So schön wie hier auf dem Bild ist es nicht mehr: Laufen auf Eis gehört zu den wenigen Laufthemen, die richtig unangenehm werden können. Seit heute regnets bei uns auf den Schnee, es bleiben glitschige Eisplatten. Das Foto, das ich hier passend zum Thema zeigen würde, ist noch nicht gemacht: Die Zehntelsekunde, in dem einem beim Laufen die Füße wegglitschen, die Arme in der Luft rudern, die Gesichtszüge entgleisen… Naja, Hauptsache, es bleibt alles heil.
Eine Seite von Joachim Ott