Monatsarchiv für Mai 2004

Grenzen der Canon G3

Dienstag, den 11. Mai 2004

Altstadt Emmendingen

Na gut, so konnte es auch nicht weitergehen: Immer prima belichtete Bilder in einer – zumindest auf dem Monitor – ansprechenden Qualität. Und dies mit einer digitalen, die weit entfernt ist vom High End der Technik.

Nun also auch einige ernüchternde Erfahrungen: Der Weitwinkel-Konverter der Canon G3 scheint zwar optisch hinsichtlich Schärfe und Kontrast keinen allzu großen Schaden anzurichten. Die tonnenförmige Verzeichnung, die ansonsten schon beim relativ schwachen Weitwinkel von 38 mm gut sichtbar war, wird mit Konverter noch einmal heftiger. Eigentlich logisch, aber insgesamt scheint mir der Abstand zur konventionellen SLR doch ziemlich groß.

Und bei den Bühnenfotos einer Aufführungen gestern abend zeigte sich die Technik als zumindest gewöhnungsbedürftig. Aber da kann es auch sein, dass ich nur noch etwas dazu lernen muss, um auch hier bessere Ergebnisse zu bekommen.

Fazit: Die alte Nikon F4 mit den guten Objektiven in Ehren halten und ab und zu doch mal wieder in den noch immer reichlichen Filmvorrat greifen.

Englisches Wetter

Donnerstag, den 6. Mai 2004

Nasses Grün

Nass, kühl, wechselhaft, windig – eine gute Einstimmung auf meinen Urlaub in England. Was andere Gemüter deprimiert, stürzt zumindest mich nicht in Verzweiflung. Bei Temperaturen um die 30 Grad wie im vergangenen Sommer (also etwa von März bis September) ist mein Aktivitätsradius dagegen deutlich eingeschränkt.

Mittlerweile ist die Hoverspeed-Fähre gebucht und der Weitwinkel-Konverter für meine Canon G3 ist eingetroffen, den ich jetzt noch testen werde (dazu noch ein paar Tests mit RAW-Dateien). Was scheren mich da ein paar durchziehende Tiefs?

Bärlauch

Montag, den 3. Mai 2004

Bärlauch blühend

Zu spät: Der Bärlauch blüht. Zwar duftet es damit in den lichteren Laubwäldern immer noch ganz phantastisch und Appetit anregend nach Knoblauch. “Ernten” aber soll man ihn ja nicht mehr, wenn er blüht. Offensichtlich ist der Wirbel um das aromatische Pflänzchen noch nicht so weit gediehen, dass auch die Vorräte in meiner näheren Umgebung bedroht sind, wie man auf dem Bild gut erkennen kann.


Eine Seite von Joachim Ott