Monatsarchiv für April 2004

“Kaiserstuhl macht glücklich”

Montag, den 19. April 2004

Obstbäume am Kaiserstuhl

Mit obigem Zitat wurde jüngst ein fotografierender Kollege von einem schreibenden Kollegen zitiert (die Branche nährt sich selbst). Und wen treffe ich nicht, als ich unlängst zum Fotografieren im nahen Kaiserstuhl war? Eben genau jenen fotografierenden Kollegen, fast schon schwebend ob der berückenden Aussichten.

Und er hat Recht. Jetzt im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühen und auf Vogesen- und Schwarzwaldgipfeln noch Schnee liegt, hat das Ganze den Reiz eines vergessenen Gartens. Das liegt sicher auch daran, dass man die phantastische Landschaft nur teilt mit Winzern, Bauern und – eben jenen fotografierenden Kollegen, die man aber meistens nicht trifft.

Gartenlust

Montag, den 19. April 2004

Pavillion im Bad Wildbader Kurpark

Unseren nächsten Urlaub wollen wir in England verbringen. Zur Vorfreude gehört neben dem Studium diverser Reiseführer (der Favorit aus dem Velbinger Verlag steht noch aus), die Lektüre der Zeitschriften. Neben den Landschaftsfotos Südengland sind es vor allem die Bilder von Gärten und Parks, die Laune machen.

Obiges Beispiel ist eines der wenigen, die man in deutschen Landen entdecken kann. Der Bad Wildbader Kurpark wird zwar von ganz anderen Altersklassen bevölkert, aber gestaltet ist er schön. Und so, dass er wirklich den Begriff Park verdient.

OS-X-Design

Mittwoch, den 14. April 2004

OS-X-Design von xicons.com

Erst hab ichs gar nicht richtig erfasst, aber mittlerweile ist es unübersehbar: OS-X-Design ist schon ein fester Begriff, auch für Leute, die nicht mit dem Mac arbeiten.

Besonders gut gefallen mir die Icons neuerer kleiner Programme wie Transmit. Aber ich entdecke den Stil immer öfter. Wer für den eigenen Bedarf sucht, der wird fündig bei www.xicons.com.

Wer selbst tätig werden will, kann sich auf die Sprünge helfen lassen mit einem Tutorial auf xicons.com (mit Fireworks) oder bei dreamworker.de.

Für die Photoshop-Anhänger gibts eine Anleitung hier.

Eier und so

Samstag, den 10. April 2004

Asterix aus dem Überraschungsei

Passenderweise rechtzeitig vor Ostern haben meine Kinder ihre Überraschungseier wieder entdeckt. Nicht in der Rubrik “lange vermisstes Spielzeug” sondern bei “Was kann ich bei ebay noch zu Geld machen”.

Naja, nachdem wir dem Treiben (beinahe tägliche Geschenke an unsere Kinder) jahrelang ohne allzugroße Begeisterung zugesehen haben, müssen wir zugeben, dass das noch eine der besten Nachwirkungen ist. Egal was für die beiden dabei rausspringt: Besser als in der großen Plastiktonne weiter vor sich hin zugammeln und einer staunenden Nachwelt irgendwann nur unzulänglich erklärt zu werden ist dieses Schiksal allemal.

Schneckenpost

Montag, den 5. April 2004

Wieder eine Rolle Faxpapier verbraucht, wieder eine ernüchternde Bilanz. Von 50 m war sicher knapp ein Meter mit brauchbaren Nachrichten bedruckt. Nun bin ich kein Knauser, ein Fax ist wichtig, immer noch. Und vieles kann ich gar nicht anderes oder besser mitgeteilt bekommen, erst recht, wenn noch irgendetwas grafisches enthalten ist und das gegenüber kein Mailprogramm hat, kein PDF erzeugen kann oder es irgendwo anders fehlt.

Aber die viel beklagten Spams sind doch vergleichsweise billig entsorgt: (Fast) alle markieren, löschen und weg sind sie. Die Faxe, die zunehmend auch als unerwünschte Werbefaxe einlaufen, kommen nachts oder am Wochenende gleich mehrfach. Auch die Robinsonliste nützt da nix. Und schon kann man wieder einen 6er-Pack Faxrollen bestellen…


Eine Seite von Joachim Ott