Creative Cloud? Lieber Alternativen zu Photoshop & Co.

23. Mai 2013

Adobe hat angekündigt, seine Produkte bald nur noch in der Cloud anzubieten: Man installiert kein Programm mehr zuhause bei sich auf dem Rechner, das man auch physisch besitzt und gekauft hat. Man bezahlt vielmehr eine monatliche Nutzungsgebühr dafür.

Der Vorteil, so Adobe, bestehe darin, dass man immer die neueste Version bei sich auf dem Rechner hat. Zwar bekommt man einzelne Programme für monatliche Beträge zwischen 10 und 20 Euro, das Gesamtpaket CS_irgendwas, wie es die meisten beruflichen Nutzer bislang gekauft haben, summiert sich aber auf Jahresbeiträge von etlichen hundert Euro.

Damit dürfte Adobe bei mir gestorben sein, sobald OS-X und meine alten Adobe-Versionen sich nicht mehr vertragen (und dieser Zeitpunkt dürfte absehbar sein). Für mich passt dieses neue Geschäftsmodell hervorragend ins Bild von Drosselkom und Co: Abhängigkeiten nutzen und die Daumenschrauben anziehen.

Ich habe, seit ich freiberuflich tätig bin, Adobe-Produkte im Einsatz (und etliche andere). Und ich war – wie viele Freiberufler – auch nicht sonderlich interessiert daran, sofort die neueste verfügbare Version zu besitzen. Ich habe immer mindestens eine Version übersprungen, manchmal auch mehrere, wenn ich meinte, dass die angepriesenen Neuerungen es mir nicht wert sind. Damit wäre nun Schluss: Wer nur monatsweise nutzt, der muss zwar nicht ständig im Netz sein, um mit den Programmen arbeiten zu können. Aber er muss sich regelmäßig über eine Internetverbindung für die Nutzung legitimieren.

Ein „Aussetzen”, aus Kostengründen oder weil man eine Zeit lang in anderen Bereichen arbeitet, ist damit schwer möglich: Wer will schon einem Kunden, der eine Aktualisierung oder Korrektur vornehmen will, sagen, er soll sich mal ein paar Wochen gedulden? Die Kosten für Softwarenutzung, die man bisher durch geschickte Update-Politik etwas eindämmen konnte, steigen dadurch ganz gewaltig. Das scheint für Agenturen vielleicht keine große Rolle zu spielen, jeder Freiberufler wird sich überlegen, ob er sich eine weitere monatliche Belastung ans Bein hängt.

Wenn Adobe mit diesem Konzept nicht grandios scheitert (und alleine der Versuch macht mich schon wütend), dann wird es Zeit, sich nach kostengünstigen Alternativen umzusehen. Da ist die Auswahl derzeit zwar noch etwas mager, aber vielleicht ist das ja auch eine Chance für kleinere Unternehmen und Entwickler, sich jetzt gegen die übermächtige Konkurrenz zu behaupten. Es muss ja nicht Freeware sein, es muss nicht mal besonders billig sein: Schon bislang wurde für Programme viel Geld ausgegeben.

In der Vergangenheit ist Apple ein paar Mal mit kostengünstigen Programmen aufgetaucht, die Mac-like zu benutzen sind und für ihren Preis Erstaunliches leisten: Pages & Co. gehören ebenso dazu wie Aperture oder Final Cut Pro X. Freie Software wie Gimp oder OpenOffice dagegen hatte es bei den von der Oberfläche verwöhnten Mac-Nutzern meist etwas schwerer.

Am schwierigsten dürfte ein Ersatz für Indesign zu finden sein, zu QuarkExpress will ich nicht mehr zurück. Für Photoshop findet sich sicher leichter Ersatz: Acorn, Pixelmator, Gimp – hoffentlich bald mit CMYK wie jetzt schon der Grafikkonverter. Oder CMYK-Umwandlung über Apples ColorSync Utility. Und auch bei anderen Programmen wird sich was finden (Tipps willkommen).

Mal sehen, ob da nicht auch ein paar findige Software-Entwickler mit einem nutzerfreundlichen Konzept in die Bresche springen können.

Responsive Webdesign: inTacto’s 2012 greeting card!

22. Mai 2013

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign ist im Kommen: Wer sich nicht selbst an den notwendigen Anpassungen seiner Website versucht, der macht sich auf die Suche nach einem Theme, das er übernehmen und für seine Verhältnisse anpassen kann. Fündig wird man in großer Zahl: Auch hier bei t3n gibt es gerade einen Artikel, in dem 30 kostenlose Beispiele aufgezeigt werden:

http://t3n.de/news/10-kostenlose-wordpress-themes-376838/

Die hohe Kunst dieses Designs wird aber erst auf dieser Seite deutlich: inTacto’s 2012 greeting card!. Ist ansonsten schon beeindruckend, wie sich die Inahlte einer Website beim Verkleinern zusammenschieben, die Größe verändern, an einen neuen Platz wandern, so entstehen hier ganz neue Gebilde. Nicht von der (recht kurzen) Ladezeit zu Beginn abschrecken lassen, es lohnt sich (ich klicke ja sonst immer schnell weiter, wenn eine Grafik mit wachsenden Prozentzahlen kommt; wie soll das erst mit der Drosselkom werden?).

Britain’s got talent: Band of Voices

21. Mai 2013

BGT: Die habens einfach drauf, die Briten.

Werbung mit Parcours und Puma Dance Dictionary

16. Mai 2013

Da bin ich mir doch auch nicht zu pingelig, um zwei Werbe-Videos hier einzuklinken, wenn sie so gut gemacht sind wie diese. Das obere von Storm Freerun kam etwas unerwartet, weil die Verbindung von Parcours zu den doch eher biederen GoreTex-Klamotten hätte ich jetzt nicht unbedingt gesehen. Aber schön, wenn auch in dieser Sparte Werbegelder reinkommen.

Das untere von Puma dagegen ist nicht wirklich überraschend: Die großen Sportartikelhersteller haben neben Red Bull in der Vergangenheit schon für die Highlights der Sportfilme gesorgt.

Vimeo Storytelling Challenge – die Gewinner

15. Mai 2013

Stillmotion hat ja mit der Vorstellung seiner vier Video-Tutorials auch einen Video-Wettbewerb gestartet. Jetzt werden die Gewinner vorgestellt: Announcing the Winners of our Vimeo Storytelling Challenge – stillmotion.

Neben den drei Preisträgern (oben mein Favorit, natürlich was mit Essen) sind auch die weiteren sieben Videos interessant, die es in die engere Auswahl geschafft haben.


Eine Seite von Joachim Ott, info@joachimott.de