Blog-Planung: Der richtige Blogpost zur richtigen Zeit

Blog-Planung: Neben der Themenfindung ist auch der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung wichtig.

Blog-Planung: Neben der Themenfindung ist auch der richtige Zeitpunkt für die Veröffentlichung wichtig.

Blog-Planung ist mehr als nur das Abarbeiten einer Themenliste, die man mal erstellt hat. Natürlich solltest Du nicht irgendwelchen Trends hinterherlaufen und / oder versuchen, etwas ‚Virales‘ zu machen. Aber wahrscheinlich kennst Du das, zumindest aus der Anfangszeit Deiner Internetaktivitäten, dass ein Blogpost ist erfolgreicher als andere. Das findest Du in Deiner Statistik heraus. Aber warum ist das so? Erst im Nachhinein dämmert Dir, dass Du damit eine aktuelle Frage, ein aktuelles Problem getroffen hast, einen Nerv getroffen hast.

Das kann ganz banale Ursachen haben. Vielleicht bechreibst Du eine Fehlfunktion in einer neuen App, die nach und nach auch andere Benutzer entdecken. Oder vielleicht wurde zeitgleich ein anderer Artikel eines erfolgreichen Bloggers publik, oder ein Stichwort, das Du auch als Suchbegriff verwendest, erschien immer wieder in den Nachrichten. Oder Du hast einfach zum richtigen Stichtag das richtige Thema erwischt.

Blog-Planung: manchmal ganz banal

Nein, so einfach, wie als Food-Blogger vor Weihnachten ein Rezept für Gänsebraten zu posten, ist es nicht. Aber gute Blog-Planung geht in diese Richtung. Da ich einige Websites anderer Leute betreue, habe ich früher in Newslettern auf wichtigen Termine für eine Branche hingewiesen. Seltsamerweise wurde das nur von wenigen dankbar (und erfolgreich) aufgegriffen. Dafür gibt es immer auch Kunden, die mich drei Tage vor Heilig Abend bitten, ihr Weihnachtsangebot in Shop und Blog zu posten. Dann weiß ich, dass meine Botschaften noch nicht von allen richtig verstanden wurden.

Dabei erkennt man in jedem Geschäft irgendwann einen Rhythmus. Egal ob jahreszeitlich, wöchentlich oder monatlich, für die Blog-Planungist er wichtig. Denn wenn Du Dich darauf verlässt, dieses punktuelle Interesse auch zu erkennen und ’spontan‘ bedienen zu können, dann klappt das oft nicht. Du hast vielleicht gerade dann keine Zeit für einen fundierten Artikel, Du hast nicht die passenden Bilder oder Du hast eine Entwicklung eben mal ganz einfach verschlafen.

Trend oder Aktualität

Ich plädiere nicht dafür, auf jeden fahrenden Zug aufzuspringen. Trends zu erkennen ist schön, aber man muss ihnen nicht immer folgen. Aber wenn Du Blog-Planung betreibt, und sei es nur mit einer Stichwortliste, dann wäre es doch blöd ein gutes Thema gerade dann zu präsentieren, wenn alle anderen damit schon durch sind. Aktualität ist nach meiner Meinung die wichtigere Bedingung.

Wenn Du für Deine Unternehmens-Webseite schreibst oder bloggst, dann hast Du sicher schon Erfahrungen damit, wie sich das Interesse Deiner Kunden oder Interessenten, Deiner Website-Besucher verändert. Dann brauchst Du nur für Deine Blog-Planung nur noch einen Redaktionskalender und etwas Disziplin, um die richtigen Geschichten zum richtigen Zeitpunkt auf den Weg zu bringen.  Schwieriger ist es, wenn Du für Dein privates Blog schreibst und kein ‚Geschäft‘ im eigentlichen Sinn dahinter steckt. Dann erhältst Du wahrscheinlich nur indirekt Rückmeldungen darüber, was gerade ein beliebtes Thema ist – oder war.

Hier ein paar Tipps, die Dir zumindest in den Anfangszeiten Deiner Aktivitäten für eine Unternehmensseite, ein Blog oder Deine Social Media Kanäle weiterhelfen können.

Google Analytics

Wahrscheinlich nutzt die Google Analytics oder etwas Vergleichbares, auf jeden Fall solltest Du das tun. Die eigenen statistischen Angaben sind nicht immer sehr aussagekräftig, vor allem nicht kurz nach dem Start. Wenn Du schon so lange dabei bist, dass Du ein Jahr zurückblicken kannst, dann schau nach, wen gut und was schlecht lief. Und überlege, ob ein ‚gutes‘ Thema vielleicht noch besser laufen könnte, wenn Du es zu einem anderen Zeitpunkt, mit einer anderen Variante nochmal aufgreifst.

Google Trends

Auch wenn ich hier bei Google Trends nicht so oft fündig werde, Trends erkennt man hier ganz gut. Allerdings muss man in der  Ergebnisliste schon etwas stöbern, damit man zu relevanten Themen für Blogs und Unternehmensseiten gelangt. Zunächst suchst Du im Kopf der Seite ein passenden Kategorie heraus. Falls das noch zu allgemein ist, verwendest Du eigene Suchbegriffe.

Beispiele der sehr allgemeinen Art: Bloggen als Suchbegriff und als Thema hat seine Spitzen (in Deutschland) im Januar, wenn alle mit neuen Plänen und guten Vorsätzen starten. Tiefpunkt ist über die Weihnachtsfeiertage, wenn andere Interessen im Vordergrund stehen.

Blog-Archiv

Sicher kennst Du Kollegen, als Blogger, Unternehmer, Freiberufler, die in Deinem Themenbereich schon länger unterwegs sind. Wenn ihre Seiten auf WordPress basieren, stehen die Chancen gut, dass Du beispielsweise die Blogposts eines bestimmten Zeitraums (November 2016) aufrufen kannst. Nicht und niemals um Ideen zu klauen! Aber vielleicht haben erfahrenere Kollegen sich schon früher an diesen speziellen ‚Rhythmus‘ der Themen in Deiner Branche angepasst. Oder sie haben ein bessere Gespür entwickelt, was wann auf größeres Interesse stößt. WordPress bietet die Möglichkeit ein Archiv für die Besucher anzubieten. Bei mir ist das in der Seitenleiste als Aufklapp-Menü. Wenn man die WordPress-Struktur kennt und die Link-Zusammensetzung, die der Blogger gewählt hat, dann hilft auch so etwas wie http://www.joachimott.de/journal/2016/11/. Aber das ist eher Versuch und Irrtum.

Mein Tipp

Am besten ist es, von den eigenen Interessen auszugehen. Das ist sicher auch die Leitlinie für Deine Themenfindung. Wenn Du nicht nur zum Vergnügen bloggst, ist ein Themenplan und Redaktionskalender ganz wichtig für Dich. Und wenn Du schließlich Schwerpunkte im Jahresverlauf ausgemacht hast, dann solltest Du vielleicht nicht nur einen Blogpost zu diesem Termin zeitnah veröffentlichen. Versuche ein paar Blopposts thematisch drumherum zu platzieren. Nicht so, dass es nervt und nach Wiederholung aussieht. Aber doch so, dass man es auch dann wahrnimmt, wenn man nur gelegentlich auf Dein Blog schaut.

Je nachdem in welcher Branche, welchem Themenbereich Du unterwegs ist, kann es auch eine gute Idee sein, sich dem Print-Bereich zu widmen. Zeitschriften und Magazine haben einen langen Vorlauf. Und natürlich eine fundierte Themenplanung. Bei den Themen Food und Fotografie weiß ich, dass die Ausgabe des nächsten Monats sehr früh erscheinen. Das kann für eine Orientierung im aktuellen Monat hilfreich sein. Ebenso wie die Vorschau auf das nächste Heft, die ebenfalls schon vorausschauend Themen nennt.

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Social Media Profile verbessern

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sollte man öfters mal ändern und über die verschiedenen Plattformen hinweg anpassen, wenn man nicht nur ganz privat in den Sozialen Netzwerken unterwegs ist.

Social Media Profile sind die weniger geliebte Seite der Beschäftigung mit Facebook, Instagram & Co. Einmal verfasst und bebildert, ändert man hier ohne Nnot meistens nichts. Außer es finden sich Meldungen im Feed des entsprechenden Netzwerkes, dass sich (mal wieder) etwas geändert hat. Die Folge sind Header, Profilbilder und Beschreibungen, die gelinde gesagt nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit sind. (Was auch bei mir öfters der Fall ist.)

Social Media Profile sind nicht zeitlos

Manchen Social Media Profilen sieht man gut an, in welcher Zeit sie entstanden sind. Andere verraten auch etwas über die Absichten, die hinter dem jeweiligen Account stehen. Denn viele dienen professionellen Zwecken. Fast alle aber werden nach der Erstellung erst einmal für Monate und vielleicht Jahre nicht mehr angerührt. Hier ein paar Tipps, die Dich vielleicht zu einer Umgestaltung motivieren. Dazu brauchts eine gute Auswahl an Bildern und ein Bildbearbeitungsprogramm. Und außerdem einen Minimaltext, den man anpassen kann.

Zunächst lädt man sich einen halbwegs aktuellen Spickzettel. Und weil die Ergebnisse im englischsprachigen Bereich üppiger sind sollte es so etwas sein wie ‚cheatsheet social profiles‘. Dieses Ergebnis ist vom 24. Oktober 2017 (letztes Update), und liegt damit ziemlich nahe am Datum meines Posts (10. November 2017). Dort stehen die Bildgrößen aller Social Media Plattformen drin. Der Rest sollte ein Leichtes sein. Oder?

Vorweg: Das hier Geschriebene gilt, wenn Du mit Deinem Profil nicht nur ganz private Interessen verfolgst. Also wenn Du beispielsweise ein Blog, eine Unternehmens-Website oder einen Shop hast. Natürlich kannst Du Dir Deine ganz private Spielwiese erhalten. Du solltest dann aber dafür sorgen, dass die Besucher Deiner Unternehmens-Website nicht hier landen.

Alles eins – oder jedes speziell?

Diese Frage hat sich jeder wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt gestellt, als er sein Social Media Profil bei Facebook, Google+ und allen anderen erstellt hat. Und weil der zeitliche Abstand für den Einstieg in verschiedenen Netzwerken etwas größer sein kann, kam am Ende doch etwas jeweils anderes heraus.

Auch wenn das schrecklich klingt, solltest Du Deine Social Media Profile ‚vereinheitlichen‘. Sprich: Alle sollten dasselbe Porträtbild von Dir zeigen. Alle sollten einen gemeinsamen Basistext verwenden. Weil man ja zumindest de Länge überall anpassen muss, kann der auch leicht variieren. Vor allem aber sollten die wichtigsten Suchbegriffe in diesem Text vertreten sein, die Deiner Meinung nach auf Dich, Deine Website, Dein Unternehmen, Dein Angebot zutreffen.

Ich weiß, das ist schrecklich langweilig. Ich würde mich auch nicht drei Menschen jeweils mit einem identischen Text und den drei passenden Suchwörtern vorstellen. Sondern lieber mit einem launigen Text, freiweg geschrieben. Solltest Du nicht nur den Austausch mit Freunden suchen, empfiehlt sich aber die Verknappung und Vereinheitlichung wie beschrieben.

Dasselbe Foto auf allen Social Media Profilen zu verwenden ist naheliegend. Wer sicher sein möchte, dass jeweils die beste Qualität erscheint, der verkleinert seine Bilder gleich selbst auf das jeweils passende Maß und ist dann nicht den Unbillen der maschinellen Verarbeitung ausgesetzt. Und was fürs Profilfoto gilt, stimmt auch für den Header. Gleiches Bild, die Maße angepasst, mit oder ohne Text. Aber immer im einheitlichen Look.

Namen sind mehr als Schall und Rauch

Da hast Du Dir für Dein Unternehmen das Hirn zermartert nach einem knackigen und selbst erklärenden Namen. Und der steht jetzt auch bei Facebook, Google+ und anderen. Aber bei Twitter bist Du noch ‚teufelchen1990‘, also der Mischung aus Kosename und Jahrgang? Da hilft nix: Das solltest Du ändern. Aber das geht nicht immer.  Nötigenfalls musst Du ein neues Profil anlegen.

Das bedeutet nicht, dass Du für Freunde nicht ein Profil mit einem abweichenden Namen unterhältst. Ich würde sowieso zu einer Trennung raten und es ist kein Problem, mehrere Accounts anzulegen.

Vernetzung ist Trumpf

Klar, wir wissen, dass man sich oft und überall vernetzen sollte. Wenn keine schwerwiegenden Gründe dagegen sprechen, sollte das auch für die Sozialen Netzwerke untereinander gelten. Wenn Du alle Felder ausfüllst (und das solltest Du immer tun, wenn Du mit den Accounts nicht nur ganz privat unterwegs bist), solltest Du auch möglichst bei allen Netzwerken die Profile der anderen angeben.

Das Phänomen aus der Filmwelt, das Bingewatching, gilt nämlich auch für Accounts. Wenn Dich jemand gerade erst ‚entdeckt‘ hat und toll findet, was Du tust, dann sucht er sicher auch andere Möglichkeiten, auf dem Laufenden zu bleiben. Finde ich einen neuen Youtube-Kanal, dann folge ich meistens auch gleich auf Facebook und Instagram, den ‚Bilderwelten‘ des Internets.

Und damit sind wir auch schon bei den Ausnahmen. Gerade Fotografen und Filmer sind ja keine klassischen Unternehmer. Etliche sind bei Youtube und bei Instagram. Das wars auch schon: Lasst Bilder sprechen. Wenn Du gute Gründe hast, Dich nur auf speziellen Plattformen zu präsentieren, dann tu das möglichst konsequent. Und lass halbherzige ‚Ich-hab-mal-einen-Facebook-Account-angelegt‘ verschwinden. Gar kein Profil ist besser als ein schlechtes.

Tipps für die einzelnen Netzwerke

Facebook: Markiere auch in Deinen Facebook-Seiten andere Seiten mit „Gefällt mir”.

Google+: Nutze bei Google+ ebenfalls die Möglichkeit einen zweiten Account anzulegen.

Instagram: In Instagram kann man jetzt auch nicht-quadratische Formate posten, ohne dass sie verkleinert werden und mit Rand erscheinen. Besonders pfiffig ist das Hochformat im Seitenverhältnis 4:5. So ist von Deinem Bild mehr im Feed zu sehen und wenn Pinterest Dein Hauptkanal ist, kommst Du diesem Eindruck auf Instagram nun recht nahe.

Twitter: Benutze Deinen besten Tweet als ‚angehefteten‘ Tweet. Er bleibt immer oben und ist als erster zu sehen.

Youtube: Der Youtube-Header ist für viele etwas unbefriedigend wegen der Proportionen. Hier steht, wo die sicheren Zonen sind, die immer zu sehen sind. Knifflig ist, dass der ‚wichtige‘ Teil in einem recht großen Bild enthalten sein muss. Da aber das große Bild nur auf Fernsehgeräten gezeigt wird, konzentriere Dich auf den wichtigen Teil und fülle den Rest nötigenfalls mit Farbe und Text.

 

 

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Sofort die eigenen Videos verbessern

Professionelle Elemente werten das eigene Video auf, und es bleibt dennoch authentisch.

Bessere Videos sofort: Professionelle Elemente werten das eigene Video auf, und es bleibt dennoch authentisch.

Bessere Videos zu erhalten ist ein Kinderspiel. Das suggerieren uns zumindest viele Ratgeber im Internet. Und die Aussage hat einen wahren Kern: Nie war es einfacher und erschwinglicher, sein eigenes Video zu machen und ins Netz zu stellen. Handys können heute 4K-Videos aufnehmen, fast jede DSLR und Kompaktkamera bietet gute Videoqualität und hohe Auflösung. Und die Software für den Schnitt gibt es vielfach kostenlos. Dennoch stoßen viele ambitionierte Videofilmer schnell an ihre Grenzen und scheitern oft an ihren eigenen Ansprüchen.

Die Fähigkeit, eine Geschichte mit bewegten Bildern zu erzählen lässt sich sicher nicht von heute auf morgen erlernen. Aber mit wenigen Kniffen lassen sich die eigenen Videos so aufwerten, dass sie besser rüberkommen und damit auch die Chance erhalten, ein größeres Publikum anzusprechen.

Bessere Videos durch professionelle Elemente

Der große Teil des professionellen Looks von Videos lässt sich heute einkaufen. Und damit meine ich nicht das Stock-Material, mit dem viel Schaden angerichtet wird. So gut diese Archiv-Aufnahmen auch sein mögen: oft erkennt auch der Laie auf den ersten Blick, dass diese Aufnahmen nicht selbst gemacht wurden. Das Video wirkt nicht authentisch, wenn Bilder aus fernen Ländern dazwischen geschnitten werden. Oder Stock-Videos die erkennbar nichts mit dem Inhalt zu tun haben, sondern wegen der schönen Optik eingebunden werden.

Titel-, Intro- und Logo-Animationen einkaufen statt selber machen

Einfacher integrieren lassen sich grafische Elemente, wie sie sowieso in unseren Schnitt-Programm enthalten sind. Zum Beispiel animierte Titel oder Intros. Während diese Elemente im kostenlosen iMovie von Apple etwas altbacken wirken und die Auswahl eher gering ist, finden sich auf Plattformen wie Videohive.net die moderneren, aufwändigeren Geschichten. Und das meist für wenig Geld.

Verwendung in gängigen Schnittprogrammen

Für die Einbindung braucht man in der Regel nicht die Programme, mit denen diese Animationen erstellt wurden: After Effects von Adobe ist hier Marktführer, hierfür finden sich auch die meisten Elemente, die man in Adobe Schnittprogramm Premiere verwenden kann. Bei Apple heißt das Programm für Video-Animationen Apple Motion, die Elemente können im Schnittprogramm FCPX eingesetzt werden.

Auf beiden Plattformen lassen sich die Anpassungen aber auch im Schnittprogramm vornehmen, ohne weitere Kenntnisse und ohne das Motion-Programm selbst zu besitzen. Also: Adobe Premiere oder Final Cut Pro X genügen vollauf.

Stolperfalle Lizenz

Aber Vorsicht: In der Regel sehen die Lizenzbestimmungen die Verwendung in einem (!) End-Produkt vor. Offensichtlich ist sich die kreative Gemeinde aber darüber einig, dass die Verwendung in mehreren Videos des eigenen Youtube-Kanals nicht verfolgt wird. Anders ist das, wenn man für Kunden Videos erstellt und sich diese bezahlen lässt. Dann will freilich auch der Entwickler seinen Anteil, was ich nur richtig finde.

Wer im Zweifel ist, sollte in der Rubrik Support nachsehen, ob der Entwickler hier schon einmal entsprechende Fragen beantwortet hat. Oder eben selbst anfragen. Ohne diese Duldung würde sich für einen Youtube Kanal die Anschaffung von beispielsweise 99 Titeln für 33 US-Dollar kaum lohnen – wenn man diese Gebühr bei jedem neuen Video für eine neue Lizenz zahlen müsste. Das würde dann ja zum Beispiel auch die Ableger betreffen, also kurze Ausschnitte, die man als 1-Minuten-Videos verwendet.

Qual der Wahl

Wenn man die Suchergebnisse nach Bestsellern oder besten Bewertungen sortiert, erfährt man schnell, was gut ankommt. Vor allem beim Marktführer, also den After-Eeffects-Paketen ist die Auswahl schier unüberschaubar. Die Zahl der FCPX-Lösungen war lange Zeit marginal, holt aber in letzter Zeit deutlich auf. Da Anpassungen bei den Schriften und Farben, der Größe und der Platzierung möglich sind, braucht man nicht befürchten, dass man ein Allerwelts-Produkt kauft, das jeder auf den ersten Blick wieder erkennt.

Ratsam ist es, gleich zu Beginn Anpassungen für den eigenen Stil vorzunehmen und die Anzahl der verwendeten Elemente von vornherein zu begrenzen. Also zum Beispiel zwei Lösungen für große Titel anzupassen und zwei für die oft verwendeten „Bauchbinden”, also die sogenannten „Lower Thirds”. Denn auch die kann man durch die Anpassungen selbst erzeugen und muss kein weiteres Paket kaufen.

Wer was für sein Geld haben will und versucht, zum Beispiel alle Titel- oder Logo-Varianten eines Pakets zu „verbrauchen”, wird ziemlich gruselige Ergebnisse bekommen: Weniger ist mehr.

 

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Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazin oder Newsletter?

Kundenmagazine haben noch immer den Hauch von etwas Exklusivem. Aber manchmal meint man, der elektronische Newsletter hat ihnen den Rang abgelaufen. Ich selbst werde ja nicht müde, den Vorteil von Email-Newslettern zu erklären: Die große Reichweite, die geringen Kosten, die statistische Auswertung. Aber ich mache auch Kundenmagazin. Und ich mache sie gern, ich liebe sie.

Muss man sich also entscheiden, für das eine oder gegen das andere? Und welches ist die bessere Lösung?

Kundenmagazine sterben nicht aus

Dass ich Kundenmagazine gerne mache, von den redaktionellen Beiträgen über die Fotos bis zur Gestaltung und Druckvorlage, das liegt nicht nur daran, dass ich diese Arbeit als Journalist und Fotograf sehr mag. Ich schätze auch das Produkt. Und ich denke, ich bin da nicht alleine. Je nach Branche, je nach Produkt kann ein Kundenmagazin eine gute, ja sogar die beste Lösung sein.

Ich arbeite zum Beispiel oft für Weingüter. Generationenwechsel ist da oft ein wichtiges Thema. Die Jungen rücken auf, machen vieles anders und besser. Die Kunden der Weingüter sind aber oftmals mit den Inhabern zusammen gealtert: Der gute Kunde eines Weingutes kennt und schätzt das Sortiment. Er hat Lust und Muße für Weinverkostungen, auf jeden Fall aber zum Weintrinken. Er legt sich einen Weinvorrat an, hat vielleicht sogar einen Weinkeller und gibt einiges an Geld dafür aus.

Die jungen Kunden sind da in manchen Punkten anders. Wein ist da oft ein Getränk unter vielen, der besondere Stellenwert fehlt. Die Bindung zu einem oder mehreren Weingütern ist oft noch nicht da oder noch nicht so gefestigt. Und junge Kunden haben oft generell andere Wertvorstellungen: Ein hippes Event steht vielleicht besser im Kurs als ein informatives Magazin.

Kurzum: Die jungen Kunden (die in der Regel erst aufgebaut werden) haben oft andere Ansprüche als die älteren. Die einen schätzen die schnelle Mail auf dem Handy, die anderen das Printprodukt zum Blättern und Lesen.

Printprodukte haben Werte

Gedruckte Kundenmagazine haben noch immer eine Reihe von Vorteilen. Das fängt bei der Haptik an: Ein gedrucktes Werk in Händen zu halten, umzublättern und in Ruhe zu lesen hat für viele Menschen noch immer einen hohen Stellenwert. Und schon alleine der Umgang mit dieser Form der Information verlangt mehr Aufmerksamkeit, mehr Zeit als zum Beispiel eine Email.

Natürlich ist die spontane Reaktion nicht so ausgeprägt: Beim Email-Newsletter ist der Kauf nur einen Klick entfernt. Beim Printprodukt muss man sich Dinge merken, später erinnern, dann reagieren. Aber im Gegensatz zur Email ist das Kundenmagazin am nächsten Tag meist immer noch da. Weil man nochmal was lesen wollte. Weil man sich das als Erinnerungshilfe ins Blickfeld gelegt hat.

Klientelfrage oder Stilfrage?

Wann wählt man also ein Kundenmagazin, um seine Anliegen zu transportieren? Wenn die Kunden älter sind? Wenn die Produkte hochwertiger sind, so dass man vor dem Kauf vielleicht nochmal drüber nachdenkt?  Wahrscheinlich ist das eine Frage, die PR-Strategen und Marketingleute am besten beurteilen.

Aus meiner Sicht, einmal als Journalist und einmal als Kunde, der auch solche Magazine bekommt, ist es noch einfacher. Ein solches Magazin ist stilprägend – oder sollte es zumindest sein. Es bedeutet: Jemand hat sich mehr Zeit genommen und mehr Aufwand getrieben, damit ich diese Darstellung bekomme. Keinen Werbezettel, kein Brief, keine Mail. Etwas, das auf den ersten Blick schon wertiger erscheint, das man erst einmal nicht wegwirft. etwas in dem man blättern und lesen kann.

Das sagt zuerst mal mehr aus über den Anbieter als über seine Kundschaft.

Warum entweder oder?

Soll ab jetzt mein Briefkasten überquellen vor lauter Kundenmagazin, gedruckter Werbung zu allem und jedem? Was ist mit den Nachteilen? Der fast unmöglichen sStatistischen Auswertung des Erfolgs eines Kundenmagazins? Was ist mit den Kosten und den Folgen für die Umwelt durch Druck und Transport?

Ein Kundenmagazin, um es genauer zu beschreiben, ist eine tolle Sache – wenn es gut gemacht ist. Und wenn es sparsam eingesetzt ist. Mails kann ich dutzendweise löschen ohne Stress. Berge von Altpapier sind lästiger.

Wann kann es eine gedrucktes Magazin sein?

Das ist in meinen Augen immer dann sinnvoll, wenn ich es schaffe, die hochwertige Form durch hochwertige Inhalte zu füllen. „Gebrauchstexte” in einem Kundenmagazin sind ok. Aber Werbegeschwafel oder Plattitüden möchte niemand, auch nicht auf teurem Papier lesen.

Viele Kunden sind bei gedruckten Informationen noch sensibler als bei digitalen: Habe ich das bestellt? Darf der mir das zuschicken? Auch Kundenmagazine sollte man nur an Leute verschicken, die das angefordert haben – wie Emails auch. Ich finde, das macht sogar den Wert des Magazins anschaulich: Kostenlos, aber auf Anfrage. Und die Schwelle zur Belästigung liegt beim Papier sehr viel niedriger als bei Mails: Ein oder zwei Magazine pro Jahr werden durchaus toleriert, das ist meine Erfahrung.

Kundenmagazine sind aber nicht „die” Alternative. Nicht zur klassischen Werbung, nicht zum Email-Newsletter. Sie sind eine Ergänzung. In einem achtseitigen Magazin bringe ich mindestens drei selbst recherchierte und fotografierte Geschichten unter, mit authentischen Fotos, keine Stock-Fotografie mit amerikanischen Models. Dazu kommt als Ergänzung dieser „Geschichten” eine Vorstellung der Produkte und / oder Leistungen, die eher sachlich und damit auch glaubwürdiger ist. Und natürlich eine persönliche Ansprache, persönliche Infos.

Das alles entspricht letztlich nicht dem Inhalt eines Email-Newsletters sondern eher dem, einer eigenen Micro-Website. Die viel aufwändiger ist und auch preislich näher am Kundenmagazin als am Newsletter liegt.

Fazit

Ich bekomme gerne beides (und als Journalist und Fotograf mache ich auch gerne beides): Email-Newsletter für die schnelle und aktuelle Information, ein Kundenmagazin als Präsentation guter Geschichten und Informationen. Beides sind gute Ergänzungen zur informativen und ansprechend gestalteten Website und gehören nach meiner Ansicht zu einer guten Kommunikation mit Interessenten und Kunden.

Was man wann und wie oft einsetzt, hängt letztlich von der eigenen Persönlichkeit, dem Produkt, dem eigenen Stil ab.

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Foto-Apps für Fotografen (iOS)

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera - und man hat sie immer dabei.

Foto-Apps helfen beim Fotografieren mit dem Smartphone oder mit einer externen Kamera – und man hat sie immer dabei.

iPhone-Apps für Fotografen gibt es in schier unüberschaubarer Zahl. Aber es sind meist nur einige wenige, die bei fast allen Fotografen auch auf dem Smartphone vertreten sind. Und dabei spielen die Foto-Apps für Aufnahmen mit dem Handy eine eher untergeordnete Rolle. Denn die Standard-Foto-Apps fast aller Handys sind heute ziemlich ausgereift und genügen für die allermeisten Ansprüche. Hier geht es deswegen auch um diejenigen Apps, die einem beim Fotografieren mit einer anderen, externen Kamera oder eben mit der Smartphone-Kamera helfen. Da ich mit einem iPhone fotografiere und nur hier eigene Erfahrungen habe, beschränke ich mich auf iOS-Apps, als Apps fürs iPhone (und evt. für das iPad).

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps als Helfer für Aufnahmen mit dem iPhone oder einer externen Kamera.

Foto-Apps zum Fotografieren

Wer seine Möglichkeiten durch eine App erweitern will, braucht Spezialisten. Das können Filter sein, wie bei Hipstamatic oder eben weitergehende Funktionen. Achtung: Ich war mal ziemlich begeistert von einer App, mit der man Blende und Zeit am iPhone manuell einstellen konnte.Kann man aber nicht, generell nicht. Man kann bestenfalls die Verschlusszeit steuern und das ist wohl vor allem sinnvoll bei gezielten Langzeitbelichtungen.

Die passende App dazu ist zum Beispiel Slow Shutter Cam (2,29 €). Damit kann man zum Beispiel Lighttrails erzeugen oder Bewegungen verwischen Aber im neuesten Apple-Modell iPhone 8 kann man das wohl auch schon mit Bordmitteln ohne zusätzliche App.

Mehr Einstell- und Kontrollmöglichkeiten bieten Apps mit dem passenden Namen ProCamera (5,99 €) und ProCam 5 (5,49 €). Beide spielen ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man Aufnahmen komponiert, oder mit einem Stativ arbeitet. Beide beinhalten auch Funktionen zur Bildbearbeitung.

Helfer für die Aufnahme

Manchmal sind es ja nur Details, die man wissen will. Dann helfen spazielisierte Helfer wie die für Belichtungsmessung. Fotometer Pro eignet sich als Notbehelf, wenn man dem Belichtungsmesser der (Nicht-iPhone-)Kamera aus irgendeinem Grunde nicht traut. Dann mag auch der Long Exposure Calculator (kostenlos) ganz interessant sein. Oder man nutzt Photo Buddy (2,29 €), mit dem man auch die Schärfentiefe kalkulieren kann.

Sonnenstand-Apps

Das schönste Beispiel dafür, wie verschiedene Smartphone Funktionen zusammenspielen bei wichtigen Infos sind die Sonnenstand-Apps, die ich hier bereits vorgestellt habe.

Remote-Apps

Sie seien hier nur der Vollständigkeit halber genannt. Alle großen Kamera-Hersteller haben heute Apps, mit denen sich ihre Kameras per Wlan steuern lassen. Im Prinzip ist das Angebot der Funktionen dort immer ähnlich, weil meistens das Display mit den angezeigten Funktionen übertragen wird und damit die Grundlage für die Einstellungen ist. Es lassen sich Einstellungen vornehmen und natürlich lässt sich die Kamera auslösen, im Foto- wie im Video-Modus.

Am wichtigsten ist, dass man diese Dinge zuhause nicht nur ausprobiert, sondern regelrecht lernt. Von der GeoPro bis zur DSLR musste ich die leidvolle Erfahrung machen, dass der nur gelegentliche Umgang mit diesen Apps sich rächt, wenn man vor Ort darauf angewiesen ist, das sofort zum Laufen zu bringen.

Bei meiner GoPro funktionierte das Wlan nach einem Update nur noch, wenn ich erst den Flug-Modus einstellte, und dann erst wieder ausschließlich Wlan aktivierte. Bei der Panasonic Lumix LX100 habe ich schlicht die Reichweite der Wlan-Verbindung überschätzt. Und immer wieder gibt es Probleme, die Wlan-Verbindung zu aktivieren.

Moderne Apps nutzen NFC und Bluetooth, und natürlich lassen sich auch die Bilder auf der Kamera damit ansehen. Diese Funktionen halte ich für nett, aber verzichtbar. Schließlich ist meine Kamera auch beim Wlan-Einsatz in Reichweite.

Nachbearbeitung (die Ausnahmen)

Für die Nachbearbeitung greife ich nicht gerne aufs Handy zurück. Weder für die standardmäßige Entwicklung, wie man sie am besten zuhause in Photoshop oder Lightroom vornimmt. Noch für irgendwelche Spass-Effekte oder Nachbesserungen wie sie mit Facetune möglich sind. Aber es gibt zwei Ausnahmes.

Meine Lieblings-App für eine schnelle Bildverbesserung noch im Smartphone ist Snapseed (kostenlos), die gibts für iPhone, iPad aber eben auch für den Desktop.

Ein weitere Ausnahme ist die kleine App Diptic (3,49 €). Sie erlaubt Foto-Zusammenstellungen verschiedener Aufnahmen in verschiedenen vorgegebenen Kacheln. Ich möchte es nicht Collagen nennen, weil da nichts ineinander montiert wird. Die Bilder werden vielmehr neben- und übereinander platziert. Man kann dabei Größe, Aufteilung und Randstärke bestimmen. Das eignent sich gut für soziale Netzwerke, wenn man mehrere Bilder zusammenfassen will.

Hinweis vor dem Kauf

Manchmal kann es sinnvoll sein, Alternativen oder neue Apps im englischsprachigen Raum zu suchen. Vielleicht sind diese dann nur in ausländischen App-Stores erhältlich. Dann sucht man sich kurz die Anleitung im Netz, wie man den deutschen iTunes-Store gegen einen ausländischen wechselt.

Und natürlich ist es sinnvoll, die Apps direkt übers iPhone zu laden. Das erkennt vor dem Kauf (zumindest ist das meiner Erfahrung nach so), ob die App fürs Smartphone und die vorhandene iOS-Version kompatibel ist.

 

 

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