Blogposts schreiben: bessere Inhalte zahlen sich aus

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Blogposts schreiben: auch das Schreiben und Korrekturlesen auf Papier ist wichtig.

Wer ein Blog hat, der kennt die Freude am Schreiben: etwas Neues verfassen, sich der Welt mitteilen. Mal sachlich, mal unterhaltsam, immer informativ. Deswegen hat man ja ein Blog, weil man etwas zu sagen hat. Die Kehrseite: Es kann eine ganz schöne Last sein, immer wieder etwas Neues zu verfassen. Ideen suchen, ausformulieren, einen Text strukturieren, überarbeiten und korrigieren – bis man dann endlich auf den Knopf „Veröffentlichen” klicken darf. Was hilft, diese Aufgabe des Schreibens immer wieder lustvoll anzugehen und erfolgreich zu beenden?

Blogposts schreiben über das, was man kennt

Es ist wie in jedem Gespräch: Sobald man auf sicherem Terrain ist und über Dinge spricht, mit denen man sich wirklich auskennt, formuliert man viel sicherer. Die Idee sprudeln, die Sätze bilden fast von alleine die richtige Reihenfolge. Das ist die Basis für gutes Schreiben. Das Sahnehäubchen sind dann diejenigen Elemente, die die Sache aufwerten: vielleicht lustige Formulierungen, manchmal auch flapsige Kommentare, persönliche Erfahrungen.

Sobald die Basis fehlt, die eigene Erfahrung mit dem Thema, das Grundwissen, wird es schwierig. Natürlich kann man ähnlich wie in einem Referat Sachen recherchieren, sich Neues aneignen und verarbeiten und das Ganze schließlich zu einem lesenswerten, informativen Text verarbeiten.

Als Grundlage für ein Blog taugt diese Herangehensweise nur bedingt. Für eine Hausarbeit, ein Exposé mag das angehen. Aber es liest sich wahrscheinlich nicht so locker, wie sich das viele Leser von einem Blog wünschen. Und es ist auf Dauer doch sehr anstrengend und zeitraubend.

Vom Entwurf zum Artikel

Wer wenig Routine mit dem Schreiben hat, der tut gut daran, sich eine kurze Skizze zu machen: Aufhänger, Einstieg ins Thema, die Hauptpunkte und schließlich ein Resümée oder ein Abschluss. Das ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, und wenn das Ideen finden schon langwierig ist, dann schenkt man sich den gerne. Aber die Leser erwarten (zu Recht), dass man sein Anliegen vorher strukturiert hat und das Thema auf den Punkt bringt.

Natürlich gibts auch Blogs, da dreht sich alles eher um Befindlichkeiten. Und wer die gleiche Wellenlänge hat wie der Autor, der fühlt sich auch hier auf Anhieb wohl. Nach meiner Erfahrung wünschen sich aber die meisten Menschen konkrete Informationen.

Über den Tellerrand schauen

Es ist immer hilfreich zu sehen, was die anderen machen. Und wie sie es machen. Das gilt nicht nur für das Stadium vor dem Schreiben, die Ideen-Findung. Auch hier geht es nicht darum, etwas zu kopieren, einen Stil zu imitieren. Aber wer sich seine Lieblings-Blogs vornimmt, der kann schnell ein paar Elemente erkennen, die einem sympathisch sind. Es ist nicht immer nur die gelungene Mischung aus Unterhaltung und Information, auch wenn die ganz wichtig ist.

Es sind oftmals Kleinigkeiten: Wie formuliert jemand? Welchen Hintergrund hat er, um über ein bestimmtes Thema zu schreiben? Und lässt er auch was Persönliches erkennen? Es gibt nur wenige Vorbilder, die man einfach WOW findet, ohne sagen zu können, was so toll daran ist.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Redaktionskalender, Blogpost-Ideen und eine Skizze der Artikelstruktur gehen am besten auf Papier.

Schreib mal wieder – von Hand

Schreiben am Computer hat so unendlich viele Vorteile, dass man sie gar nicht alle aufzählen kann. Wenig bekannt sind einige Nachteile, die einem oft nicht bewusst werden. Mir fällt es einfacher, Fehler zu entdecken, wenn ich einen Text ausgedruckt vor mir liegen habe. Und ich finde es auch einfacher, einen gedruckten text umstrukturieren: Diesen Abschnitt nach unten, diesen in die Mitte, dann noch ein paar Übergänge neu machen. Und schon liest sich das viel schlüssiger und flüssiger.

Überhaupt hat analoges Arbeiten bei mir noch einen hohen Stellenwert: Ideen zu Papier bringen ist wichtig, die wichtigsten Notizen werden noch immer auf Papier festgehalten und auch für einen Redaktionskalender nutze ich zumindest teilweise noch Papier und Pilot-Stifte.

Suchmaschinen kurz ausblenden

Ich weiß, das ist ein unpopulärer Rat: Wir alle haben die Arbeitsweise der Suchmaschinen schnell verinnerlicht. Und wir sind auf sie angewiesen. Dehalb liest man öfters den Rat, von Beginn „suchmaschinengerecht zu schreiben und zu strukturieren. 99,9% unserer Leser sind aber Menschen und nicht Maschinen. Und die legen anderen Kriterien an. Deswegen schreibe ich zuerst so, wie ich mein Thema jemandem erzählen würde.

Erst danach bringe ich den Text auch mit Hilfe von einem SEO-Plugin (Yoast) in eine suchmaschinenfreundliche Form – so weit ich das für nötig halte. Wenn mein Plugin an meinen Formulieren rummeckert, verweise ich es auf seinen Platz. Es darf mir gerne helfen, aber es wird mir nicht vorschreiben, wie ich zu formulieren habe.

Fazit

Ein paar Tipps helfen und Anregungen und Hilfestellung von schreibenden Kollegen findet man zuhauf. Am meisten wirkt Routine: viel schreiben gibt Sicherheit und verbessert – mit einigen Kontrollen – die Sicherheit und die Ergebnisse.

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Textfotos – Balance von Aufwand und Aufmerksamkeit

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos: bedeuten oft nicht weniger Aufwand, als gute Fotos zu machen.

Textfotos sind bei Fotografen nicht besonders beliebt. Oftmals werden sie als Ersatz für die fehlenden eigenen Fotos verwendet, damit man überhaupt eine Grafik, einen Hingucker in seinem Post hat. Als Hintergrund dienen manchmal noch Stock-Fotos, die man kostenlos nutzen darf. Manchmal aber wird auch nur eine farbige Fläche als Hintergrund verwendet. Was bringts also? Kann man da nicht genauso gut auf eine reißerische Überschrift setzen?

Textfotos werden immer einfacher

Die Beliebtheit der Textfotos hat auch damit zu tun, dass sie immer leichter verfügbar sind. Wer im Internet nach Diensten sucht, der findet von einfachen Text- und Collagenprogrammen bis hin zu ausgefuchsten Designprogrammen viele Online-Lösungen. Kein Mensch braucht mehr teure Programme wie Photoshop.

Leider verschwindet damit auch meist der Gestaltungswille oder das Gespür für den kreativen Umgang mit Zeichensätzen und Farben. Wer er es ganz simpel mag, der erstellt in Word ein Mini-Dokument, macht einen Screenshot und lädt das hoch. Bei dieser Schlichtheit sollte dann der Text, meist ein hintersinniges Zitat, die Lücken ausbügeln.

Wer sich tiefer in die Materie hineinkniet, lernt den Umgang mit Seiten wie Canva.com oder Designbold.com. Beide bieten kostenlose Nutzungsmöglichkeiten an, die durchaus ausreichend sind.

Dickes Plus: Passende Fotos zum Text

Wer seine Textfotos optimieren möchte, der verwendet gute und passende Fotos als Hintergrund für seine Text-Botschaften. Und macht damit wieder den Vorteil einer schnellen Lösung zunichte. Die Suche nach dem passenden Motiv, eine eventuelle Bearbeitung und die Gesamtgestaltung erfordern nämlich schnell mehr Aufwand, als man mit einem einfachen Schnappschuss zum Thema gehabt hätte.

Unzweifelhaft ist aber die Wirkung von Text zu passendem Foto in vielen Fällen schon höher als bei den meisten, eher durchschnittlichen Fotos.

Serien-Charakter

Eine weitere Steigerung seiner Textfotos erreicht man, wenn man bei der Gestaltung auf einen Wiedererkennungswert setzt. Wenn also Fotos einen ähnlichen Bildcharakter haben (Farbton, Stimmung, Kontrast, Motiv). Und wenn auch die Schriften zumindest ähnlich oder besser noch gleich sind. Wer dann noch ein dezentes Logo seines Unternehmens oder seiner Website unterbringt, der hat einen deutlichen Mehrwert.

Und ein Fotokonzept, das er auf der eigenen Website und auf fast allen Social-Media-Kanälen nutzen kann.

High-End-Lösung

Bei so viel Aufwand ist auch die High-End-Lösung nicht mehr weit. Denn hier kommt wieder eine Bildbearbeitungs-Software wie Photoshop oder Lightroom ins Spiel. Nur so ist erstens garantiert, dass man immer die passenden Filter und Schriften parat hat. Und dass man auch in einem Aufwasch die verschiedenen Formate und Bildgrößen für die verschiedenen Einsatzzwecke erzeugen kann. Einschließlich des Hochformats für Pinterest, zum Beispiel.

Fazit

Wie immer ist die Beurteilung von grafischen Lösungsmöglichkeiten relativ. Wer ohne Aufwand schnell was grafisches haben möchte, der ist mit einfachen Texten gut bedient. Er sollte dann aber auch keine Banalitäten texten und nicht langweilen. Wer anspruchsvollere Lösungen sucht, der ist schnell in einem Bereich, der den Aufwand von Fotografie und Bildbearbeitung erreicht.

Eine echte Alternative sind gute Textfotos also vor allem für Fotografen, die sowieso schon passendes Bildmaterial suchen, selbst fotografieren und bearbeiten. Sie können Textfotos zur Auflockerung des Erscheinungsbildes sinnvoll einsetzen – auch wenn die meisten Fotografen nichts Störendes in Ihren Bildern akzeptieren.

Wer die Arbeit mit Bildern auch welchen Gründen auch immer meiden möchte, der wird nicht umhin kommen, annähernd den gleichen Aufwand mit Texten und deren Gestaltung aufzubringen. Sonst bleiben die Textfotos eine Notlösung.

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LED-Leuchten für Video – der große Rundumschlag zum Thema

Caleb Pike vom DSLR Video Shooter besticht durch ausgesprochen praxisnahe und fundierte Videos. In den vergangenen Wochen hat er den wohl aktuell definitiven Rundschlag über LED-Leuchten für Video-Filmer online gestellt.

Neben dem obigen, eher allgemein gehaltenen Ratgeber zum Thema gibt es zwei Testreihen mit ausführlichen Vorstellungen der LED-Leuchten. Besonders angenehm: Caleb verzichtet auf das weit verbreitete Sponsoring, und sei es auch nur das kostenlose Bereitstellen der Produkte.

Ein Teil der Testreihe widmet sich den preiswerteren LED-Leuchten bis zu 50 US-Dollar, der zweite Teil den teureren Leuchten zwischen 50 und 100 Dollar. Fast alle LED-Leuchten sind auch aktuell bei deutschen Versendern zu haben, wenn auch teilweise für geringfügig höhere Preise.

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Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Den Pinterest-Leitfaden gibt bei testschmecker.de

Ein Pinterest-Leitfaden für Food-Blogger, das wäre beim Start des Food-Blogs doch praktisch gewesen (neben einigen anderen Dingen). Denn nicht alle sozialen Netzwerke sind gleich. Jedes soziale Netzwerk seinen eigenen Stil, sein eigenes Profil, seinen eigenen Nutzerkreis. Und gerade Pinterest scheint bei den Food-Bloggern hoch im Kurs zu stehen – offensichtlich noch mehr, als die Bilder-Plattform Instagram.

Pinterest-Leitfaden kompakt

Auf zwei DIN A Seiten zusammengefasst gibt es deswegen auf meiner Food-Seite, dem Testschmecker, einen neuen Pinterest-Leitfaden zum kostenlosen Download.

Viele Food-Blogger berichten, dass es ihnen gelungen ist mit dem Engagement bei Pinterest auch die Besucherzahlen ihres Blogs zu steigern. Das gelingt freilich auch bei einigen anderen Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Aber nirgends scheint die Resonanz so gut zu sein wie bei Pinterest.

Doch der Weg zum Erfolg kann steinig werden. Ähnlich wie Twitter verlangt Pinterest ein recht großes zeitliches Engagement. Häufige Postings, viele Hinweise auf Fremdartikel, viel Foto-Arbeit. Da hilft bei etliche engagierten Bloggern nur der Rückgriff auf Dienste wie Buffer, mit denen man Beiträge im voraus planen kann.

Eigenheiten von Pinterest

Wer sich bislang nur suchend durch die Pinwände bewegt hat, dem wurden einige Besonderheiten vielleicht nicht gleich bewusst. Zum Beispiel dass Bilder im Hochformat wesentlich besser funktionieren, als das in Blogs übliche Querformat. Das vorwiegend Frauen hier unterwegs sein. Und dass es durchaus auch kleine Netzwerke gibt, in denen man sich gegenseitig fördert.

Alle sozialen Medien gleichwertig zu bedienen, das schafft wohl kaum ein Blogger, der nicht ins Profi-Lager gewechselt hat. Und bei der Wahl der einen Plattform, der man den Vorzug vor allen anderen gibt, sollte man sich mit den Eigenheiten vertraut machen. Dazu gehört freilich auch die eigene Recherche, die einem kein Leitfaden abnehmen kann: Wo sind meine Interessenten, Freunde, Kunden unterwegs? Wie schaffe ich die Zusatzbelastung mit weiteren Fotos, den so sehr beliebten Text-Bildern und vor allem die zahlreichen Pins von anderen Websites?

Die Entscheidung ist nicht für ewig. Aber im Nachhinein zu erkennen, dass man mit dem gleichen Engagement mehr erreicht hätte, ist immer schmerzlich. Deswegen soll der Leitfaden ein kleines Mosaiksteinchen bei der Recherche sein, die einem nicht erspart bleibt.

 

 

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WordPress Bildgrößen in vielen Variationen

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Im neuen Layout braucht man meistens auch andere WordPress Bildgrößen.

Sie sind ein unerschöpflicher Quell der Freude: Gute Bilder in einem WordPress-Blog machen das Lesen leichter. Sie ziehen Besucher an und bieten manchmal mehr Informationen auf einen Blick, als ein langer Text. Sie sind aber auch manchmal lästig: Google meckert rum, weil die Bilder zu große Datenmengen aufweisen und die Schnelligkeit der Webseite beeinträchtigen. Die Bilder sind nie in der passenden Größe und Auflösung dort, wo sie sein sollen. Und die Bildbearbeitung frisst inklusive der Bilder für Soziale Medien fast so viel Zeit, wie das Schreiben des Artikels – vom Fotografieren mal gar nicht zu reden.

Was tun? Weniger Bilder sind ja auch keine Lösung. Und die falschen WordPress Bildgrößen erst recht nicht. Mit etwas Planung und ein paar Helferlein kann das auch reibungsloser verlaufen.

WordPress: interne Bildverarbeitung

Zunächst einmal können wir uns alle freuen. Denn die Bildverwaltung in WordPress ist viel komfortabler geworden. Und auch Bildverarbeitung ist jetzt möglich. Wem das noch nicht genügt, der kann auf Plugins zurückgreifen.

Weitere WordPress Bildgrößen per Plugin

Das Plugin Simple Image Sizes erlaubt zusätzliche Bildgrößen festzulegen, auf die die Bilder automatisch beim Hochladen zurechtgeschnitten werden. Wer also bestimmte Größen braucht, die noch nicht in der functions.php seines Themes festgelegt sind, der kann sich damit prima behelfen.

Heißt das, ich kann jetzt einfach meine Riesen-Bilder aus der Super-Duper-DSLR hochladen? Kann man machen, sollte man aber nicht. Die effektivste Art Bilddaten sinnvoll zu reduzieren funktioniert mit Photoshop und dem Befehl „Für Web und Geräte speichern”. Dort genügt in der Regel die Qualitätsstufe hoch. Wenn es keine besonders hochwertigen Aufnahmen sondern eher Info-Bilder sind, kann man an an der Qualität auch Abstriche machen.

Hier wählt man die größte Größe aus, die man für WordPress, Instagram, Facebook & Co. verwenden möchte. Die kann man jetzt auch auf WordPress hochladen, dort werden automatisch die verschiedenen Bildgrößen erzeugt.  Diese Größe kann man dann aber auch für die Sozialen Medien verwenden.

… oder manuell in der functions.php festlegen

Wers noch detaillerter möchte und selbst im Maschinenraum seiner WordPress-Installation herumwerkeln möchte, der sucht nach einer Anleitung,wie man die entsprechenden Befehle in die functions.php einbaut (zum Beispiel hier)

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Ein Genesis-Theme: Die größe WordPress Bildgröße bleibt gleich.

Intelligent Bilder „nachladen”

Eine andere Möglichkeit, das Ladeverhalten seiner Seiten positiv zu beeinflussen bietet das Plugin Lazy Loads. Es bewirkt, dass nur diejenigen Bilder geladen werden, die gerade sichtbar sein sollen. Wer also auf seiner Startseite die letzten 10 Blog-Posts anzeigt und jeder hat etliche „schwere” Bilder, der ist mit dem Einsatz dieses Plugins sowieso gut bedient.

Auf die Möglichkeit der WordPress-Bildbearbeitung fürs Verkleinern sollte man übrigens nur in Notfälle zurückgreifen: Hierbei wird nämlich nur die Darstellung verkleinert. Das Bild selbst bleibt so groß (und schwer) wie vorher. Sprich: Nicht die Datenmenge wird reduziert, sondern nur die Darstellung.

Die Datenmenge ist ganz in Ordnung, wenn die Bilder etwa 200 KB groß sind. Da das – je nach Theme und Layout – nicht immer eine befriedigende Lösung ist, bleibt oftmals nur die Möglichkeit, entweder in Photoshop nochmal selbst Hand anzulegen. Oder auf Apps und Dienste wie JPGMini oder compressor.io zurückzugreifen.

Retina – immer zwei Varianten?

Und was ist nun mit den hoch gelobten Retina Displays bei Apple? Muss ich für eine ordentliche Darstellung nicht sowieso die größten und besten Bildqualitäten einstellen? Ja und nein. Ideal wäre es natürlich, wenn je nach Display und Anforderung die richtige Bilddatei eingebunden wird. Das kann das Plugin WP Retina 2x.

Prima! Dann kann ich ja meinem responsiven Theme die Wahl der richtigen WordPress Bildgröße überlassen. Die Plugin-Autoren weisen jedoch daraufhin, dass eine responsive Darstellung bevorzugt werden sollte, die Auswahl des Bildes über ein javascript die Fallback-Methode sein sollte.

Wordpress Bildgröße 620 px in der Desktop-Variante - aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

WordPress Bildgröße 620 px in derDesktop-Variante – aber 850 Pixel in Tablet-Modus.

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Responsiv – wie groß ist das genau?

Gibts sonst noch Hürden? Nur wenige. Beachten könnte man vielleicht noch, dass das Umspringen eines responsiven Layouts Bildgrößer erfordert, die man eventuell gar nicht auf dem Plan hatte. In diesem aktuellen Layout meiner Website zum Beispiel ist die größte Bilddarstellung 620 Pixel breit.

Wer jetzt mit dem Mauszeiger auf die rechte untere Ecke geht und beginnt, das Browser-Fenster zusammen zu schieben, der stellt fest, dass das Layout umspringt. Bei der Tablet-Größe verschwindet erst die rechte und später (fürs Smartphone) schließlich auch die linke Sidebar.

Die Folge: Die Bilder werden dann 850 Pixel groß dargestellt. Sind die Bilder mit nur 620 Pixel Kantenlänge hochgeladen, bleiben sie an manchen Stellen kleiner, als der dafür vorgesehene Platz im Layout. Aber damit kann man leben, wenn man nicht gerade als Fotograf die eigenen Werke anpreist.

Neues Layout – neue Bilder?

Aber nichts hält ewig. Irgendwann entscheidet sich jeder WordPress-Benutzer mal für ein andere Layout, gerne mit größerer Bilddarstellung. Nur die Beiträge der vergangenen Jahre wirken jetzt etwas verloren – denn sie sind viel zu klein für das neue Layout. Schließlich ist das Internet schneller geworden, der Rechner leistungsfähiger.

Also jetzt alle Bilder nochmal raussuchen, neu bearbeiten, nochmal hochladen? Auch dafür gibts ein Plugin: Regenerate Thumbnails legt die nächst kleineren Bildgrößen neu an. Egal ob man jetzt einfach in den WordPress-Voreinstellungen die Maße geändert hat oder – was öfters vorkommt – ein neues Theme installiert hat.

Aber auch hier gilt wie immer in der Bildbearbeitung: Größer machen geht nicht. Wenn ich also stets nur Bilder mit 620 Pixel Breite hochgeladten habe, kann ich daraus für mein neues Thema keine Header-NBilder mehr mit 1180 Pixel Breite machen.

Mein Fazit:

  1. Die eigene Bildbearbeitung für eine „leichte” Version des größten benötigten Bildformates ist immer hilfreich. Ob ich das mit Photoshop, einer anderen App oder online mache ist egal. Das Original des Fotos sollte ich sowieso immer unverändert behalten.
  2. Die größte Online-Variante sollte das Bildmaß enthalten, dass ich für Webseite oder Soziale Medien brauche. Ausnahme ist Pinterest: Hier funktionieren Hochformate am besten, das verlangt zusammen mit der Nutzung als „Textbilder” immer eine eigene Verarbeitung.
  3. Für responsive Layouts darauf achten, wann ein Bild die größte Darstellung aufweist. Das  ist nicht immer in der Desktop-Version der Fall.
Wordpress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

WordPress Bildgrößen in einem modernen Layout: Große Header. Die sind aber noch am einfachsten auszuwechseln.

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