Ein Imagefilm für Landschafts-Fotografie und meine liebsten Foto- und Video-Kanäle

Ein Imagefilm für Landschaftsfotografie? Wer macht schon so etwas? Richtig: Ein Landschaftsfotograf.

Der Brite Thomas Heaton verdient sein Geld wohl vor allem mit Foto-Aufträgen und seinem Stuido. Seine große Leidenschaft aber ist die Landschaftsfotografie. Und diese Leidenschaft teilt er mit seinen Fans auf Youtube. Derzeit sind das etwa 56.000.

Natürlich ist so etwas immer auch Eigenwerbung. Aber wer die gleichen Faibles teilt (Fotografie und sogenannte motivational videos), der sieht sich das gerne an. Youtube ist wirklich eine übersprudelnde Quelle für Fotografien, die Anleitungen und schöne Beispiele suchen. Selbst wenn man die (sehr erfolgreichen) Videos abzieht, die versprechen, dass man mit seinem Hobby schon bald Geld verdienen kann, bleiben etliche ernsthafte und kostenlose Angebote übrig, mit deren Nutzung man sich wahrscheinlich das Geld für etliche Fachbücher spart. Zumal die gedruckten Informationen ja stest den digitalen etwas hinterherhinken.

Es gibt mittlerweile einige Youtube-Kanäle zum Thema Foto & Video, denen ich folge. Als am wenigsten ergiebig stellen sich im Lauf der Zeit diejenigen heraus, die stets nur das neueste Equipment besprechen. Am ergiebigsten sind die Berichte aus der Praxis, die manchmal auf Anhieb eher etwas banal klingen. Aber den Kollegen über die Schulter zu schauen, kann man manchmal auch schon etwas bringen.

Einige Kanäle zum Thema Fotografie, die ich recht gerne nutze:

Thomas Heaton
Gavin Hoey (bei Adorama TV, Foto-Handel)
Dan Mace / DanTheDirector
Dave Dugdale
Caleb Pike / DSLRVideoshooter
Simon Cade /DSLRGuide
Fenchel & Janisch
Philip Bloom
Sean Cannell
Serge Ramelli
Tim Schmoyer / Video Creators
Phlearn / Photoshop Tutorials

Einen zweiten Instagram-Account anlegen

Zweiter Instagram Account für testschmecker.de

Zweiter Instagram Account für testschmecker.de

Seit kurzem ist es möglich, einen zweiten Instagram-Account anzulegen und mit der App oder auf dem Desktop zu verwalten. Sogar Apps für Statistiken funktionieren mit weiteren Accounts. Ich habe das für meine Website testschmecker.de gemacht mit diesem noch ganz neuen Instagram-Account, nachdem ich mit meinem privaten Account viel Spass hatte und auch einige Erfolgserlebnisse.

Warum gerade Instagram?

Wer eine themenbezogene Website hat, der hat sich das sicher schon für viele Social Media Plattformen überlegt, am ehesten wohl für Facebook, wo man das am leicht über eine Facebook-Seite macht. Die anderen Sozialen Medien eignen sich meiner Einschätzung nach weniger für einen zweiten Kanal: Google+ scheint mir eher auf dem absteigenden Ast zu sein. Pinterest ist eine ganz eigene Geschichte, die man wenn überhaupt wahrscheinlich sowieso beruflich nutzt: Twitter ist wegen der erforderliche Frequenz ziemlich zeitaufwändig, weshalb ich Twitter auch nur privat nutze – und eher zum Mitlesen als zum Posten. Und Instagram bleibt übrig – unter der Voraussetzung, dass man in einem Themenberich tätig ist, wo gute Bilder anfallen (wie eben beim Thema Food) und man diese auch für seine Website nutzt.

Die Vorgehensweise

Für den zweiten Instagram-Kanal muss man sich zunächst bei seinem ersten Abmelden. Dann kommt zurück auf die Instagram-Eingangsseite und hat dort die Möglichkeit, sich erneut zu registrieren. Das geht alles ganz gut am Desktop. Dann muss man zur App wechseln und in seinen Einstellungen wählen: Weiteren Account hinzufügen. Dort gibt man die neuen Zugangsdaten ein und kann fortan in der App bequem über den Nutzernamem am Kopf der Seite zwischen den Accounts wechseln.

Am Desktop gehts nicht ganz so bequem, hier man sich ständig An- und Abmelden. Nicht vergessen sollte man, seine Einstellungen auch den zweiten Account vorzunehmen, zum Beispiel für die Benachrichtigungen.

Welche Apps und Möglichkeiten gibts für den zweiten Account?

Die Instagram-App selbst ist ja vorzüglich für zwei Accounts ausgestattet. Wer für statistische Zwecke zum Beispiel Squarelovin nutzt, der findet dort auch leicht eine Möglichkeit, den zweiten Account hinzuzufügen und kann fortan leicht wechseln. Etwas kniffliger ist later.com, mit dem man seine Beiträge auch am Desktop vorausplanen kann und dann am Smartphone erinnert wird: Posten muss man ja sowieso ausschließlich vom Smartphone und der mobilen App.

Ich liebe later.com und finde es wirklich großartig. Auch hier kann man einen zweiten Account hinzufügen. Aber: Den Media-Upload gibts wohl immer nur für beide Accounts gemeinsam, während der Kalender hilfreicherweise getrennt ist. In den hochgeladenen Bildern mischen sich dann aber die Themenbereich der beiden Accounts. Außerdem wurde mir auch für zwei Accounts angezeigt, dass die Höchstzahl der (kostenlos) vorausplanbaren Posts bei 30 pro Monat liegt: also 15 pro Account oder wie immer man das gewichtet.

Ich habe mich deswegen für eine Alternative entschieden und nutze einen kostenlosen Buffer-Account. Dort gibts erst seit kurzem die Möglichkeit, auch Instagram miteinzubinden. Für Facebook & Co. nutze ich Buffer allerdings kaum noch. Das Argument, Facebook würde die per App veröffentlichten Posts geringer bewerten, als die manuell und direkt hochgeladenen hat mich doch verunsichert. Bei Instagram scheint das derzeit noch keine Rolle zu spielen, auch wenn es hier ebenfalls seit einiger Zeit einen Algorithmus gibt, der die Auswahl der Posts beeinflusst.

Buffer funktioniert – wen wunderts – genauso wie later.com, von der Desktop-Anwendung bis zum Veröffentlichen übers Smartphone.

Empfehlen kann ich noch die Follower-App für iOS, auch in der kostenlosen Version. Dort erkennt man, wie sich Follower verhalten (oder auch Nicht-Follower). Brauchbar wird das für mich vor allem wegen der weit verbreiteten Unsitte einiger Menschen, täglich x-beliebigen tausend Leuten zu folgen, in der Hoffnung, das sie zurück-folgen. Und kurze Zeit später (oft schon Stunden) klicken diese nervigen Zeitgenossen wieder auf Unfollow. Mit der App erkennt man, wer einem nicht mehr folgt  kann diese Honks aussortieren.

Was erhoffe ich mir von Instagram für testschmecker.de?

Generell sind meine Erwartungen an Social Media Plattformen eher gering. Mein Fokus liegt auf den eigenen Websites. Allerdings setzt sich auch bei mir die Erkenntnis durch, dass Websites ohne die Nutzung dieser Plattformen nicht mehr auskommen: Das Verfolgen einer Website über den RSS-Feed scheint ziemlich aus der Mode gekommen zu sein. Und Facebook & Co. sind die einfachsten Mittel, um über das Geschehen einer Website auf dem Laufenden gehalten zu werden. Wahrscheinlich ist der direkte Draht von Facebook zur Website besser genutzt, als der von Instagram. Eben weil dort mehr Nutzer unterwegs sind. Andererseits liegt mir persönlich die Bilder-Plattform Instagram einfach mehr.

Und während Facebook quasi überquillt von unzähligen Rezepten ungezählter Food-Blogs, landen auf Instagram nur die Fotos. Und die kann ich wesentlich besser und schneller einsortieren und bewerten, als die Textbeiträge auf Facebook. Ein Blick auf die Übersichtsseite eines Facebook-Accounts genügt mir meistens um zu erkennen, ob  Stil und die Bilder nach meinem Geschmack sind.

Philip Bloom: The Brighton Beach Concerto

The Brighton Beach Concerto from Philip Bloom on Vimeo.

Episches Youtube-Video zum Wochenende. Philip Bloom macht viele Videos nicht nur für Auftraggeber, sondern auch für seine eigenen Beiträge auf der Website. Da geht es meistens um neue Technik, Kameras und Objektive und anderen Kram, den er ausprobiert hat. Dabei beweist er immer auch seine professionelle Arbeit: Viele der Videos sind selbst ohne Interesse für den technischen Hintergrund sehr sehenswert.

Dieses Stück ist wohl ohne weitere Ambitionen einer Technik-Demonstration entstanden. Sozusagen vor der Haustüre des Filmemachers. Epische Bilder passend zur Musik geschnitten.

Responsive Website und Weinshop für das Weingut Jägle

Weingut Jägle

Weingut Jägle

Für das Weingut Jägle bin ich schon ziemlich lange tätig. Es ist eine  konstruktive und angenehme Zusammenarbeit: In der Familie Jägle steht der Service für den Kunden hoch im Kurs. Auch Aktualität und Nutzwert der Website haben einen hohen Stellenwert. Und die Jägles haben einen ausgeprägten Sinn für Gestaltung, was sich zum Beispiel auch  in der Gestaltung des Weinladens im Weingut niederschlägt.

Als das Thema responsive Websites und Shops aktuell wurde war klar, dass man das auch den Kunden des Weinguts anbieten möchte. Zuvor basierte die Website auf dem Redaktionssystem WordPress und einem selbst erstellten Layout. Der Shop basierte auf XT Commerce oder später auf modified shop. Nun ist alles unter WordPress zusammengelegt. Das Theme ist natürlich responsiv und umfasst auch den Shop, der jetzt mit Woocommerce arbeitet und mit deutschen Anpassungen versehen wurde.

Das Erscheinungsbild, die Bedienungsfreundlichkeit durch Besucher und Kunden aber auch die Administration empfinde ich hier als sehr schick und komfortabel. Zusammen mit einem responsiven Newsletter scheint das eine recht gute Grundlage für den Kontakt zu Besuchern und die Vermarktung der Weine.

www.weingut-jaegle.de

Fotos und Fernbedienungen: mehr Möglichkeiten für wenig Geld

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Wo liegt nochmal die Fernbedienung? Die kleinen handgerechten Strahler mit der direkten Verbindung zum nächsten technischen Gerät können Segen sein – und Fluch: Schnell hat man zu viele davon, dann sind bei einigen die Battterien leer, andere sind störungsanfällig. Und jetzt soll man sich das auch noch für Fotos und Videos antun? Ja, warum eigentlich nicht?

Spätestens seit WLAN auch bei Kameras verfügbar ist, sollte das Strippen legen ein Ende haben. Ältere Semester erinnern sich noch schaudernd an Kabel-Fernauslöser von Canon und Nikon, für deren Anschaffungspreis man heute auch kleine Kameras bekommt. Gar nicht zu reden von Blitzgeräten, die man mit Kabeln verbunden hat, um sie synchron auslösen zu können. Heute sind kabellose Verbindungen bei Kameras ein Standard (auch wenn der noch nicht von allen Geräten und Herstellern erfüllt wird).

Hier ein paar Beispiele (gratis oder für wenig Geld), wo man auf die kabellose Fernbedienung nicht verzichten sollte, sofern nicht schon eine WLAN-Lösung des Herstellers „eingebaut” ist.

1. GoPro-Kameras

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Diese Action-Kameras sollen klein und kompakt sein. Also verzichtet man nur zu gern auf die Ausführungen mit einem Display auf der Rückseite. Spätestens wenn man zigmal den Horizont bei der Nachbearbeitung ausgerichtet hat und / oder feststellen musste, dass der Ausschnitt nicht stimmt, ergibt man sich der GoPro-App, die in diesem Fall die Fernsteuerung mittels eigenem (!) WLAN darstellt, kostenlos.

Kleiner aber akzeptabler Nachteil: Das Herstellen der WLAN-Verbindung ist etwas knifflig und die der Dauerbetrieb mit Smartphone saugt an der Batterie des Handys. Und: Die WLAN-Verbindung mit der GoPro muss in den Einstellungen aufgerufen werden und löst damit die Verbindung ins heimische WLAN-Netz erst einmal ab.

2. (Ältere) DSLRs ohne WLAN-Funktionen

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Die älteren Modelle haben oft noch kein WLAN, sind aber dennoch kabellos steuerbar und zwar sowohl für Fotoauslösungen als auch für Video-Aufnahmen. Zum Beispiel die Canon-Modelle mit der Fernbedienung RC-6 (oder zahllosen Nachahmer-Geräten, die den Amazon Rezensionen oft funktionieren, manchmal auch nicht). Die RC-6 arbeitet auch mit älteren Canon-Modellen zusammen wie der Canon 550D, die bei mir noch immer zum Einsatz kommt. Und sie arbeitet sogar mit der alten EOS M zusammen. Das kleine Teil hat einen noch kleineren Ein- und Ausschalter, den man benutzen sollte, damit die Knopfzelle nicht zu schnell leer ist.

Die Verbindung wird über Infrarot hergestellt, also wie bei vielen älteren Modellen der TV-Fernbedienung. Das Original ist meistens für unter 20 Euro zu haben.

3. Handys wie das iPhone 6s

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Diese Fernauslöser werden von Fremdherstellern angeboten, viele sind im absoluten Billig-Segement – funktionieren aber dennoch ganz prächtig. Natürlich auch hier für Foto und Video (je nachdem, was am Handy voreingestellt ist). Auch dieses quietschbunte Teil hat einen Ein- und Ausschalter und funktioniert über Bluetooth.

Dieses hier ist erhältlich in verschiedenen Farben für etwa 8,50 Euro.

4. Kombinierte Auslöser für ferngesteuerte Blitze und Kameras

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Wer mit mehreren Blitzgeräten fotografiert und wem die originalen Funk-Auslöser der Kamerahersteller zu teuer sind, der erhält mit einigen Abstrichen mit den Yongnuo-Funkfernauslösern eine brauchbare Alternative. Natürlich wird hier nichts an Daten übermittelt, es geht lediglich ums zeitgleiche Auslösen der Blitze und oder der Kamera.

Mit zwei Geräten, einem Sender und einem Empfänger, steckt man den Sender auf den Blitzschuh der Kamera und verbindet ihn über das Kabel mit der Kamera. Der Empfänger kommt unter das Blitzgerät und löst über den Blitzschuh aus. Steuern muss man die Blitze manuell oder – sofern vorhanden – über eine Automatikfunktion des Blitzes, die sich aber einzig an der Helligkeit orientiert. Im Zeitalter der digitalen Fotografie aber kommt man mit ein paar Probe-Auslösungen auch recht schnell ans Ziel und kann so auch gleich verschiedene Effekte testen (wenn die Blitze unterschiedlich weit entfernt sind vom Objekt, auf verschiedene manuelle Leistungen eingestellt wurden oder verschiedene Diffusoren vorgesetzt sind).

Einsatzzwecke

Die Einsatzzwecke sind vielfältiger, als man zunächst denkt. Neben dem Hauptgrund, dem klassischen Selfie, gibt es eine ganze Reihe weiterer Situationen, die man sich mit den kleinen Helfern für Foto- und Video-Aufnahmen erschließen kann.

- Die Kamerauslöser sind immer dann unverzichtbar, wenn die Kamera gerade nicht erreichbar ist: Eine GoPro auf dem Kotflügel kann man schlecht während der Fahrt kontrollieren.

- Sind mehrere Kameras im Einsatz verlangt die Situation manchmal, dass man nicht dauernd zwischen seinen Kameras hin- und hergeht. Beispiel: Eine Video-Aufnahme mit zwei Kameras, zwei Perspektiven. Bei einem Interview ohne jeden Zeitdruck kann man beliebig oft hin- und herlaufen oder auch die Kamera durchlaufen lassen. Angenehmer auch für den Interviewten istd ie Fernsteuerung (und die Tatsache, dass nicht wirklich jeder Satz des Gesprächs zwischen den Szenen aufgenommen wird).

- Wer unabhängig vom klassischen Selfie-Porträt zum Beispiel Landschafts-Aufnahmen machen möchte, auf denen er selbst drauf ist, gerät mit dem Selbstauslöser schnell in Verzweiflung. Die kleinen Sender lassen sich unauffällig betätigen. Die Reichweite in freier Landschaft ist ziemlich groß, wenn man in die richtige Richtung auslöst.

Mein Fazit:

Am meisten Spass machen die kleinen, recht preiswerten Ein-Knopf-Fernsteuerungen. Apps für Kameras, die über die Einrichtung eines WLAN gehen, sind oft etwas kniffliger. Und wenn man sie nicht regelmäßig benutzt endet das Ganze nach wenigen erst einmal mit der Suche nach dem Handbuch. Doch wie immer beim Fotografieren (und allen anderen Fertigkeiten): Üben hilft. So wie man die Funktionen seiner Kamera nur lernt, wenn man sie regelmäßig verwendet, so klappt auch die WLAN-Geschichte, wenn man ein paar Tage lang ausprobiert  und nicht nur einmal nach dem Kauf testet, ob das wirklich funktioniert.

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Tipp:

Die genialste Kombination ist meiner Meinung nach die des iPhones mit dem Mini-Sender und einem kleinen Stativ, wie dem Joby Gorillapod mini. Diese Kombination enthält die komplette Ausrüstung für gute Fotos und Videos bis 4k mit absolutem Mini-Packmaß. Und wer zum Beispiel nicht viel Speicher im Handy hat, der ist froh, wenn nicht die Szenenlänge durch Aufstellen – Einschalten – Weglaufen – Zurückkommen – Ausschalten aufgeblasen wird.